Aktuelles

Station 4: Zu Besuch beim Bergkindergarten in Tacalan

Gepostet am Aug 19, 2018

12. August 2018; Tacalan, Bais City, Negros; Philippinen. Bildung ist die mächtigste Waffe, um die Welt zu verändern. Sie ist der große Motor der persönlichen Entwicklung. Es ist durch Bildung, dass die Tochter eines Bauern Ärztin, der Sohn ein Vorarbeiter im Bergbau, oder der Sohn eines Landarbeiters Präsident einer Nation werden kann. Das größte Problem in der Welt ist Armut in Verbindung mit fehlender Bildung. Wir müssen dafür sorgen, dass Bildung alle erreicht. – Nelson Mandela Unsere vierte Station war das kleine entlegene Bergdorf Tacalan, das umringt von dichter tropischer Vegetation inmitten bewaldeter Hügel, aber auch kahlgeschlagener, der Erosion preisgegebener Berghänge liegt. Bildungsarbeit beginnt bekanntlich schon in der frühesten Kindheit. Denn was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Seit zwei Jahren unterstützt maninoy den Kindergarten in Tacalan und hat diesen mit Stühlen und Tischen ausgestattet. Zuvor hatten die Kinder keine Sitzmöglichkeiten. Zum Spielen braucht es das auch nicht, aber spätestens für die Vorschule auf den Philippinen, wo beispielsweise das richtige Halten von Stiften erlernt wird, ist es wichtig, auf einem Stuhl an einen Schreibtisch in geeigneter Höhe zu sitzen. Außerdem ist man in den einfachen Häusern in tropischen Bergdörfern auf dem oftmals nur gestampften Fußboden auch immer in bester Gesellschaft verschiedenster sechs- und achtfüßiger Gefährten. Auf unseren Besuch wartete auch der Ortssprecher der Gemeinde, um uns einzuladen, weitere Bildungseinrichtungen in seinem Verwaltungsbereich zu unterstützen. Viele Kindergärten und Schulen in seiner Gemeinde seien in mangelhaftem Zustand. Diesen Vorschlag nahmen wir gerne auf, aber erklärten, dass für maninoy politische Unabhängigkeit bei der Entwicklungszusammenarbeit an oberster Stelle steht. Gerade in Entwicklungsländern wird man gerne von der einen politischen Seite hofiert und sobald sich das politische Machtverhältnis ändert, werden die erreichten Erfolge von der Gegenseite wieder rückgängig gemacht. Das ist weder sinnvoll noch nachhaltig. Dennoch haben wir über die Verbesserung der schlechten Infrastruktur der Straßen in der Bergregion gesprochen. Es ist für Schüler und deren Leistung wichtig, einigermaßen sauber und trocken in der Schule anzukommen. Der Schulweg beispielsweise für die maninoy Patenkinder führt hier in den Bergen oft auf ausgewaschenen Feldpfaden und Schotterwegen, die speziell während der Regenzeit so beschwerlich zu gehen sind, dass die Kinder schon erschöpft in der Schule ankommen, bevor der Unterricht überhaupt losgeht. Hier konnten wir dem Ortssprecher das Handschlagversprechen abringen, sich dem Ausbau der Schulwege anzunehmen. Neben einem ausgewogenen Mittagessen mit Gemüsegerichten und Obst, das die Eltern der Kindergartenkinder mit der Spende von Paten aus Deutschland auf den Tisch brachten und der Pflanzung einer ersten Baumreihe im Rahmen des Wiederaufforstungsprogramms, fanden alle Teilnehmer den Besuch rundum gelungen. Eine weitere Zusammenarbeit mit dieser Partnerschule, eigentlich ja Partnerkindergarten, haben wir ebenfalls vereinbart. Zusätzliche Jungbäume werden demnächst auf dem Kindergartengelände gepflanzt, wobei einzelne Kindergartenkinder jeweils eine Baumpatenschaft zur Pflege der Bäume übernehmen und diese nach Ausscheiden aus dem Kindergarten an ein jüngeres Kind weitergeben. Als kommendes Infrastrukturprojekt ist mit der Kindergartenleitung der Erwerb und Einbau von Fensterscheiben am Gebäude beschlossen worden, die auch bei Regen oder kühler Witterung Tageslicht in den Kindergarten hineinlassen. Momentan schützt nur eine weiße Kunststofffolie vor der Witterung.      ...

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Station 3: Wie 35.000 Bäumen in 10 Jahren die Berge begrünen

Gepostet am Aug 17, 2018

11. August 2018; Sab-Ahan, Bais City; Negros; Philippinen. „Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt.“ – Aus Uganda Unsere dritte Station führte uns an Regenwald-Aufforstungen vorbei, die maninoy seit 10 Jahren unterstützt. Über 35.000 Bäume haben die maninoy-Patenfamilien seither wiederaufgeforstet, um die entwaldeten Berge im Hinterland von Bais zu begrünen und der zunehmenden Erosion entgegenzuwirken. Bleistiftdicke Stängel, die damals in die Erde gesetzt wurden, sind nun zu dicken Stämmen von über 60 cm Umfang herangewachsen. Mit einem Minimum an Pflege und Aufmerksamkeit gedeihen Bäume im tropischen feucht-warmen Klima sehr gut und schießen regelrecht in den Himmel. Wenn sie einmal diese beachtliche Größe erreicht haben, gewinnen sie beim Besitzer auch an Wert und werden nicht mehr achtlos umgetreten oder von den Ziegen angefressen. Wenn man von der Hand in den Mund lebt, kümmert man sich heute eben eher um das Abendessen von heute und nicht um das Bäumchen, das heute noch keinen Magen füllen kann. Die ersten 10 Jahre sind aber die entscheidenden, in denen man auf die zarten Pflänzchen achten muss. Um den Patenfamilien diese arbeitsreiche Durststrecke schmackhafter zu machen, koppelt maninoy die Förderung der Ausbildungspatenschaft der Bauernkinder an das Überleben der kleinen Baumsetzlinge einer Bauerfamilie. Eine Patenfamilie, die sich gut um ihre Bäumchen kümmert, bekommt eine höhere Ausbildungsunterstützung für die eigenen Kinder. Die Familie, die sich nicht kümmert, bekommt entsprechend weniger. Das versteht man leicht und führte dazu, dass um die Hütten der armen Bergbauernfamilien, die noch vor 10 Jahren allein auf weiter Flur in der prallen Tropensonne standen, nun große schattige Bäume wachsen, die die Erde schützen und unter denen nun schattenliebende Kaffee- oder Kakaosträucher gedeihen können. Der Pfeffer, eine Kletterpflanze kriecht an den Baumstämmen hinauf und die dicken energiegeladenen Regentropfen lösen nicht mehr die Erde von den Hängen, sondern entladen sich ein Stockwerk höher im dichten...

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Station 2: Besuch bei der Yared High School in den Bergen von Negros

Gepostet am Aug 15, 2018

11. August 2018; Cambagahan; Bais City; Negros; Philippinen. Bildung ist Hilfe zur Selbsthilfe – [Hilfe zur Selbsthilfe bezeichnet das Prinzip, das Maßnahmen zu Grunde legt, die den Not leidenden Menschen dazu befähigen, sich selbst zu helfen.] Die Reise zu unserer zweiten Station, der Yared High School, einer unserer Partnerschulen im entlegenen Bergland von Bais begann mit einer Autopanne. Auf den Philippinen gibt es weder TÜV noch ADAC, so muss man mit solchen Widrichkeiten immer rechnen und sich selbst zu helfen wissen. Unser philippinisches Begleitteam konnte den geplatzten Reifen dann auch schnell wechseln. Einen Ersatzreifen hatten wir zum Glück im Gepäck. Beim Reifenshop am Straßenrand gabs noch eine Luftfüllung und weiter ging es die Berge hinauf. Auf den Philippinen haben die Menschen unterschiedliches Ansehen, je nach ihrer Herkunft. Vereinfacht gesagt steigt das Ansehen der Menschen, je näher sie an der Küste wohnen. An den Küsten befindet sich die Industrie, die großen Städte und die besser bezahlten Arbeitsplätze. Dort lebt auch die Mehrzahl der politisch einflussreichen spanischstämmigen Minderheit. Ferdinand Magellan erreichte die Philippinen im Jahr 1521. Damit wurde die Inselgruppe ins Kolonialreich Spaniens intergiert und bekam infolge dessen zu Ehren des damaligen Spanischen Königs Philipp II. den Namen Philippinen. Im 16. Jahrhundert gründeten chinesische Händler Niederlassungen auf den Philippinen und vermischten sich mit der einheimischen Bevölkerung. Bis heute spielen diese eine große wirtschaftliche Rolle. Mit ihnen trieben die spanischen Kolonialisten extensiven Handel, wobei Silber aus Südamerika nach China verschifft wurde und im Austausch dafür Seide und Keramik nach Europa. Manila war zu dieser Zeit einer der wichtigsten Warenumschlagplätze der Welt. Die Mehrzahl der heutigen philippinischen Bevölkerung hat ostasiatische Wurzeln aus einer weit früheren Einwanderungswelle, die das Inselreich vor etwa 3.000 Jahren über das chinesische Festland erreichte und weiter über Indonesien bis nach Madagaskar reichte. Diese Völker brachten wohl auch den Reis mit, der bis heute das Grundnahrungsmittel auf den Philippinen ist. Vor etwa 30.000 Jahren gab es aber bereits Einwanderungswellen, die heute als die Negritos bekannt sind. Diese Jäger- und Sammlergesellschaften wanderten weiter bis Australien und stellen heute die Ureinwohner der Südostasiatischen Region dar. Warum ist dieser historische Hintergrund für die Arbeit von maninoy wichtig? Die Ureinwohner wichen im Laufe der Geschichte den folgenden Einwanderern immer weiter aus und siedelten dort, wo die Lebensbedingungen schwieriger wurden. Nämlich an den unergiebigen Randgebieten vorwiegend in den Bergregionen. Bis heute haben diese ethnischen Minderheiten kaum Zugang zum politischen Leben, Bildung und Infrastruktur und leben in abgelegenen Bergtälern als Tagelöhner oder einfache Bauern quasi von der Hand in den Mund. Sie sind auch kaum organisiert, so dass eine Verbesserung ihrer Situation relativ aufwendig ist. Maninoy setzt hier wiederum an der Förderung der Bildungsinfrastruktur an und unterstützt gezielt Schulen in den Bergregionen, zu denen die ethnischen Minderheiten Zugang haben. Eine dieser Schulen ist die Yared High School in Cambagahan. Die Schüler stammen häufig von den Negritos ab. Mit Unterstützung der Entwicklung abgelegener Schulen bekommen die Absolventen eine bessere Ausbildung und haben damit mehr Chancen auf einen fairen Arbeitsplatz und ein selbstbestimmtes Leben. Beim Besuch in der Yared High School beschlossen wir mit der Schulleitung zukünftige Fördermaßnahmen und organisierten für alle 250 Schüler im Rahmen des staatlichen „Feeding Programs“ ein abwechslungsreiches Mittagessen. Außerdem übernahmen Schüler Baumpatenschaften im Rahmen des maninoy Aufforstungsprogramms von Bergregenwäldern – www.maninoy.de/projekte/wiederaufforstung-von-regenwald/ ....

