Aktuelles

Projekttag 7 – J.E.S.U.S Kids Therapy Center Foundation, Inc., Ormoc

Gepostet am Jan 11, 2018

Fühlen, riechen, schmecken… Die Organisation J.E.S.U.S Kids Therapy Center Foundation, Inc. wurde 2005 von Fayree P. Tayanes in Tacloban gemeinsam mit ihrer Mutter gegründet, um für ihren autistischen Sohn eine Therapiemöglichkeit vor Ort zu schaffen, da es bis dahin nur in Manila eine solche gab. Anfänglich mit ehrenamtlichen Helfern begonnen, gibt es inzwischen drei Einrichtungen mit ausgebildeten Mitarbeitern in Tacloban, Ormoc und Catbalogan auf Samar. Die Kinder und jungen Erwachsenen von 2 – 32 Jahren kommen vor oder nach der Schule für 1,5 Stunden zur Therapie in kleinen Gruppen. Die Gemeinschaft wächst stetig und es ist für die Heranwachsenden auch ein Berufsausbildungszentrum geplant. J.E.S.U.S Kids finanziert sich sowohl über Beiträge der Eltern als auch über über Spenden, welche die Kosten für die Familien decken, die sich die Therapie nicht leisten könnten. Per Pedes zu den J.E.S.U.S Kids Voll bepackt mit den Zirkuskoffern, Taschen und Matten wanderten wir durch Ormoc zu den J.E.S.U.S Kids – begleitet von neugierigen Blicken und freundlichen Zurufen der Anwohner. Von außen ist der Eingang recht unauffällig zwischen all den vielen anderen bunten Schildern, die überall großzügig aufgehängt sind. Viele Leute aus der Umgebung kennen die Organisation nicht. Die Räumlichkeiten sind klein, aber schön bunt und ordentlich eingerichtet. Beim Eintreten wurden wir direkt mit einem kleinen Freudentänzchen und einer Umarmung von einem Mädchen begrüßt. Ein kleiner Junge, der noch recht neu war, verfolgte unsere Vorbereitungen eher kritisch. Wir starteten diesmal nicht mit unserem Intro, sondern ließen die Kinder die Stationen selbst entdecken. Bei den Kleineren am Vormittag machten ein paar Mutige den Anfang und probierten die bunten Jongliergeräte und die Fingerfarben aus. Anfangs wurde alles vorsichtig beäugt und getestet, doch als das Eis gebrochen war gab es kein Halten mehr. Bei den Fingerfarben sah man die verschiedensten Techniken – vom sorgfältigen Tupfen bis zum vollen Körpereinsatz mit möglichst viel Farbe. Bei den Gipsfingern war das Befühlen des nassen Gipses für einige schöner als tatsächlich die Puppe daraus zu machen. Andere wieder präsentierten voller Stolz das fertige Püppchen. Auch bei der Schminkstation war es kein einfaches, sich bemalen zu lassen, da wurde selbst der Pinsel geschwungen und akkurat ein sauberes Quadrat neben das anderen auf dem eigenen Arm platziert. Neben den Bastelstationen fand auch der Fallschirm großen Anklang. Die einen genossen es auf oder unter dem Fallschirm zu liegen, während andere sich durch die stürmischen Fallschirmwellen robbten. Aus allen Ecken kam entzücktes Jauchzen und Quietschen. Sei es eine geglückte Tellerübergabe, die Entdeckung, dass aus Blau und Gelb Grün wird oder das Gefühl des Fallschirms, der einen leicht streift, kurz bevor er wieder nach oben steigt. Es wurde alles ausprobiert, manchmal auch herzhaft hineingebissen, dann eine spontane Umarmung und weiter zur nächsten Station. Bald waren die Kinder genauso bunt wie die Spielsachen. Mit den älteren Kindern und Jugendlichen am Nachmittag machten wir zusätzlich Luftballontierchen, einige Fallschirmspielchen und Riesenseifenblasen vor der Türe, die auch mal die Aufmerksamkeit der Nachbarn auf das unscheinbare aber wichtige Therapiezentrum lenkten. Es war ein sehr schöner Einsatz in kleinerem Rahmen – aber mit viel mehr Emotionen!...

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Projekttag 6 – Ormoc Holy Trinity Montessori Academy Inc.