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Station 1: Besuch der Partnerschulen im Tiefland von Bais

Gepostet am Aug 13, 2018

„Gib einem Hungernden einen Fisch, und er wird einmal satt, lehre ihn Fischen, und er wird nie wieder hungern.“ – Chinesisches Sprichwort 9. August 2018; Bais City; Negros; Philippinen. In der Entwicklungszusammenarbeit ist seit langem bekannt, dass die Förderung der Bildung den größten Entwicklungserfolg in Verhältnis zum eingesetzten Fördergeld bewirkt. Deshalb verbessert maninoy die Bildungsinfrastruktur philippinischer Schulen mit Lehrmittel wie Tische, Bänke, Tafeln aber auch Lernmittel wie Schulbücher, Hefte, Schreib- und Schulprojektmaterial. Viele philippinische Schulen sind marode und schlecht ausgestattet, die Lehrmittel sind entweder alt oder garnicht vorhanden. maninoy steht den Schulen als Partner zur Seite und möchte Abhilfe schaffen, denn nur mit dem richtigen Werkzeug und im entsprechenden Umfeld können philippinische Mädchen und Jungs eine gute Ausbildung erhalten. Mit dem fortschreitenden Klimawandel treten auch die zerstörerischen Taifune immer häufiger auf und entwickeln sich auf ihrem Weg immer öfter zu „Monstertaifunen“, die vor allem die klapprigen Bambushütten, aber auch Steinhäuser und Schulgebäude weit mehr beschädigen, als noch vor einigen Jahrzehnten. Der ansteigende Meeresspiegel macht den Filipinos, die auf 7000 Inseln verstreut leben, zusätzlich zu schaffen. Auch hier hilft maninoy durch die Schulpartnerschaft beim Wiederaufbau von Schulgebäude, wie beispielsweise im November 2013 nach einem Taifun auf der Insel Leyte. Nach unserer Ankunft in Manila war unsere erste Station die Stadt Bais City auf der Insel Negros. Dort unterstützt maninoy seit 2016 fünf Partnerschulen im Tiefland von Bais. Die Dauis Grundschule hat dabei den Sprengel mit der ärmsten Bevölkerung. Sie liegt an der Küste zwischen Fischteichen und Zuckerrohrfeldern. Bais City ist einer der größten Zuckerproduzent der Insel Negros mit einer über 100 Jahre alten Geschichte der industriellen Zuckerproduktion. Kultiviert wird das Zuckerrohr auf den Philippinen schon gute 3000 Jahre und wurde mit der Ankunft der Spanier im 15. Jahrhundert stetig intensiviert. Die Eltern vieler Schüler unserer Partnerschulen sind daher seit Generationen mit der Zuckerproduktion und dem spanischen Kolonialismus verbunden. Die Familien, die sich entlang der Zuckerrohrfelder rund um die Dauis Grundschule angesiedelt haben, arbeiten in der Erntezeit auf den Zuckerrohrplantagen der spanischstämmigen Großgrundbesitzer. Das ist oft pure Handarbeit bei geringer Bezahlung. Jede Zuckerrohrstange wird mit einer Machete per Hand geschnitten und für den Transport zur nahen Zuckermühle abgelegt. Wenn das Zuckerrohrfeld abgeerntet ist, müssen sich die Feldarbeiter nach einer anderen Arbeit umsehen. Rund um Dauis ist das häufig der Fischfang an der nahegelegenen Küste. Aber die Fischbestände schrumpfen aufgrund der Überfischung durch die ausländischen Fischfangflotten immer mehr, die armen Küstenfischer bringen immer kleinere, jüngere Fische auf den Markt. Der familiäre Hintergrund der Dauis-Schüler ist daher landwirtschaftlich geprägt, das Einkommen sehr niedrig. So gibt es in der Dauis Grundschule auch ein staatlich unterstütztes „Feeding-Program“. Das ist zur Nahrungsergänzung ein tägliches Mittagessen für die Schüler, die aufgrund der oft schlechten finanziellen Situation zu Hause nicht genügend abwechslungsreiches Essen auf den Tisch bekommen. Oftmals gibt es daheim nur eine Portion Reis mit einem Löffel Fischpaste. Das „Feeding-Program“ gleicht diese einseitige Ernährung mit vorwiegend Gemüsegerichten aus. Das Gemüse wird auf dem 20 Minuten entfernten Markt in Bais gekauft. Um das „Feeding-Program“ zu unterstützen, hat maninoy der Schule einen Kühlschrank gespendet. Seither können das Gemüse und übrige Gerichte kühl gelagert werden und verderben beim feucht-heißen philippinischen Klima nicht mehr so schnell. Tägliche Einkaufsgänge sind nun nicht mehr nötig, so dass sich die Schule Zeit und Geld spart, die sie wieder in die Ausbildung der Kinder und in die Ausweitung des „Feeding-Program“ steckt. Nach der Dauis Grundschule hat das maninoy-Team auch die Schüler der vier anderen Partnerschule in Bais City besucht, sich mit der Schulleitung getroffen und den weiteren Ausbau der Bildungsinfrastruktur abgestimmt. Mit der Grundschule LaPaz wurde außerdem ein Aufforstungsprojekt vereinbart, bei dem Schüler junge Tropenbäume...

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Projektreise zum 10-jährigen Gründungsjubiläum vom maninoy e.V.

Gepostet am Aug 9, 2018

John F. Kennedy sagt: „Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: Keine Bildung“ 8. August 2018; Manila; Philippinen. Vor fast genau 10 Jahren haben sich engagierte Köpfe getroffen und sich zum Ziel gesetzt, die Bildung und ökologische Entwicklung auf den Philippinen zu unterstützen und den Menschen vor Ort als Partner zur Seite zu stehen. Der Verein maninoy e.V. wurde im Juli 2008 in Pfaffenhofen an der Ilm gegründet. Seither ist viel Gutes passiert und vor allem die Nachhaltigkeit unseres Tuns war immer ein wesentlicher Punkt unserer Arbeit. Einige Projekte wurden in die Selbständigkeit entlassen, andere benötigen nur noch wenig Unterstützung und wieder andere stehen noch am Anfang und brauchen noch viel Abstimmung mit den einheimischen Projektpartnern, um von selbst zu laufen. Nun wurde es wieder einmal Zeit, die Menschen vor Ort auf den philippinischen Inseln zu besuchen und zu sehen, was sich seit unserem letzten Besuch getan hat und wo der Schuh bei der Umsetzung der gemeinsamen Ziele drückt. Zum 10-jährigen Gründungsjubiläums wollten wir außerdem allen philippinischen Partnern und Patenfamilien für die gute Zusammenarbeit danken. Unser Besuch beginnt in Manila, der Hauptstadt der Philippinen. Einem Ort mit einer der größten Menschenansammlungen der Welt. Ein Ort der Gegensätze, wo Armut und Reichtum direkt nebeneinander existieren. Wo viele Kinder ohne Schule auf der Straße aufwachsen und leben und später wieder Familien gründen. Hier wird uns wieder einmal bewusst, wie wichtig Bildung ist. Bildung ist der erste Schritt aus der Armut hin zu einem selbstbestimmten...

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Ein bunter Markttag im Zeichen der Agenda 2030

Gepostet am Apr 22, 2018

21. April 2018; Pfaffenhofen a. d. Ilm; Bei Sonnenschein und fast tropischen Temperaturen fühlten sich unsere philippinischen Helfer pudelwohl, als wir gestern beim „bunten Markt der 17 Agenda 2030-Ziele für nachhaltige Entwicklung“ auf dem Pfaffenhofener Hauptplatz unseren Infostand betreuten. Maninoy und die Agenda 2030 Der Verein maninoy Patenschaft Philippinen e.V. beteiligt sich bei der Umsetzung der Agenda 2030 und arbeitet speziell an der Umsetzung von Ziel 17 – Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen – und Ziel 4. – Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern. Unsere konkreten Umsetzungsprojekte sind Ausbildungspatenschaften für philippinische Kinder und Verbesserung der Bildung und Bildungsinfrastruktur. Maninoy stellt sich vor Während wir am maninoy-Marktstand die Bürger über unserer Arbeit informierten, wurde maninoy zusammen mit den anderen Agenda-2030-Akteuren auf die Veranstaltungsbühne gebeten, um den Verein und seine Ziele vorzustellen. Maninoy bekennt sich zur Agenda 2030 Im Anschluss an den Bühnenauftritt unterzeichnete maninoy die Pfaffenhofener Nachhaltigkeitserklärung. Damit erkennt maninoy die Agenda 2030 und die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen offiziell an und erklärt sich bereit, die Agenda-Ziele umzusetzen. Ausstellung im Rathaus Der Verein maninoy ist auch Bestandteil einer Ausstellung zum Thema Nachhaltigkeit in Pfaffenhofen, die ab Samstag, 21. April im Pfaffenhofener Rathaus eine Woche lang zu sehen...

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maninoy informiert auf dem Bunten Markt in Pfaffenhofen a.d. Ilm

Gepostet am Apr 7, 2018

Am Samstag, 21. April 2018 findet von 9 bis 13 Uhr auf dem Hauptplatz in Pfaffenhofen a. d. Ilm ein „Bunter Markt“ statt. Dabei verwandelt sich parallel zum Wochenmarkt der Platz vor dem Rathaus in einen „bunten Marktplatz der 17 Agenda-2030-Ziele für nachhaltige Entwicklung“ mit über 25 Aktionsbereichen und Marktständen. Außerdem präsentieren sich die Pfaffenhofener Vereine und Organisationen, die bereits an der Umsetzung konkreter Agenda-2030-Ziele auf lokaler Ebene arbeiten. Mit dabei ist das maninoy-Team mit einem Marktstand, an dem wir darüber informieren, wie wir unseren Beitrag zur Umsetzung der Agenda-2030-Ziele leisten. Dabei gehts bei maninoy konkret darum, wie wir die Bildungsituation der armen Kinder und Jugendlichen auf den Philippinen verbessern (Ziel Nr. 4) und wie wir globale Partnerschaften pflegen (Ziel Nr....

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Wenn Kinder Bäume pflanzen …

Gepostet am Feb 25, 2018

Die Welt liegt in den Händen der Kinder. Das würde wohl niemand bestreiten? In Balagtas auf der philippinischen Insel Leyte führte maninoy e.V. letzte Woche eine Wiederaufforstungsaktion mit 60 SchülerInnen der örtlichen Paten-Grundschule durch. 120 flinke Kinderhände setzten 60 Mahagoni-Schösslinge in die fruchtbare Erde und begannen damit, auch ein Stück ihrer eigenen Zukunft zu gestalten. Jedes der 60 Schulkinder durfte einen Baum pflanzen. Aber mit der Pflanzung ist es nicht getan. Jedes Kind kümmert sich nun um seinen Baum, gießt und pflegt ihn, bis er groß ist. Die Idee zu dieser nachhaltigen Aktion hatte eine unserer philippinischen Koordinatorinnen. Wir begeisterten uns gleich und setzten mit Hilfe von Sponsoren aus Deutschland die Aktion um. Gespendet wurden die Bäume übrigens von der Baumpflegefirma Whittaker aus Pfaffenhofen und dem Eine Welt Laden Pfaffenhofen. Seit dem katastrophalen Taifun Haiyan, der 2013 über die Ortschaft Balagtas fegte und etliche Häuser dem Erdboden gleichmachte, hat maninoy eine Patenschaft für die Grundschule von Balagtas übernommen. Damals haben wir mit Hilfe zahlreicher Spenden das zerstörte Dach der Grundschule repariert. Bei den maninoy-Schulpatenschaften geht es darum, die Infrastruktur philippinischer Schulen zu verbessern, marode Klassenzimmer zu renovieren oder fehlende Schulbänke zu zimmern. Eine fundierte Schulausbildung ist das ‘A & O’ der Entwicklung und der effizienteste Weg für den einzelnen aus der Armut in ein besseres Leben. Mit der Aufforstungsaktion von Regenwaldbäumen auf dem entwaldeten Schulgelände, bringen wir den Kindern praktisch und spielerisch das Verständnis für einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt nahe. Während der kontinuierlichen Pflege für den einzelnen Mahagonibaum lernen die Kinder Verantwortung zu übernehmen und zu beobachten, wie der Baum sich entwickelt. In wenigen Jahren, wenn die Bäume größer geworden sind, werden sie den Schülern Schatten spenden, Lebensraum für bedrohte Tierarten schaffen und der Umgebung noch auf vielerlei andere Weise nutzen. Die dann schon zu Jugendlichen herangewachsenen Schulkinder werden sehen, wie sich ihr Baum entwickelt hat und wie er das Umfeld positiv beeinflußt. Unsere Koordinatorin hat vor vielen Jahren, als sie noch ein Schulkind war, bei einer ähnlichen Aktion an ihrer philippinischen Grundschule teilgenommen. Bis heute hat sie „ihren“ Baum nicht vergessen und einen ganz besonderen Bezug zu den Bäumen und dem Schutz der Umwelt entwickelt. Weitere Aufforstungsaktionen an den maninoy-Patenschulen sind geplant. Besonders freute es mich, dass ich gestern über die gerade durchgeführte Aufforstungsaktion der Schulkinder Fotos zeigen konnte, die ich erst letzte Woche aus den Philippinen bekommen hatte. Gestern war ich als Referent beim Regionaltreffen der Weltläden in Pfaffenhofen vor Netzwerkmitgliedern aus Augsburg, Aichach, Petershausen und Pfaffenhofen eingeladen und berichtete während des Vortrags und der anschließenden Diskussion über das Engagement von maninoy auf den Philippinen. Seit 2004 sind wir bei www.engagement-global.de, einer Nachfolgeorganisation des Deutschen Entwicklungsdienstes DED im Rahmen der entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit aktiv. Wir geben durch unsere persönliche Erfahrung authentische Einblicke in weltweite Zusammenhänge und ermöglichen so einen Perspektivenwechsel auf die Themen und Probleme der...

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Projekttag 13 – Badiangay Elementary School, Sta. Fe, Tacloban