Gepostet am Jan 10, 2018

„Hier dürfen Kinder Kinder sein.“ Nach dem wir am Montag eine extrem schaukelige mehrstündige Überfahrt von Dumaguete über Tagbiliran nach Ormoc hinter uns gebracht hatten, konnten wir uns gestern in Ruhe auf unseren heutigen Projekttag vorbereiten. Da Kathrin, Vroni, Rudi, Stefan und Andi schon weiterziehen mussten, haben wir ein neues Intro einstudiert und die Aufgaben und Workshops für die nächsten beiden Tage verteilt. Um kurz nach 8 Uhr holte uns Denni Lepon, der Schulleiter der Ormoc Holy Trinity Montessori Academy Inc., mit einem Pick-Up ab. Wir kannten ihn schon von unserem letzten Besuch 2016 und er erzählte uns sogleich, dass die älteren Schüler, die sich noch daran erinnern können, schon sehr aufgeregt seien und sie sich sehr freuen. Die Ormoc Holy Trinity Montessori Academy Inc. ist eine integrative – und auch für einkommensschwache Familien leistbare – Privatschule, welche die Erziehungsmethoden von Maria Montessori versucht umzusetzen, was sich beim philippinischen Schulsystem oft schwierig gestaltet. Dennoch dürfen hier laut Denni „Kinder noch Kinder sein und auf individuelle Weise lernen.“ Marie und Jana durften bei leichtem Regen auf der Ladefläche zusammen mit unserem roten und schwarzen Circuskoffern Platz nehmen, wir anderen konnten einen Sitz im Auto ergattern. Nach einer kurzen wackeligen Fahrt waren wir auch schon angekommen und wurden sogleich herzlich von vier Schülerinnen offiziell begrüßt. Nachdem wir unter viel Gewusel unsere verschieden Workshops vorbereitet hatten, starteten wir mit unserem neuen Intro und konnten die 45 Kinder und 15 Lehrer/Erwachsenen auf Anhieb begeistern, sodass die 3 – 13 jährigen sofort bereit waren, sich für einen von den fünf Workshops zu entscheiden. Ohne große Umschweife machte sich sofort eine kleine Gruppe daran Sockenpuppen zu kreieren. Obwohl der Raum sehr klein war und die Kinder sehr aufgeregt, waren die fertigen Puppen wunderschön geworden und die Kinder waren zu recht megastolz auf ihr Ergebnis. Auch bei den anderen Workshops waren alle fleißig am Üben, um für die Vorstellung gut vorbereitet zu sein. Egal ob beim Jonglieren, Tanzen, Zaubern oder bei den Akrobaten – überall wurde wissbegierig alles ausprobiert. Es war sehr hilfreich für uns, dass auch die Lehrer der Schule uns bei den einzelnen Stationen unterstützt und teilweise sogar mitgemacht haben. Was mir besonders auffiel, war mit welcher Engelsgeduld die Lehrerinnen mit allen Kinder umgingen. Auch bei den Schülern die – auf den ersten Blick – etwas undiszipliniert waren, redeten sie ruhig ohne erhobene Stimme und versuchten zu erklären, was sie zu tun hatten. Ich denke, es herrscht für die Kinder hier eine wunderbare Schul-Atmosphäre. Nach einer guten Stunde waren dann alle bereit loszulegen, um ihre erlernten Kunststücke bei der Circusvorstellung zu zeigen. Genau wie an den Projekttagen zuvor war diese wieder ein voller Erflog und von einigen Kids waren wir sehr positiv überrascht wie konzentriert sie auf der Bühne performten. Wir verabschiedeten uns mit einem großen „Tschüss“ und die Kinder natürlich mit der Frage, wann wir denn wiederkommen – und setzten ihr schönstes Lächeln auf. Denni fuhr uns zurück zu unserer Unterkunft und bot uns netterweise an, er könnte uns am Nachmittag nach Balagtas fahren, dies ersparte uns eine Menge Zeit. Wir wollten nämlich dort schon mal bei der Ortsvorsteherin Bescheid geben, dass wir am Freitag vorbeikommen, um dort am Basketballplatz von Balagtas zum mittlerweile vierten mal mit den Kindern zu spielen. Als wir direkt an der Straße ausgestiegen sind, war es für uns alle wie „nach Hause kommen“. Einige erkannten uns gleich und fingen sofort an, sich mit uns zu unterhalten. Wir haben dann noch unser selbst gemaltes Plakat am „weißen Brett“ aufgehängt, damit auch alle Leute Bescheid wissen, dass am Freitag der Circus de Bais wieder vor Ort ist....

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Projekttag 5 – Little Children of the Philippines, Dumaguete

Gepostet am Jan 9, 2018

Halleluja – schon über 1.000 Kinder! Am heutigen Tag begann unsere Abreise um halb neun. Begrüßt wurden wir bereits 15 Minuten vorher von unserem überpünktlichen und sehr freundlichen Fahrer mit einem „good morning!!“. Der zweite Projekttag bei den Little Children oft he Philippines (LCP) wurde von uns mit Spannung erwartet, da uns heute etwas Besonderes erwarten sollte. Vor Ort angekommen merkte man, dass heute wesentlich mehr Leute unterwegs waren. Direkt vor der Halle stehend hat es uns fast aus den Flipflops gehauen… in der etwa 18×25 Meter großen Halle feierten über 1.000 Leute den sonntäglichen Gottesdienst! Selbst außerhalb des Gebäudes saßen noch zahlreiche Kirchgänger. Unsere Crew bekam einen Platz ganz vorne neben dem Altar und gemeinsam feierten wir nun mit den Filipinos einen andächtigen Gottesdienst mit zahlreichen Liedern auf Englisch und Filipino. Nach dem Gottesdienst wurde der Circus de Bais von Ms. Carmenia Benosa vorgestellt und Michi erklärte den Anwesenden kurz, worum es bei unserem Projekt geht. Unsere Gruppe ging allerdings dabei davon aus, dass heute etwa 70 Kinder aus der Gemeinde anwesend sein sollten ̶ Carmenia hatte die Kinder aus dem Waisenhaus freundlicherweise erst für Nachmittags eingeladen, damit auch die anderen Kids aus der Community die Gelegenheit wahrnehmen können, ihre Geschicklichkeit zu erproben ̶ es stelle sich allerdings heraus, dass gleich etwa 300 Kleine und Große unsere Dienste in Anspruch nehmen sollten. Anfänglich etwas schüchtern, aber als das erste Eis gebrochen war und mit den einzelnen Stationen begonnen wurde, begann ein regelrechter Run auf die verschiedenen Angebote. Der Basketballplatz verwandelte sich in 20 Minuten in eine wunderbar gemalte Landschaft, die Teller und Devil Sticks flogen nur so durch die Luft, beim Schminken agierten die Mädchen gleich von selbst und schminkten zahlreiche ihrer Freundinnen. Alle Angebote waren proppevoll und wurden gut durchgemischt, jeder probierte einfach, worauf er Lust hatte. Die Eltern hatten einstweilen Pause und vertrieben sich die Zeit, mit anderen zu reden oder ihre Kinder beim Basteln zu unterstützen. Eine besondere Erfahrung durfte heute Kathi – in Deutschland als Heilerzieherin tätig – machen. Sie war mit fünf Kindern in einer speziellen Therapieeinrichtung für Kinder mit Behinderung nebenan tätig. Es war ein besonderes Erlebnis für sie, mit den teils schwer geistig und körperlich behinderten Kindern zu spielen, die ohne diese spezielle Zuwendung unsererseits wohl nicht an unserem Angebot nebenan teilnehmen hätten können. Im Austausch mit den Eltern erfuhr sie, dass die Eltern diese Einrichtung einmal pro Woche besuchen dürfen, was sie dankbar annehmen, da sie mit der Betreuung ihrer Kinder im Alltag oft an ihre Grenzen kommen. Wir hoffen, dass wir auch hier mit unserem Angebot ein bisschen Inspiration sein konnten. Nach etwa einer Stunde waren dann die meisten Stationen geleert und alle machten sich auf den Heimweg, die Circus-Truppe verabschiedete sich in die Mittagspause…. Ab 13:30 Uhr begann das Nachmittagsprogramm mit etwa 90 Kids der LCP, die schon ganz heiß drauf waren ihre Erfahrungen vom Vortag auszubauen, sowie den benachbarten Kinderhäusern Casa Miani und Bata ng Calabnugan, die von der LCP eingeladen wurden. Auch hier waren einige bekannte Gesichter aus dem Projekt von 2016 mit dabei. Ein emotionales Highlight war hier für uns das Zusammentreffen von zwei Schwestern, die in verschiedenen Häusern untergebracht wurden. Für sie war das eine seltene Gelegenheit, sich auszutauschen und einfach nur im Arm zu halten, für den Circus de Bais und seine Mitglieder bedeutet eine Familienzusammenführung, und sei es nur für einige Zeit, einen riesigen Erfolg und macht uns alle happy! Nach dem offenen Programm ging es an die Workshops zum Einstudieren für eine kleine Show. Dies stellte sich teils aber gar nicht als so einfach heraus, da viele von den Kindern kein...

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Projekttag 4 – Little Children of the Philippines, Dumaguete