Gepostet am Jan 19, 2018

„The kids really enjoy!“ sagte mir eine Lehrerin der kleinen Grundschule am Stadtrand von Tacloban, nachdem sie sich die Puppenwerkstatt erklären ließ, sich bei mir über den Verein maninoy e.V. erkundigte und dabei den Blick über die aufgeregte Kinderschar schweifen ließ. Ein schöner Moment an einem abgelegenen Ort – der eigentlich gar nicht auf dem Plan stand … Für den Abschluss des Circus de Bais 2018 war ein Projekttag in Manila an der University of the Philippines und deren Labor-Grundschule geplant. Zwölf Dozent*innen sollten morgens eine Einführung in unsere Arbeit bekommen und nachmittags, gemeinsam mit uns, das Programm für 150 Grundschulkinder gestalten. Doch schon am Mittwochabend erreichte uns die Email, dass unsere Flüge von Tacloban nach Manila storniert wurden. Der hiesige Flughafen musste wegen sicherheitsrelevanter Reparaturarbeiten für den ganzen Donnerstag geschlossen werden. Der starke Regen der letzten Tage hatte nicht nur ganze Stadtteile überflutet und für Erdrutsche gesorgt, sondern auch Löcher in die Startbahn gerissen, die nun geflickt werden mussten. Das sorgte für ein wenig Umplanhektik, da die Flüge für Freitag ihren Preis plötzlich verdreifachten und/oder gleich komplett ausgebucht waren. Mit ein bisschen Glück konnten wir noch einen Flug ergattern – leider aber nicht rechtzeitig zum geplanten Projekt an der Universität. Sehr schade … Doch tauchte schon während unserer gestrigen Projektreflektion der Wunsch auf, noch mehr mit der Lighthouse Kids Ministry zusammenzuarbeiten, mit der wir kürzlich schon unterwegs waren. Die Kombination aus gesundem Essen für arme Kinder und einer bunten Zirkusaktion an wirklich abgelegenen Orten hat uns allen sehr gut gefallen. Also wurden schnell ein paar SMS mit unserem Ansprechpartner Leo ausgetauscht und schon waren wir in der Donnerstagnachmittagstour mit eingeplant. Nachdem die Überflutungen zurückgingen, wurde das stadtweite Schulfrei wieder aufgehoben und die Versorgungstouren der Lighthouse Kids gingen auch wieder den geregelten Plänen nach. Die Spuren des Wassers waren in den Klassenzimmern und auf dem Schulhof der Badiangay Elementary School noch deutlich zu sehen. Die zwischen Reisfeldern gelegene kleine Grundschule stand fast gänzlich – etwa 1,50 Meter tief – unter Wasser. Pfützen in den Räumen und zum Trocknen ausgelegte Schulhefte spiegeln das Ausmaß des Regenwetters wieder. Und viele der Schulkinder sind trotz Verpflichtung nicht zur Schule gegangen, da sie zu Hause beim Beseitigen der Wasserschäden helfen mussten. Diese Abwesenheiten sind leider keine Seltenheit, erfahren wir von Leo, da die Kinder oft dringend für die Feldarbeit als Unterstützung benötigt werden. Da hat in vielen Familien die Sicherung des Unterhalts vor der allgemeinen Schulbildung Priorität. Nichtsdestotrotz versammelten sich schnell an die 70 Kinder in unserer improvisierten Zirkusarena auf dem Schulhof. Dabei kamen die Kinder nicht nur aus den Klassenzimmern, sondern auch aus dem angrenzenden Dorf zu uns. Schulkinder und Nichtschulkinder spielten auch heute wieder zusammen Zirkus, waren kreativ, sprangen, tanzten, lachten und strahlten um die Wette. Mit Hilfe so vieler sonniger Gemüter waren die letzten Wolken schnell vertrieben und die Sonne selbst mischte sich mit vollem Einsatz unter die Kinder – und trocknete ganz nebenbei Schulhefte, Klassenzimmer und Schulhof. Als wir schließlich nach einigen verspielten Stunden wieder einpacken mussten und mit dem Van der Lighthouse Kids Ministry durch das Dorf fuhren war der Straßenrand gesäumt von bunten Luftballons, fantasievoll bemalten Masken, lustigen Fingerpuppen und vielen zum Abschied lächelnden Gesichtern. Dieser letzte Eindruck dieses gelungenen Projektabschlusses bleibt uns wohl allen nachhaltig in Erinnerung. Wehmütig tippe ich die letzten Zeilen dieses Blogeintrages, denn mir wird bewusst, dass der Circus de Bais 2018 nun wohl zu Ende geht. Eine tolle, eindrucksvolle und herzerwärmende Zeit voller Spielfreude und Dankbarkeit liegt hinter uns und hat hier und da sicherlich seine Spuren hinterlassen! Wehmütig – aber zufrieden und glücklich,...

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Projekttag 12, J.E.S.U.S. Kids Therapy Center, Tacloban

Gepostet am Jan 18, 2018

Der letzte Vorhang fällt (A.d.R.: Das soll’s noch nicht gewesen sein.) Heute ist unser (vorerst) letzter gemeinsamer Projekttag angebrochen. Pünktlich um 9:00 Uhr sind wir bei den J.E.S.U.S Kids Therapy Center Foundation, Inc. für autistische Kinder in Tacloban angekommen. Das ist die Organisation, die wir auch schon in Ormoc und am Sonntag in der Mall besucht und unterstützt haben. Wir waren sofort bereit mit unserem Spielangebot zu starten. Die Lehrer baten uns jedoch erst beim nächsten Therapiewechsel so 1 ½ später mit unseren Workshops zu beginnen. Bedingt durch den schweren Regen und die daraus resultierenden Überflutungen in Tacloban und Umgebung, fiel auch heute offiziell die Schule aus. Aber die Leiterin der Einrichtung Fayree P. Tayanes hat einige Schüler angeschrieben, trotzdem zu kommen, um an unseren Angeboten teilzunehmen. Daher waren vormittags ca. 10 Kinder und nachmittags 7 Kindern da, um mit uns zu spielen. Anfangs etwas schüchtern, tauten die Kinder schnell auf und waren dabei Luftballons aufzublasen, geschminkt zu werden und sich selbst zu schminken, zu malen, mit zu jonglieren und mit dem Schwungtuch zu spielen. Was uns im Verlauf des Tages auffiel war, dass die Lehrer zu Beginn versuchten die Kinder dazu zu drängen die Angebote auszuprobieren, nachdem wir ihnen aber erklärten, sie sollten die Kinder selber ausprobieren lassen, wurde das für uns befremdliche „Drängen“ der Erwachsenen weniger und es war schön für mich zu sehen, dass die Kinder das machen konnten, was sie sich selbst ausgesucht hatten. Durch die geringe Anzahl an Schüler*innen war es auch für die Lehrer und Praktikanten ein tolle Erfahrung selbst zu spielen und unsere Workshops auszuprobieren, daher hatte unser Projekttag diesmal mehr einen Fortbildungscharakter für Lehrer*innen und Therapist*innen. Vor allem für die Praktikant*innen, die während ihrer Ausbildung an der Universität, zweimal ein zweimonatiges Praktikum machen, war dies eine gute Möglichkeit, einmal eine andere Herangehensweise im Umgang mit den Kindern kennenzulernen. Immer wieder schreckte ich durch kreischende Schreie auf, es waren jedoch nicht die Kinder, die diese Laute von sich gaben, es waren die Lehrer*innen und Praktikant*innen, die stets begeistert waren, wenn sie erfolgreich ein Teller angedreht oder eine riesige Seifenblase produziert hatten. Der Tag verging wie im Flug und nachdem wir unser Programm beendet hatten, lud uns Fayree ein, gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Sohn noch einen Kaffee trinken zugehen. Wir hatten noch nette Gespräche über deutsche und philippinische Gepflogenheiten und kamen wieder mal auf das tragische Thema Taifun Hayan, von dem die Familie, so wie viele andere hier in Tacloban, schwer betroffen waren. Für mich ist es immer wieder ergreifend, von solchen persönlichen Erlebnissen zu hören und gleichzeitig bin ich sehr beeindruckt, wie sich die Menschen hier wieder zurück gekämpft und alles wieder neu aufgebaut haben. Zurück am Hotel wurde uns bei unserer Abschlussbesprechung bewusst das auch der diesjährige „Circus de Bais“ wieder ein Ende hat. Ich beende unseren Circus mit vielen süßen, glücklichen und herzerweichenden Eindrücken und obwohl es natürlich auch anstrengend war, freue ich mich bereits jetzt auf den nächsten „Circus de Bais“....

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Projekttag 11, Barangay Lapay, Tanauan

Gepostet am Jan 17, 2018

Spontane Planänderungen wegen Regen Die Einrichtung der Volunteers of the Visayans kämpfte mit Überschwemmungen und der RTR-Plaza, ein großer öffentlicher Platz in Tacloban, war nicht überdacht. Die gewöhnlich wimmelbildähnlichen Straßen waren fast menschenleer. Und auch die Schulen waren wegen des Regens geschlossen. Wo also hin mit unserem Circus-Angebot? Schließlich bot uns die Organisation „The Lighthouse – Kids International Ministry“ an, uns auf einer ihrer Essens-Ausgabe-Touren in die Randgebiete Taclobans mitzunehmen. Diese ursprünglich in Manila angesiedelte Organisation ist seit dem großen Taifun Hayan auch in Tacloban ansässig. Sie verteilen Essen überall, wo es nötig ist. Jeden Tag kochen sie mit Essensspenden eine riesige Portion Lugaw, ein Reis–Soja–Porridge mit frischem Gemüse und Ei, und fahren damit durch die Barangays. Wir begleiteten sie heute nach Tanauan in die Barangay Lapay, etwa eine halbe Stunde von Tacloban entfernt. Das Wetter meinte es gut mit uns. Es regnete nicht und die Sonne traute sich ein wenig heraus. Einer der Mitarbeiter erzählte uns auf dem Weg von seinen Erlebnissen während des Taifuns. Obwohl es jetzt schon vier Jahre her ist, ist Hayan immer noch sehr präsent. Viele erzählen, was ihnen damals passiert ist, wen sie verloren haben und wie es kurz danach aussah. Auf unserem Weg sahen wir mehrere Gedenkstätten, die an die Katastrophe erinnern sollen und wir fuhren an der Strecke entlang, die damals in den Nachrichten auf der ganzen Welt gezeigt wurde. Dann verließen wir die Stadt, die Häuschen wurden kleiner und weniger. Das schlammige, braune Wasser der angeschwollenen Flüsse reichte bis dicht unter die Brücken. Die Fischer schöpften ihre vollgelaufenen Boote leer. Ein Filipino ritt am Straßenrand auf seinem Wasserbüffel, der kurz vorher offensichtlich ein Schlammbad genossen hatte. Viele Straßen waren überschwemmt, Häuschen standen im Wasser. Wo es nur ging, war Wäsche aufgehängt, die in naher Zukunft wohl nicht trocknen würde. Ein paar Kinder tobten durch riesige Pfützen. In Lapay angekommen, machten wir mehrere Stopps um das Essen auszugeben. Jeder, der Essen brauchte durfte sich kostenlos so viel er brauchte abholen. Und das taten sie auch. Sobald die Kinder das Auto sahen rannten sie nach Hause, um ein Gefäß zum Einfüllen zu holen. Vor Ort angekommen, wurden wir gleich neugierig von einigen Kindern begrüßt und auf den Dorfbasketballplatz eskortiert. Innerhalb von Minuten bildete sich eine Traube von Kindern um uns und die Zirkuskoffer. Der Kinderhaufen schwappte von Station zu Station und begutachtete alles, was herausgeholt wurde ganz genau. Die Schule gegenüber war heute nicht geschlossen, aber die Lehrerin war so begeistert, dass sie gemeinsam mit den Schulkindern an unserem Angebot teilnahm. Sie bekam am Ende der Spielzeit die Jonglierbälle gespendet und versprach, mit den Kindern fleißig weiter zu üben. Von der philippinischen Schüchternheit, die uns an einigen Orten begegnet ist, war in Lapay nicht viel zu spüren. Geschickt und recht selbständig eroberten sie die einzelnen Stationen. Der Regen machte genau für die Dauer des Projektes eine Pause. Mit sanften Tropfen leitete er das Ende pünktlich ein. Während wir aufräumten, hüpfte eine Handvoll Jungs fröhlich durch den strömenden Regen. Ein kleines Mädchen duschte unter der undichten Regenrinne. Die meisten hatten sich auf der kleinen überdachten Bühne untergestellt, von wo sie uns zum Abschied fröhlich nachwinkten. Wie gut, dass es so geregnet hat, sonst wären wir hier nie gelandet....