Gepostet am Jan 6, 2018

Life Skills im Circus de Bais Nach drei erfolgreichen Projekttagen sind wir alle in einen öffentlichen Bus gestiegen und haben die Circus de Bais-Geburtsstätte wieder verlassen. Gerade eben noch frisch geduscht, klebt nach der Ankunft sofort der Großstadtstaub auf unserer Haut: Dumaguete – eine Stadt die, wie wir später erfahren haben, viel zu schnell wächst. An den Großstadtdschungel mussten wir uns nach dem überschaubaren Städtchen Bais erst einmal gewöhnen. Das Meer, dessen Wellen an das Ufer der schönen Hafenpromenade schlägt wird von der vollen Stadt und den vielen überladenen Tricycles übertönt. Nachdem wir uns über Nacht ein wenig akklimatisiert haben, starteten wir heute in einen proppenvollen Zirkustag bei der Little Children of the Philippines Foundation Inc. (LCP – www.littlechildren.org). Die Einrichtung wurde bereits 2016 von uns besucht und nimmt Kinder auf, die keine Eltern mehr haben, deren Eltern im Gefängnis sind oder Kinder, die zu Hause misshandelt wurden. Unsere Mission war klar: Wir wollten den Kindern und allen Beteiligten einen unvergesslichen Tag bereiten! Um acht Uhr wurden wir und unser Zirkusgepäck dankenswerterweise von den Fahrern der LCP in zwei Vans abgeholt und nach unserem kurzen Workshopaufbau in einer großen Halle, kamen auch schon die etwa 50 Kinder der LCP und 20 Kinder mit Behinderung aus der Nachbareinrichtung sowie deren Eltern eingetrudelt, die von der LCP unterstützt werden. Alle Teilnehmenden hatten fast eine Stunde Zeit, an den unterschiedlichen angebotenen Workshops teilzunehmen. In einer Ecke wurden Masken und Fingerpuppen gebastelt, in der anderen Ecke wurden magische Zaubertricks ausgetauscht, in einer weiteren Ecke hat man das bunte Schwungtuch immer wieder auf und ab fliegen sehen und auf der Bühne wurden Menschenpyramiden gebaut sowie in der Mitte der Halle wie wild jongliert, sodass man alle Bälle, Devils-Sticks, Tücher, Diabolos und Teller nur noch in der Luft fliegen sah. Nachdem das Schnuppernagebot in vollen Zügen ausgereizt wurde, ging es ans einstudieren für eine kleine Zirkusvorstellung und dann hieß es: Manege frei für die grandiosen Artisten von Dumaguete! Die Kinder und Jugendlichen präsentierten auch nach so kurzer Probenzeiteine eine fabelhafte Show, bei der alle Spaß hatten und so viel gelacht wurde. Besonders schön war, dass nicht nur alle Kinder sondern auch die Erwachsenen mitgemacht haben. So haben diese einen Zumba-Dance hingelegt, dass die männlichen Zuschauer nur noch vor sich hingrinsen konnten, weil sie so begeistert waren. Nach einem gemeinsamen Abschlussfoto und der bekannten „Tschüss-Rakete“ haben wir also unser Ziel erreicht und vielen Kindern nicht nur ein Lachen ins Gesicht gezaubert, sondern bestimmt auch einen unvergesslichen Vormittag bereitet. Doch das hat uns an Programm natürlich noch nicht gereicht und nach einen kurzen Mittagspause ging es auch schon in der Halle der LCP weiter. Uns erwarteten bereits über 200 Jugendliche, die im Rahmen eines Ausbildungsprogramms der LCP jeden Samstag zusammen kommen, um „life skills“ zu trainieren. Nach ein paar Gesprächen mit den Jugendlichen wusste ich auch was damit gemeint ist: auf spielerische Art und Weise soll das Selbstbewusstsein gestärkt werden. Wichtig dabei sind ein verantwortungsvoller Umgang miteinander, die Selbstreflexion und Meinungsbildung und kritisches Hinterfragen von Informationen und Nachrichten. Vieler dieser Ziele deckt passenderweise auch der Circus de Bais ab. Die Jugendlichen wussten zwar am Anfang nicht so recht was genau passiert, waren aber dann mit vollem Elan dabei. So haben sie sich nicht nur schminken lassen, sondern haben sich auch gegenseitig geschminkt, vorsichtshalber schon einmal laute Tröten für das Neujahrfest 2019 gebastelt, Hand- und Fingerprints kreiert, sodass kein Finger und keine Hand mehr frei von Farbe war, Luftballontiere und neue Luftball-Kreationen geformt, Seifenblasen geschwungen, mit dem Schwungtuch gespielt und Seil gesprungen. Hochkonzentriert jonglierten die Jugendlichen und zwischendrin fand man auch ein Mädchen vom Vormittag, dass das Diablo...

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Projekttag 3 – Science Highschool, Bais City

Gepostet am Jan 5, 2018

Projekttag 3 begann mit etwas Improvisation: Statt wie geplant 260 Jugendlichen konnten wir aufgrund von Platz- und Witterungsbedingungen „nur“ mit ca. 120 Kindern im Alter von 11-17 unsere Workshops gestalten. Aufgrund der vielen motivierten Gesichter sind wir nach einer kurzen Vorstellung der einzelnen Angebote direkt mit den Jung-Artisten in die Workshops gestartet. Mit ein Grund für die hohe Motivation war vermutlich auch die im März in der High School anstehende Talentshow, bei der sicherlich einige der neu erlernten Fähigkeiten präsentiert werden. Zur Auswahl standen Akrobatik, Zauberei, Jonglage, Kinderschminken und das Basteln von Sockenpuppen. Wir haben uns besonders gefreut, einige Patenkinder von maninoy zusammen mit deren Eltern wieder zu treffen, welche sich herzlich für die Ausbildungspatenschaften bedankt haben. Die hohe Konzentrationsfähigkeit, gute Auffassungsgabe und Selbstständigkeit der Kids hat uns Ehrenamtliche eher zu Beratern als zu Lehrern gemacht. Dies war heute für uns eine sehr schöne Abwechslung zu den ersten beiden Projekttagen mit den Grundschülern. Für die Schüler der Science High School war es ebenfalls ein Kontrastprogramm, da schulisches Zusatzprogramm im Normalfall eher aus Vorträgen besteht. Nach dem heutigen Vormittagsprogramm geht’s nach einer kleinen Mittagspause nach Dumaguete. Dort freuen wir uns auf die Kinder und Jugendlichen der Organisation Little Children of the Philippines. Vroni und...

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Projekttag 2 – Dawis Elementary School, Bais City

Gepostet am Jan 4, 2018

„We hope you will come back soon!“ Heute waren wir in der Dawis Elementary School, in der uns 200 Kinder im Grundschulalter erwarteten. Um an die Schule zu kommen fuhren wir am Ende der Anreise eine Straße entlang, die uns mit großen Steinen und Unebenheiten durchrüttelte. Als wir beim Schulgelände ankamen, wurden wir mit minutenlangem Kreischen und Winken empfangen, worüber wir uns sehr freuten. Die Kinder schauten uns interessiert und gespannt beim Aufbauen der einzelnen Workshops zu und verteilten sich nach unserem Intro an die verschiedenen Stationen. Wir hatten Akrobatik, Gesichtsmasken, Jonglieren, Fingerpuppen, Seifenblasen, Zauberei, Kinderschminken, Luftballonfiguren, Seilspringen und Schwungtuchvariationen im Angebot. Die Kinder konnten sich so lange sie wollten an einer Station aufhalten und dann zu einer anderen gehen. Der Andrang an den Stationen war riesig und die Mädchen und Buben wollten alle Stationen ausprobieren und zeigten uns stolz Masken, die sie gebastelt und Jongliertricks, die sie gelernt haben. Auch die Lehrer waren interessiert an unseren Angeboten, stellten Fragen dazu und machten zum Teil auch mit. Sie kopierten Gesichtsmasken und fragten uns wo sie die Kinderschminke kaufen können. Nach einer kurzen Pause, in der wir Getränke und Snacks an alle Schüler verteilten startete die zweite Runde, an der die Kinder erneut begeistert teilnahmen. Beim Beenden des Projekttages blickten wir in enttäuschte Gesichter und manche Kinder baten um „one more time“. Dadurch war es auch für uns schwer, die Sachen endgültig wegzuräumen. Die Schüler bedankten sich mit einem Lied, bei dem alle kräftig mitsangen. Als wir abreisten winkten sie uns zu und deuteten auf die „Circus de Bais“ Sticker, die wir an sie verteilt haben. Auch die Erwachsenen bedankten sich vielmals und verabschiedeten sich mit „We hope you will come back soon!“ Der Tag heute hat uns allen viel Spaß gemacht und die Zeit rannte dahin. Wir freuen uns auf den morgigen Besuch bei der nächsten Einrichtung. Kathrin und...

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Projekttag 1 – Mother Rita Homes, Barangay Lapaz

Gepostet am Jan 4, 2018

Ein bewegender Auftakt Den Auftakt für die Circus de Bais-Tour 2018 machte die Geburtsstätte des kulturpädagogischen Entwicklungshilfeprojektes: Die Multi Purpose Hall der Mother Rita Homes, ein soziales Wohnungsbauprojekt der Stadt Bais auf der Insel Negros. Mit tatkräftiger Unterstützung vieler Kinder, die schon auf uns gewartet hatten, kehrten wir nicht nur gefühlt „nach Hause“ zurück sondern auch gleich den Boden der kleinen Halle am Stadtrand. Dank organisatorischer Unterstützung der maninoy-Projektkoordinatorin „vor Ort“ Angelita Francisco bekam die angrenzende West Elementary School nachmittags schulfrei, um an unserem Angebot teilzunehmen. Somit war unsere improvisierte Zirkusarena auch schon 15 Minuten nach unserer Ankunft mit etwa 100 Kindern im Alter von 4 bis 15 Jahren randvoll, die uns mit großen erwartungsvollen Augen anschauten. Bodypercussion und Fangenspielen überbrückten die Zeit bis zum offiziellen Start. Eröffnet wurde das Programm mit einer herzerwärmenden „Dankeszeremonie“ der Schulleitung:Dankesreden, ein philippinischer Song eines sehr talentierten Schülers und Anerkennungszertifikate für den Verein, der die Schule regelmäßig mit Unterrichts- und Lernmaterialien unterstützt. Am Ende des „offiziellen Teils“ gab es für uns und die Kinder kein Halten mehr. Wir präsentierten in einem kleinen Intro unsere heutigen Angebote und schon stürzten sich die Kinder auf den Jonglierkoffer, die Fingerpuppen- und Maskenateliers und auf – oder eher IN die Schüssel mit der Seifenblasenflüssigkeit. In der Mitte der Arena türmten sich auch bald akrobatische Pyramiden bis unter die Decke. Alle elf Ehrenamtlichen waren sofort voll gefordert und waren dankbar, dass ein mittlerweile erwachsenes von maninoy gefördertes Patenkind die Kinder und uns mit Wasser, Säften und Snacks versorgte. Neben den Patenkindern begegneten uns immer wieder auch bekannte Gesichter von Zirkus-Kindern aus den letzten Jahren, die ihre damals erlernten Kunststückchen noch immer beherrschten und heute die Gelegenheit nutzten, diese weiterzuentwickeln. Da kommt der Wunsch auf hier vor Ort regelmäßige Zirkusangebote zu etablieren. Wer weiß – vielleicht in Zusammenarbeit mit der Schule? Den ersten Schritt in diese Richtung haben die anwesenden Lehrer*innen der Grundschule schon selbst gemacht. Neugierig und interessiert haben sie das Geschehen nicht nur beobachtet, sondern sind selbst aktiv geworden. Schnell zierten die Lehrer*innen-Finger bunte Fingerpuppen mit einer Extraportion Federn. Dabei wurden Clara und Kathrin intensiv bezüglich der verwendeten Materialien befragt. Die Gipsfiguren sind nun mit Sicherheit bald fester Bestandteil der Unterrichtsarbeit in der West Elementary School. Beeindruckend wie intensiv die Aktivitäten von den Kinder aufgesogen wurden, wie konzentriert gestaltet und geübt wurde und wie die vielen lachenden und strahlenden Kinder den Platz mit Spielfreude erfüllten. Ja genau – deswegen sind wir hier und ich freue mich auf das was uns noch erwartet!...