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Projekttag 10, Basketball Court, San Jose, Tacloban

Gepostet am Jan 16, 2018

Make a switch… los geht´s nach San Jose! Aufgrund der starken Regenschauer und stellenweise Überflutungen in den letzten drei Tagen fiel heute in ganz Tacloban die Schule aus. Auch die Behörden und einige Geschäfte waren geschlossen, um die Schäden des starken Regens zu beseitigen. Teilweise waren sogar die Zufahrten zu den einzelnen Gebäuden nicht befahrbar und das Wasser stand bis zu 50 cm hoch. Deshalb hat Marie gestern kurzfristig mit Ortvorsteher von San José, der 86ten Barangay von Tacloban vereinbart, dass wir heute freundlicherweise dort auf dem Basketball Court spielen dürfen, da wir den Termin bei den geplanten Termin im J.E.S.U.S. Kids Therapy Center nun auf Mittwoch verlegt haben. Durch die zahlreichen Taifune der letzten Jahre hat die Stadt im Allgemeinen einen großen Aufschwung erhalten, zahlreiche Hotels und Bars wurden neu gebaut und es herrscht großes Gedränge auf den Straßen. San Jose hingegen hat von diesen Geldern nicht wirklich viel erhalten, dadurch ist dieser Stadtteil immer noch sehr verarmt und es gibt noch viele kaputte und verwahrloste Häuser entlang der ganzen Landzunge bis hin zum Flughafen. Für uns also ein gewaltiges Kontrastprogramm im Vergleich zum gestrigen Workshop in der gepflegten und sauberen Robinson‘s Mall. Mittags ging es los, Koffer gepackt und ab Richtung Basketballhalle am Stadtrand von Tacloban. Mit dem Multicab ging es allerdings nur bis zur Hälfte der Strecke, dann heißt es plötzlich Fahrzeugwechsel wegen Motorschaden. Rein ins nächste Taxi – und darin durften wir mit unserem Equipment hinten Platz nehmen. Da aber einige Gäste eher raus mussten, war der Ausstieg durch unser Mateiral leicht blockiert… kein Problem, sondern (ph)viel einfacher als bei uns gelöst, die drahtigen Filipinos stiegen einfach vorn über den Fahrer aus. An der Halle angekommen trafen wir dort auf vier Jungs beim Basketball, die sogleich das Feld räumten, aber trotzdem neugierig vor Ort blieben, um zu sehen, was die Gäste hier vorhaben. Auch dauerte es keine zwei Minuten, bis die ersten Kinder und Eltern am Eingang standen. Und nach schnellem Aufbau entstanden schon die ersten Straßenmalkunstwerke auf dem Platz. Anfangs waren nur wenige Kinder da, aber auch die Jungs verloren nach kurzem Herantasten jegliche Scheu und sofort waren die Stationen besetzt. Da Michi heute das Fotografieren übernahm, hatte auch ich etwas Zeit, mit den Kindern zu spielen und meine „Jonglierkünste“ zu verbessern. Sehr wissbegierig und lernfreudig schnappten sich die Kids die Jongliersachen und nach wenigen Minuten flogen die Diabolos bis unters Hallendach! Auch ein körperlich und geistig behindertes Mädchen, das vor zwei Jahren schon dabei war, erkannte uns sofort und kam freudig angelaufen, um uns sogleich zu umarmen. Zahlreiche weitere Kids vom letzten Mal waren am Start und alles Material war ständig unterwegs. Nach einer Stunde fanden schon viele Fingerpuppen den Weg Richtung Styroporhalter zum Trocknen, auch Bären und Clowns rannten nach der Fertigstellung der Masken durch die Halle. Sehr erfreulich für uns war,, dass auch die älteren Kinder und Jugendlichen sich nicht genierten und Puppen und Masken machten und gleichzeitig die kleineren Kinder unterstützen. Im Vergleich zu den letzten Projekttagen hat man schon gemerkt, dass hier die Armut noch sehr groß ist, die Kinder sind teils doch sehr ungepflegt – kein besonders guter Geruch wehte uns um die Nase – aber ein Kinderlächeln, sei es auch mit schlechten Zähnen, entschädigt viel! Letztlich haben wir heute dann doch wieder um die 80 Kinder bespielt, und es war wieder eine riesen Gaudi für alle Anwesenden, angefangen von den Kleinen bis hin zu den neugierigen Eltern, die oft heimlich über die Mauer zugeschaut haben… Wie im Flug vergingen die drei Stunden offenes Programm. Zum Abschluss erhielt jedes der Kinder ein Leuchtarmband, wenngleich es auch noch zu...

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Projekttag 9 – Autism Awareness Week, Tacloban

Gepostet am Jan 15, 2018

City of tough people / Die Stadt der Zähen Der weiße 14-Sitzer im Sprinter-Style düst unter dem bröckeligen Torbogen hindurch: „W LC ME TO T CLOB N“. Wir haben die letzte Station für den Circus de Bais erreicht: Tacloban City auf Leyte. Hier in der Hauptstadt der östlichsten Region der Philippinen leben die Warays, eine Volksgruppe, die für ihre Zähigkeit bekannt ist. Nicht nur das bröckelige Schild lässt erahnen, welche Katastrophe die Stadt und ihre Bewohner erlebt haben. Während unser Van (wie der schnelle Überlandtransport auf den Philippinen schlicht genannt wird) sich auf der langen Hauptstraße durch die vielen Menschen, Straßenhunde, Motorrad- und Fahrradtaxis schlängelt, zeichnet sich das Schicksal der Stadt deutlich gegen den grauen Himmel ab. Immer wieder ragt zwischen den Wellblechhütten die skelettartige Ruine eines stattlichen Hauses in die Höhe, die Stäbe der zerstörten Stahlträger zeigen bedrohlich in alle Richtungen. Es ist nun vier Jahre her, dass die Stadt vom stärksten Wirbelsturm der Menschheitsgeschichte getroffen wurde. Am 8. November 2013 traf Taifun Haiyan mit einer Wucht von 300 Stundenkilometer auf die Stadt an der San-Juanico-Bucht. Für Stunden wütete der Wind, ließ PKWs wie Spielzeugautos durch die Luft fliegen und deckte unzählige Dächer ab. Doch als die Überlebenden sich schon in Sicherheit wähnten, folgte die zweite Katastrophe: Der Sturm riss eine meterhohe Flutwelle vom Meer mit sich, die über die zerstörte Stadt niederrollte und große Tanker bis weit ins Landesinnere trug. Geschätzt 15.000 Menschen verloren an diesem Tag ihr Leben. Heute erinnern Denkmäler, Massengräber und eben unzählige Ruinen an die Geschehnisse. Doch die Warays haben ihre Stadt wieder aus den Trümmern aufgebaut. Viele Menschen mussten ihre Häuser eigens aus den Überresten, die der Sturm ihnen hinterlassen hatte, neu zusammenzimmern. Viel Geld ist in die Stadt geflossen, inzwischen ist Tacloban zum Teil eine sehr moderne Stadt geworden, schicke Hotels und Cafés, Fast-Food-Ketten und eine riesige Einkaufs-Mall glitzern förmlich zwischen den Häuserreihen und Trümmern hervor. Und genau diese Einkaufs-Mall war der etwas ungewöhnliche erste Projekt-Einsatzort unseres Circus de Bais in Tacloban. Aber keinesfalls, wie die meisten anderen Menschen, die an diesem Sonntagnachmittag mit uns in die Mall strömten, zum Bummeln und Shoppen. Während es draußen den ganzen Tag wie aus Kübeln goss, unterstützen wir das J.E.S.U.S. Kids Therapy Center in Tacloban, die dieses Jahr Gastgeber der Autism Awareness Week sind – und dessen Eröffnungsevent auf einer großen Bühne inmitten des Einkaufszentrums stattfand! Mit Reden, Tänzen autistischer Schüler und einer Parade durch die Mall soll so auf die Integration, Förderung und Akzeptanz autistischer Kinder auf den Philippinen aufmerksam gemacht werden. Wir stellten mit unserem kulturpädagogischen Zirkusprojekt den Mitmach-Teil des Nachmittags: Nachdem die vielen anwesenden Familien mit ihren Kindern den inspirierenden Reden gelauscht hatten und bei den Tanzvorführrungen schon fleißig im Publikum mitgetanzt und -geklatscht wurde, durften die Kinder nach einer kurzen Zirkusvorführung unsererseits selbst auf die Bühne. Zwischen den Sonntagsbummlern, die das Geschehen auch von den oberen Etagen neugierig beobachteten, wurden nun fleißig Fingerpuppen gebastelt, Masken bemalt, Teller angedreht, Selfies mit der geschminkten Blume gemacht und auch das Schwungtuch war unablässig in Bewegung. Unterstützt wurden wir dabei von fünf Schülerinnen der Frisbee-Mannschaft aus Tacloban, die uns gerne bei diesem tollen Event halfen. Als der bunteste Programmpunkt des Nachmittags mit uns vorbei war, ging es zur abschließenden Parade durch die Mall. Der etwas andere Projekttag war erfolgreich – über 100 autistische und nicht autistische Kinder bekamen die Chance, an unseren Workshops teilzunehmen und gleichzeitig konnten wir mit der Präsenz in der gut besuchten Einkaufsmall ein Zeichen für die Akzeptanz und Integration autistischer Kinder auf den Philippinen setzen!...

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Projekttag 8 – Batangay Balagtas, Matag-Ob

Gepostet am Jan 12, 2018

Es geht aufs Land hinaus! Am Morgen haben wir uns mit dem Bus auf den Weg nach Balagtas, einem Ortsteil von Matag-Ob auf der Insel Leyte, gemacht. Nachdem wir die überfüllten Straßen Ormocs verlassen haben, wehte uns im Bus mit offenen bzw. keinen Fenstern sofort frische Landluft entgegen, die eine erfreuliche Abwechslung zur staubigen Großstadtluft war. Dass wir an diesen schon oft besuchten Projektort zurückkehren hat mich besonders gefreut. Balagtas, ca. eine Stunde von Ormoc entfernt, ist eine kleine Ortschaft, die von Reis- und Zuckerrohrfeldern umgeben ist und man noch viel mehr das Gefühl vermittelt bekommt, dass die Kinder überglücklich sind, dass sie beim Circus de Bais mitmachen dürfen. Zum dritten Mal seit 2012 trafen wir also auf dem Basketballplatz ein und besuchten zuerst kurz Tonja, die Mutter eines Patenkindes von maninoy, die uns, zusammen mit anderen Bewohner*innen von Balagtas, tatkräftig den ganzen Tag über unterstützte. Tonja teilte uns auch mit, dass alle Schüler*innen an diesem Tag einen Test in der Schule haben und nicht am Programm teilnehmen können. Doch da wir genau mittags ankamen haben wir nicht lange gezögert, schnell alle Materialien hergerichtet, sodass die Schulkinder in ihrer Mittagespause die Chance hatten, ein paar Jonglierbälle in die Luft zu werfen, Fingerpuppen zu basteln, sich schminken zu lassen oder mit den Seifenblasen zu spielen. Nachdem die Kinder ihre anfangs große Schüchternheit abgelegt hatten, wurden also mit dem Schulranzen auf dem Rücken bei Zirkusmusik über den Platz gesaust. Der Platz füllte sich schnell, sodass nach kurzer Zeit über 150 Kinder und Jugendliche Zirkus spielten. Auch Eltern, Nachbarn und Neugierige gesellten sich dazu und beobachteten das Geschehen mit großer Aufmerksamkeit. Nachdem die Schulkinder zurück in die Schule mussten, wurde der Platz aber keinesfalls leerer. Denn so hatten alle Kinder und Jugendlichen, die nicht in die Schule gehen können, die Möglichkeit das Zirkusangebot in vollen Zügen zu genießen. Das freute uns alle besonders, dass auch diejenigen, die aus meist finanziellen Gründen nicht in die Schule gehen können, einen einmaligen Tag geschenkt bekommen. Ich war sehr überrascht, wie hilfsbereit und höflich die Kinder und Jugendlichen waren. Sie sind mit allen Materialien sorgfältig umgegangen, haben sich beim Schminken „brav“ in eine Reihe aufgestellt und sich gegenseitig beim Basteln und Jonglieren geholfen. Viele Kinder beherrschten gar kein bzw. sehr wenig Englisch doch sobald ein Kind wusste, wie etwas funktioniert, wurde es direkt dem anderen erklärt. Zum Ende hin haben wir den fleißigen Artisten noch einen stärkenden Snack verteilt und uns mit einem abschließenden Gruppenfoto und der obligatorischen Tschüss-Rakete verabschiedet. Doch so recht wollten die Kinder den Basketballplatz nicht verlassen und haben uns also neugierig beim Einpacken der Materialien über die Schulter geschaut, mitgeholfen, uns bis zum Zaun begleitet, wo wir auf den Bus gewartet haben, und beim Einsteigen gut gelaunt hinterhergerufen „See you soon“! Somit sind wir mit einer super Stimmung in den Bus gestiegen und just in diesem Augenblick, fing es an zu regnen, sodass wir mit dem kühlen Fahrtwind im Gesicht in den Sonnenuntergang Ormocs zurückgefahren sind....

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Projekttag 7 – J.E.S.U.S Kids Therapy Center Foundation, Inc., Ormoc

Gepostet am Jan 11, 2018

Fühlen, riechen, schmecken… Die Organisation J.E.S.U.S Kids Therapy Center Foundation, Inc. wurde 2005 von Fayree P. Tayanes in Tacloban gemeinsam mit ihrer Mutter gegründet, um für ihren autistischen Sohn eine Therapiemöglichkeit vor Ort zu schaffen, da es bis dahin nur in Manila eine solche gab. Anfänglich mit ehrenamtlichen Helfern begonnen, gibt es inzwischen drei Einrichtungen mit ausgebildeten Mitarbeitern in Tacloban, Ormoc und Catbalogan auf Samar. Die Kinder und jungen Erwachsenen von 2 – 32 Jahren kommen vor oder nach der Schule für 1,5 Stunden zur Therapie in kleinen Gruppen. Die Gemeinschaft wächst stetig und es ist für die Heranwachsenden auch ein Berufsausbildungszentrum geplant. J.E.S.U.S Kids finanziert sich sowohl über Beiträge der Eltern als auch über über Spenden, welche die Kosten für die Familien decken, die sich die Therapie nicht leisten könnten. Per Pedes zu den J.E.S.U.S Kids Voll bepackt mit den Zirkuskoffern, Taschen und Matten wanderten wir durch Ormoc zu den J.E.S.U.S Kids – begleitet von neugierigen Blicken und freundlichen Zurufen der Anwohner. Von außen ist der Eingang recht unauffällig zwischen all den vielen anderen bunten Schildern, die überall großzügig aufgehängt sind. Viele Leute aus der Umgebung kennen die Organisation nicht. Die Räumlichkeiten sind klein, aber schön bunt und ordentlich eingerichtet. Beim Eintreten wurden wir direkt mit einem kleinen Freudentänzchen und einer Umarmung von einem Mädchen begrüßt. Ein kleiner Junge, der noch recht neu war, verfolgte unsere Vorbereitungen eher kritisch. Wir starteten diesmal nicht mit unserem Intro, sondern ließen die Kinder die Stationen selbst entdecken. Bei den Kleineren am Vormittag machten ein paar Mutige den Anfang und probierten die bunten Jongliergeräte und die Fingerfarben aus. Anfangs wurde alles vorsichtig beäugt und getestet, doch als das Eis gebrochen war gab es kein Halten mehr. Bei den Fingerfarben sah man die verschiedensten Techniken – vom sorgfältigen Tupfen bis zum vollen Körpereinsatz mit möglichst viel Farbe. Bei den Gipsfingern war das Befühlen des nassen Gipses für einige schöner als tatsächlich die Puppe daraus zu machen. Andere wieder präsentierten voller Stolz das fertige Püppchen. Auch bei der Schminkstation war es kein einfaches, sich bemalen zu lassen, da wurde selbst der Pinsel geschwungen und akkurat ein sauberes Quadrat neben das anderen auf dem eigenen Arm platziert. Neben den Bastelstationen fand auch der Fallschirm großen Anklang. Die einen genossen es auf oder unter dem Fallschirm zu liegen, während andere sich durch die stürmischen Fallschirmwellen robbten. Aus allen Ecken kam entzücktes Jauchzen und Quietschen. Sei es eine geglückte Tellerübergabe, die Entdeckung, dass aus Blau und Gelb Grün wird oder das Gefühl des Fallschirms, der einen leicht streift, kurz bevor er wieder nach oben steigt. Es wurde alles ausprobiert, manchmal auch herzhaft hineingebissen, dann eine spontane Umarmung und weiter zur nächsten Station. Bald waren die Kinder genauso bunt wie die Spielsachen. Mit den älteren Kindern und Jugendlichen am Nachmittag machten wir zusätzlich Luftballontierchen, einige Fallschirmspielchen und Riesenseifenblasen vor der Türe, die auch mal die Aufmerksamkeit der Nachbarn auf das unscheinbare aber wichtige Therapiezentrum lenkten. Es war ein sehr schöner Einsatz in kleinerem Rahmen – aber mit viel mehr Emotionen!...