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Circus de Bais 2018 – Es geht los!

Gepostet am Jan 3, 2018

Wie angespült liegt der rote (Zirkus)koffer am einsamen, nur vereinzelt von Treibholz gesäumten Strand in Sipalay. Ein Hund beschnuppert ihn neugierig. Doch nicht das Meer hat ihn hergetragen, er ist frisch aus Deutschland angereist. Hier im tiefen Sand, in dem die Rollen versinken, scheint der Weitertransport des Zentner-schweren Gepäckstücks unmöglich. Uns zumindest. Unser drahtiger Bootsfahrer kommt leichtfüßig angehopst, mit einem kräftigen Ruck hievt er den roten Giganten auf seine Schulter und ohne eine Miene zu verziehen stapft er in die anrollenden Wellen und lädt ihn zu den übrigen Gepäcksstücken auf das sich im Wasser wankenden Bangka-Boots. Jetzt sind wir vollständig: Eng drängen sich auf den schmalen Sitzbänken elf Ehrenamtliche, Gepäck und nun zwei Zirkuskoffer. Unser Bootsfahrer nimmt seinen Platz am Heck des wackeligen Gefährtes ein; los geht die knatternde Fahrt den Fluss hinauf durch die Mangroven, wo unser Transport wartet, um uns zum Startpunkt der Zirkustour zu bringen, nach Bais. Der Heimathafen des Zirkus – nicht umsonst trägt der Circus de Bais die 75.000 Einwohner große Stadt im Süden der Insel Negros in seinem Namen. Denn hier liegt der Ursprung des Projekts: 2009 veranstaltete Michael Dietrich das erste Mal hier mit den Patenkindern von Maninoy e.V ein buntes Zirkusfest. Es gibt also keinen besseren Ort für den Start des zweiwöchigen Projekts! Und so stehen wir eine vierstündige Fahrt durch grünbewachsenen Hügel später bei leichtem Nieselregen vor der noch verlassenen Allzweck-Halle in den Mother Rita Homes in Bais, einem sozialen Wohnungsbau-Projekts. Heute Nachmittag werden wir den roten Zirkuskoffer öffnen und den Raum mit Spiel, Spaß, den unter Mühen aus Deutschland hergebrachten und gebastelten Requisiten und natürlich unzähligen Kindern in eine bunte Zirkusmanege verwandeln. Wir sind ganz gespannt, was uns an unserem ersten Projekttag in den Mother Rita Homes erwarten wird!...

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Circus de Bais 2018

Gepostet am Dez 8, 2017

Die Flüge sind gebucht und die Projektreise “Circus de Bais 2018″ ist fertig geplant. Im Januar 2018 bringen wir wieder für zwei Wochen mit einem bunten Zirkus-Projekt Freude und Farbe u.a. in die vom Taifun Hayan 2013 schwer getroffenen Regionen. Auf der Reiseroute liegen Waisenhäuser, Schulen für Kinder mit und ohne Behinderungen sowie verschiedene für jedes Kind zugängliche öffentliche Plätze auf den Inseln Negros und Leyte. Auch Ihr könnt uns unterstützen, denn noch fehlt uns ein Teil der notwendigen finanziellen Mittel für einfache Unterkünfte, Reisekosten vor Ort und die Verpflegung der Kinder während der Workshoptage. Am einfachsten geht das über unsere Projektseite bei www.betterplace.org/p51022. Informieren und spenden: „Circus de Bais im Januar 2018 – Entwicklungshilfe auf den Philippinen“ auf betterplace.org öffnen. Vielen Dank für Eure...

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IPA World Conference Canada 2017

Gepostet am Sep 14, 2017

Das Projekt „Circus de Bais“ wurde heute von Michi auf der IPA World Conference Calgary 2017 zum Thema „Playing with children in crisis“ vorgestellt und hat reges Interesse...

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Freiluftsupermarkt in Freiham

Gepostet am Jul 23, 2017

Am 22.07.2017 waren wir mit einem Mitmachzirkus und einer Puppenwerkstatt vom „Circus de Bais“zu Gast beim Sommerfest des Freiluftsupermarkts Freiham. Die erzielten Einnahmen und Spenden kommen dem Zirkusprojekt auf den Philippinen im Januar 2018 zu...

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Erfolgreicher Benefiz Gauklerabend am 8.7.2017 in München

Gepostet am Jul 16, 2017

Am 8. Juli 2017 fand ein Benefizgauklerabend mit verschiedenen Künstler*innen statt, die auf Initiative von Carina Dengler und ihrem Team zu Gunsten von maninoy Patenschaft Philippinen e.V. im Saal des Pfarrverbands St. Katharina – 14 Nothelfer in München-Am Hart aufgetreten sind. Mit dabei waren u.a. die Artistinnen vom Kinderzirkus Krullemuck des Echo e.V., Rick von Pepe Arts, Zauberer Lukas Sontheim, der Projektchor unter der Leitung von Carina Dengler, die Pianistinnen Isabella und Adél sowie die Band KOANA. Insgesamt konnten an dem Abend 600€ Spenden gesammelt werden! Vielen Dank für das Engagement der Künster*innen und Organisator*innen. Es war ein sehr schöner und erfolgreicher Abend! Wer das Projekt ebenfalls unterstützen möchte, kann das jederzeit und unkompliziert unter www.betterplace.org tun: Informieren und spenden: „Circus de Bais im Januar 2018 – Entwicklungshilfe auf den Philippinen“ auf betterplace.org...

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Benefiz Gauklerabend am 8. Juli 2017

Gepostet am Jun 11, 2017

Junge Künstlerinnen und Künstler – allen voran Carina Dengler aus München – organisieren einen Benefiz Gauklerabend zu Gunsten von maninoy Patenschaft Philippinen e.V. mit Musik, Shows, Gauklerbasar uvm. am 8. Juli 2017 ab 18 Uhr im Pfarrsaal, Kaadenerstr. 4, 80937 München. Eintritt frei – Spenden erwünscht. Michael Dietrich wird auch vor Ort sein, steht für Fragen zum Verein zur Verfügung und freut sich auf die Gaukeleien. Vielen Dank für Euer...

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Vorstand Mario Dietrich besucht maninoy-Koordinatoren auf den Philippinen

Gepostet am Apr 12, 2017

Manila, 08. April 2017, Philippinen. Im Mittelpunkt des 10-tägigen Kurzbesuchs von maninoy-Vorstand Mario Dietrich steht die Abstimmung mit den drei philippinischen Projektkoordinatoren und die Klärung von Abläufen zukünftiger Projekte. Mittlerweile ist das Koordinatoren-Team und die Vorstandschaft in Deutschland so gut eingespielt und die sozialen Medien soweit entwickelt, dass ein Besuch alle paar Jahre ausreicht. 12 Jahre ist es her, als maninoy die erste Ausbildungspatenschaft vermittelt hat. Am Anfang war die Patenschaft noch eine rein persönliche Sache und wurde per Handschlag unter Freunden besiegelt. Im Laufe der Jahre wurden die Paten immer mehr und die Vermittlung offizieller, bis 2008 der Verein maninoy gegründet wurde. Mittlerweile zählen 67 Kinder und Jugendliche zu maninoys Patenkindern und viele Projekte wurden unterstützt oder laufen noch immer. Mit der Zeit änderte sich die Art der Unterstützung und wurde auf die Bedürfnisse des Vereins und seiner Paten angepasst. Die Zielsetzung ist immer noch dieselbe: Die ökologische und nachhaltige Entwicklung auf den Philippinen fördern, den Umweltschutz stärken und Bildung, Bildung, Bildung! Denn mit Bildungsprojekten kann man selbst mit wenig Einsatz deutliche Erfolge und Veränderungen herbeiführen. Jeder kennt die Geschichte vom Hungernden und dem Fisch: Gib einem Hungernden einen Fisch, und er wird einmal satt, lehre ihn Fischen, und er wird nie wieder hungern. maninoy handelt nach dieser Weisheit und möchte nicht nur die ‚Richtigen‘ Projekte fördern, sondern die ‚Richtigen‘ Projekte richtig fördern. Jeder gespendete Euro soll am Ende des Tages den größtmöglichen Effekt erzielen. maninoy verbessert die Bildungssituation auf den Philippinen nicht nur durch die Vermittlung von Ausbildungspatenschaften, sondern auch durch gezielte Unterstützung der Schulen, die oftmals renovierungsbedürftig sind oder denen es an Lehrmitteln...