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Projekttag 6 – Ormoc Holy Trinity Montessori Academy Inc.

Gepostet am Jan 10, 2018

„Hier dürfen Kinder Kinder sein.“ Nach dem wir am Montag eine extrem schaukelige mehrstündige Überfahrt von Dumaguete über Tagbiliran nach Ormoc hinter uns gebracht hatten, konnten wir uns gestern in Ruhe auf unseren heutigen Projekttag vorbereiten. Da Kathrin, Vroni, Rudi, Stefan und Andi schon weiterziehen mussten, haben wir ein neues Intro einstudiert und die Aufgaben und Workshops für die nächsten beiden Tage verteilt. Um kurz nach 8 Uhr holte uns Denni Lepon, der Schulleiter der Ormoc Holy Trinity Montessori Academy Inc., mit einem Pick-Up ab. Wir kannten ihn schon von unserem letzten Besuch 2016 und er erzählte uns sogleich, dass die älteren Schüler, die sich noch daran erinnern können, schon sehr aufgeregt seien und sie sich sehr freuen. Die Ormoc Holy Trinity Montessori Academy Inc. ist eine integrative – und auch für einkommensschwache Familien leistbare – Privatschule, welche die Erziehungsmethoden von Maria Montessori versucht umzusetzen, was sich beim philippinischen Schulsystem oft schwierig gestaltet. Dennoch dürfen hier laut Denni „Kinder noch Kinder sein und auf individuelle Weise lernen.“ Marie und Jana durften bei leichtem Regen auf der Ladefläche zusammen mit unserem roten und schwarzen Circuskoffern Platz nehmen, wir anderen konnten einen Sitz im Auto ergattern. Nach einer kurzen wackeligen Fahrt waren wir auch schon angekommen und wurden sogleich herzlich von vier Schülerinnen offiziell begrüßt. Nachdem wir unter viel Gewusel unsere verschieden Workshops vorbereitet hatten, starteten wir mit unserem neuen Intro und konnten die 45 Kinder und 15 Lehrer/Erwachsenen auf Anhieb begeistern, sodass die 3 – 13 jährigen sofort bereit waren, sich für einen von den fünf Workshops zu entscheiden. Ohne große Umschweife machte sich sofort eine kleine Gruppe daran Sockenpuppen zu kreieren. Obwohl der Raum sehr klein war und die Kinder sehr aufgeregt, waren die fertigen Puppen wunderschön geworden und die Kinder waren zu recht megastolz auf ihr Ergebnis. Auch bei den anderen Workshops waren alle fleißig am Üben, um für die Vorstellung gut vorbereitet zu sein. Egal ob beim Jonglieren, Tanzen, Zaubern oder bei den Akrobaten – überall wurde wissbegierig alles ausprobiert. Es war sehr hilfreich für uns, dass auch die Lehrer der Schule uns bei den einzelnen Stationen unterstützt und teilweise sogar mitgemacht haben. Was mir besonders auffiel, war mit welcher Engelsgeduld die Lehrerinnen mit allen Kinder umgingen. Auch bei den Schülern die – auf den ersten Blick – etwas undiszipliniert waren, redeten sie ruhig ohne erhobene Stimme und versuchten zu erklären, was sie zu tun hatten. Ich denke, es herrscht für die Kinder hier eine wunderbare Schul-Atmosphäre. Nach einer guten Stunde waren dann alle bereit loszulegen, um ihre erlernten Kunststücke bei der Circusvorstellung zu zeigen. Genau wie an den Projekttagen zuvor war diese wieder ein voller Erflog und von einigen Kids waren wir sehr positiv überrascht wie konzentriert sie auf der Bühne performten. Wir verabschiedeten uns mit einem großen „Tschüss“ und die Kinder natürlich mit der Frage, wann wir denn wiederkommen – und setzten ihr schönstes Lächeln auf. Denni fuhr uns zurück zu unserer Unterkunft und bot uns netterweise an, er könnte uns am Nachmittag nach Balagtas fahren, dies ersparte uns eine Menge Zeit. Wir wollten nämlich dort schon mal bei der Ortsvorsteherin Bescheid geben, dass wir am Freitag vorbeikommen, um dort am Basketballplatz von Balagtas zum mittlerweile vierten mal mit den Kindern zu spielen. Als wir direkt an der Straße ausgestiegen sind, war es für uns alle wie „nach Hause kommen“. Einige erkannten uns gleich und fingen sofort an, sich mit uns zu unterhalten. Wir haben dann noch unser selbst gemaltes Plakat am „weißen Brett“ aufgehängt, damit auch alle Leute Bescheid wissen, dass am Freitag der Circus de Bais wieder vor Ort ist....

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Projekttag 5 – Little Children of the Philippines, Dumaguete

Gepostet am Jan 9, 2018

Halleluja – schon über 1.000 Kinder! Am heutigen Tag begann unsere Abreise um halb neun. Begrüßt wurden wir bereits 15 Minuten vorher von unserem überpünktlichen und sehr freundlichen Fahrer mit einem „good morning!!“. Der zweite Projekttag bei den Little Children oft he Philippines (LCP) wurde von uns mit Spannung erwartet, da uns heute etwas Besonderes erwarten sollte. Vor Ort angekommen merkte man, dass heute wesentlich mehr Leute unterwegs waren. Direkt vor der Halle stehend hat es uns fast aus den Flipflops gehauen… in der etwa 18×25 Meter großen Halle feierten über 1.000 Leute den sonntäglichen Gottesdienst! Selbst außerhalb des Gebäudes saßen noch zahlreiche Kirchgänger. Unsere Crew bekam einen Platz ganz vorne neben dem Altar und gemeinsam feierten wir nun mit den Filipinos einen andächtigen Gottesdienst mit zahlreichen Liedern auf Englisch und Filipino. Nach dem Gottesdienst wurde der Circus de Bais von Ms. Carmenia Benosa vorgestellt und Michi erklärte den Anwesenden kurz, worum es bei unserem Projekt geht. Unsere Gruppe ging allerdings dabei davon aus, dass heute etwa 70 Kinder aus der Gemeinde anwesend sein sollten ̶ Carmenia hatte die Kinder aus dem Waisenhaus freundlicherweise erst für Nachmittags eingeladen, damit auch die anderen Kids aus der Community die Gelegenheit wahrnehmen können, ihre Geschicklichkeit zu erproben ̶ es stelle sich allerdings heraus, dass gleich etwa 300 Kleine und Große unsere Dienste in Anspruch nehmen sollten. Anfänglich etwas schüchtern, aber als das erste Eis gebrochen war und mit den einzelnen Stationen begonnen wurde, begann ein regelrechter Run auf die verschiedenen Angebote. Der Basketballplatz verwandelte sich in 20 Minuten in eine wunderbar gemalte Landschaft, die Teller und Devil Sticks flogen nur so durch die Luft, beim Schminken agierten die Mädchen gleich von selbst und schminkten zahlreiche ihrer Freundinnen. Alle Angebote waren proppevoll und wurden gut durchgemischt, jeder probierte einfach, worauf er Lust hatte. Die Eltern hatten einstweilen Pause und vertrieben sich die Zeit, mit anderen zu reden oder ihre Kinder beim Basteln zu unterstützen. Eine besondere Erfahrung durfte heute Kathi – in Deutschland als Heilerzieherin tätig – machen. Sie war mit fünf Kindern in einer speziellen Therapieeinrichtung für Kinder mit Behinderung nebenan tätig. Es war ein besonderes Erlebnis für sie, mit den teils schwer geistig und körperlich behinderten Kindern zu spielen, die ohne diese spezielle Zuwendung unsererseits wohl nicht an unserem Angebot nebenan teilnehmen hätten können. Im Austausch mit den Eltern erfuhr sie, dass die Eltern diese Einrichtung einmal pro Woche besuchen dürfen, was sie dankbar annehmen, da sie mit der Betreuung ihrer Kinder im Alltag oft an ihre Grenzen kommen. Wir hoffen, dass wir auch hier mit unserem Angebot ein bisschen Inspiration sein konnten. Nach etwa einer Stunde waren dann die meisten Stationen geleert und alle machten sich auf den Heimweg, die Circus-Truppe verabschiedete sich in die Mittagspause…. Ab 13:30 Uhr begann das Nachmittagsprogramm mit etwa 90 Kids der LCP, die schon ganz heiß drauf waren ihre Erfahrungen vom Vortag auszubauen, sowie den benachbarten Kinderhäusern Casa Miani und Bata ng Calabnugan, die von der LCP eingeladen wurden. Auch hier waren einige bekannte Gesichter aus dem Projekt von 2016 mit dabei. Ein emotionales Highlight war hier für uns das Zusammentreffen von zwei Schwestern, die in verschiedenen Häusern untergebracht wurden. Für sie war das eine seltene Gelegenheit, sich auszutauschen und einfach nur im Arm zu halten, für den Circus de Bais und seine Mitglieder bedeutet eine Familienzusammenführung, und sei es nur für einige Zeit, einen riesigen Erfolg und macht uns alle happy! Nach dem offenen Programm ging es an die Workshops zum Einstudieren für eine kleine Show. Dies stellte sich teils aber gar nicht als so einfach heraus, da viele von den Kindern kein...

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Projekttag 4 – Little Children of the Philippines, Dumaguete

Gepostet am Jan 6, 2018

Life Skills im Circus de Bais Nach drei erfolgreichen Projekttagen sind wir alle in einen öffentlichen Bus gestiegen und haben die Circus de Bais-Geburtsstätte wieder verlassen. Gerade eben noch frisch geduscht, klebt nach der Ankunft sofort der Großstadtstaub auf unserer Haut: Dumaguete – eine Stadt die, wie wir später erfahren haben, viel zu schnell wächst. An den Großstadtdschungel mussten wir uns nach dem überschaubaren Städtchen Bais erst einmal gewöhnen. Das Meer, dessen Wellen an das Ufer der schönen Hafenpromenade schlägt wird von der vollen Stadt und den vielen überladenen Tricycles übertönt. Nachdem wir uns über Nacht ein wenig akklimatisiert haben, starteten wir heute in einen proppenvollen Zirkustag bei der Little Children of the Philippines Foundation Inc. (LCP – www.littlechildren.org). Die Einrichtung wurde bereits 2016 von uns besucht und nimmt Kinder auf, die keine Eltern mehr haben, deren Eltern im Gefängnis sind oder Kinder, die zu Hause misshandelt wurden. Unsere Mission war klar: Wir wollten den Kindern und allen Beteiligten einen unvergesslichen Tag bereiten! Um acht Uhr wurden wir und unser Zirkusgepäck dankenswerterweise von den Fahrern der LCP in zwei Vans abgeholt und nach unserem kurzen Workshopaufbau in einer großen Halle, kamen auch schon die etwa 50 Kinder der LCP und 20 Kinder mit Behinderung aus der Nachbareinrichtung sowie deren Eltern eingetrudelt, die von der LCP unterstützt werden. Alle Teilnehmenden hatten fast eine Stunde Zeit, an den unterschiedlichen angebotenen Workshops teilzunehmen. In einer Ecke wurden Masken und Fingerpuppen gebastelt, in der anderen Ecke wurden magische Zaubertricks ausgetauscht, in einer weiteren Ecke hat man das bunte Schwungtuch immer wieder auf und ab fliegen sehen und auf der Bühne wurden Menschenpyramiden gebaut sowie in der Mitte der Halle wie wild jongliert, sodass man alle Bälle, Devils-Sticks, Tücher, Diabolos und Teller nur noch in der Luft fliegen sah. Nachdem das Schnuppernagebot in vollen Zügen ausgereizt wurde, ging es ans einstudieren für eine kleine Zirkusvorstellung und dann hieß es: Manege frei für die grandiosen Artisten von Dumaguete! Die Kinder und Jugendlichen präsentierten auch nach so kurzer Probenzeiteine eine fabelhafte Show, bei der alle Spaß hatten und so viel gelacht wurde. Besonders schön war, dass nicht nur alle Kinder sondern auch die Erwachsenen mitgemacht haben. So haben diese einen Zumba-Dance hingelegt, dass die männlichen Zuschauer nur noch vor sich hingrinsen konnten, weil sie so begeistert waren. Nach einem gemeinsamen Abschlussfoto und der bekannten „Tschüss-Rakete“ haben wir also unser Ziel erreicht und vielen Kindern nicht nur ein Lachen ins Gesicht gezaubert, sondern bestimmt auch einen unvergesslichen Vormittag bereitet. Doch das hat uns an Programm natürlich noch nicht gereicht und nach einen kurzen Mittagspause ging es auch schon in der Halle der LCP weiter. Uns erwarteten bereits über 200 Jugendliche, die im Rahmen eines Ausbildungsprogramms der LCP jeden Samstag zusammen kommen, um „life skills“ zu trainieren. Nach ein paar Gesprächen mit den Jugendlichen wusste ich auch was damit gemeint ist: auf spielerische Art und Weise soll das Selbstbewusstsein gestärkt werden. Wichtig dabei sind ein verantwortungsvoller Umgang miteinander, die Selbstreflexion und Meinungsbildung und kritisches Hinterfragen von Informationen und Nachrichten. Vieler dieser Ziele deckt passenderweise auch der Circus de Bais ab. Die Jugendlichen wussten zwar am Anfang nicht so recht was genau passiert, waren aber dann mit vollem Elan dabei. So haben sie sich nicht nur schminken lassen, sondern haben sich auch gegenseitig geschminkt, vorsichtshalber schon einmal laute Tröten für das Neujahrfest 2019 gebastelt, Hand- und Fingerprints kreiert, sodass kein Finger und keine Hand mehr frei von Farbe war, Luftballontiere und neue Luftball-Kreationen geformt, Seifenblasen geschwungen, mit dem Schwungtuch gespielt und Seil gesprungen. Hochkonzentriert jonglierten die Jugendlichen und zwischendrin fand man auch ein Mädchen vom Vormittag, dass das Diablo...

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Projekttag 3 – Science Highschool, Bais City

Gepostet am Jan 5, 2018

Projekttag 3 begann mit etwas Improvisation: Statt wie geplant 260 Jugendlichen konnten wir aufgrund von Platz- und Witterungsbedingungen „nur“ mit ca. 120 Kindern im Alter von 11-17 unsere Workshops gestalten. Aufgrund der vielen motivierten Gesichter sind wir nach einer kurzen Vorstellung der einzelnen Angebote direkt mit den Jung-Artisten in die Workshops gestartet. Mit ein Grund für die hohe Motivation war vermutlich auch die im März in der High School anstehende Talentshow, bei der sicherlich einige der neu erlernten Fähigkeiten präsentiert werden. Zur Auswahl standen Akrobatik, Zauberei, Jonglage, Kinderschminken und das Basteln von Sockenpuppen. Wir haben uns besonders gefreut, einige Patenkinder von maninoy zusammen mit deren Eltern wieder zu treffen, welche sich herzlich für die Ausbildungspatenschaften bedankt haben. Die hohe Konzentrationsfähigkeit, gute Auffassungsgabe und Selbstständigkeit der Kids hat uns Ehrenamtliche eher zu Beratern als zu Lehrern gemacht. Dies war heute für uns eine sehr schöne Abwechslung zu den ersten beiden Projekttagen mit den Grundschülern. Für die Schüler der Science High School war es ebenfalls ein Kontrastprogramm, da schulisches Zusatzprogramm im Normalfall eher aus Vorträgen besteht. Nach dem heutigen Vormittagsprogramm geht’s nach einer kleinen Mittagspause nach Dumaguete. Dort freuen wir uns auf die Kinder und Jugendlichen der Organisation Little Children of the Philippines. Vroni und...

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Projekttag 2 – Dawis Elementary School, Bais City

Gepostet am Jan 4, 2018

„We hope you will come back soon!“ Heute waren wir in der Dawis Elementary School, in der uns 200 Kinder im Grundschulalter erwarteten. Um an die Schule zu kommen fuhren wir am Ende der Anreise eine Straße entlang, die uns mit großen Steinen und Unebenheiten durchrüttelte. Als wir beim Schulgelände ankamen, wurden wir mit minutenlangem Kreischen und Winken empfangen, worüber wir uns sehr freuten. Die Kinder schauten uns interessiert und gespannt beim Aufbauen der einzelnen Workshops zu und verteilten sich nach unserem Intro an die verschiedenen Stationen. Wir hatten Akrobatik, Gesichtsmasken, Jonglieren, Fingerpuppen, Seifenblasen, Zauberei, Kinderschminken, Luftballonfiguren, Seilspringen und Schwungtuchvariationen im Angebot. Die Kinder konnten sich so lange sie wollten an einer Station aufhalten und dann zu einer anderen gehen. Der Andrang an den Stationen war riesig und die Mädchen und Buben wollten alle Stationen ausprobieren und zeigten uns stolz Masken, die sie gebastelt und Jongliertricks, die sie gelernt haben. Auch die Lehrer waren interessiert an unseren Angeboten, stellten Fragen dazu und machten zum Teil auch mit. Sie kopierten Gesichtsmasken und fragten uns wo sie die Kinderschminke kaufen können. Nach einer kurzen Pause, in der wir Getränke und Snacks an alle Schüler verteilten startete die zweite Runde, an der die Kinder erneut begeistert teilnahmen. Beim Beenden des Projekttages blickten wir in enttäuschte Gesichter und manche Kinder baten um „one more time“. Dadurch war es auch für uns schwer, die Sachen endgültig wegzuräumen. Die Schüler bedankten sich mit einem Lied, bei dem alle kräftig mitsangen. Als wir abreisten winkten sie uns zu und deuteten auf die „Circus de Bais“ Sticker, die wir an sie verteilt haben. Auch die Erwachsenen bedankten sich vielmals und verabschiedeten sich mit „We hope you will come back soon!“ Der Tag heute hat uns allen viel Spaß gemacht und die Zeit rannte dahin. Wir freuen uns auf den morgigen Besuch bei der nächsten Einrichtung. Kathrin und...

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