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Frohe Weihnachten und ein gesundes und glückliches neues Jahr 2017!

Gepostet am Dez 28, 2016

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Sponsoren, Paten, und Unterstützern in Deutschland und auf den Philippinen! Many thanks to all the sponsors and for your support in Germany and on the Philippines! Frohe Weihnachten und ein gesundes und glückliches neues Jahr 2017! Merry christmas and a happy new...

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Vortrag in Neuhofen

Gepostet am Nov 19, 2016

Am Donnerstag, 17.11.2016 haben Michael Dietrich, Bernd Hofbauer und Stefanie Göllinger etwa 30 interessierten aus dem Landkreis Pfarrkirchen einen Einblick in die Arbeit von maninoy e.V. gegeben. Der inhaltliche Fokus dabei lag auf den Patenschaften und dem kulturpädagogischen Projekt „Circus de Bais“ – wobei auch die Zeit von 90 Minuten auch bei nur zwei Projektbeispielen schon äußerst knapp bemessen war. Vor allem, wenn es soviel spannendes und schönes von der letzten Projektreise zu erzählen gibt, bei der alle drei Vortragenden dabei waren. Die Veranstaltung war rundum gelungen. Unter anderem konnten ein paar Spenden gesammelt und zwei Patenschaften vermittelt werden. Auch andere Zuhörer äußerten gleich nach der Veranstaltung ihr Interesse daran, unseren Verein weiter zu unterstützen. Vielen Dank an den Katholischen Frauenbund Neuhofen für die Einladung und die...

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Einblick in die Entwicklungszusammenarbeit

Gepostet am Okt 23, 2016

Einblick in die Entwicklungszusammenarbeit

Herausforderungen und glückliche Begegnungen in der ehrenamtlichen Entwicklungszusammenarbeit 20:00 Uhr im Gasthaus Linke, Dorfplatz 5, 84389 Postmünster Neuhofen. Der Frauenbund lädt ein zu einem interessanten Vortrag der maninoy Patenschaft Philippinen e.V. am Donnerstag den 17. November um 20 Uhr im Gasthaus Linke. Dessen Vorstand Michael Dietrich und Mitglied Bernd Hofbauer berichten dabei über den Verein selbst sowie das diesjährige Projekt „Circus de Bais“ im Januar. Maninoy ist ein gemeinnütziger Verein aus Deutschland, der sich auf den Philippinen für den Umweltschutz, für die Verbesserung der Schulausbildung und für benachteiligte Bevölkerungsgruppen einsetzt. Die Vereinsziele von maninoy e.V. sind nachhaltige ökologische Entwicklungen sowie eine ökologisch orientierte und zukunftsfähige Gesellschaft auf den Philippinen. Der Verein maninoy e.V. fördert momentan die Schulausbildung von 66 Patenkindern auf den Inseln Negros und Leyte und in der Metropole Manila. An allen drei Orten unterstützt maninoy Schulen mit Lehr- und Lernmittelzuschüssen und Wiederaufforstungsprojekte – speziell in den Bergen der Insel Negros. Der Verein will die Kinder und Jugendlichen nicht nur über die Patenschaften in ihrer Ausbildung unterstützen, sondern ihnen auch Aktivitäten ermöglichen, die vor allem der Entwicklung ihres Selbstbewusstseins sowie ihrer Sozial- und Kommunikationskompetenzen dienen. Das Ziel ist es, durch das Kulturprojekt die Kinder und Jugendlichen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Seit 2009 gibt es deshalb das kulturpädagogische Projekt „Circus de Bais“, das alle zwei Jahre drei Wochen lang drei Inseln besucht und über 1.000 philippinischen Kinder und Jugendliche kostenlos die Möglichkeit gibt, Neues kennenzulernen, sich zu präsentieren sowie sich kulturell und sozial weiterzubilden. Michael Dietrich, der Initiator des „Circus de Bais“, Kulturpädagoge und Projektmanager sowie Vorstand von maninoy e.V. berichtet von der spannenden und herausfordernden Arbeit auf den Philippinen, die nicht nur philippinische Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrer begeistert, sondern auch den ehrenamtlichen Helfern viele glückliche Begegnungen und große Dankbarkeit...

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Corso Leopold am 11./12. Juni 2016

Gepostet am Jun 9, 2016

Corso Leopold am 11./12. Juni 2016

Am Sa. 11. und So. 12. Juni 2016 sind wir wieder mit einem Infostand sowie Recycling-Produkten von den Philippinen auf dem Corso Leopold in München vertreten. Ihr findet uns diesmal direkt vor’m Karstadt an der Münchner Freiheit! Schaut vorbei – wir haben handgearbeitete Kokosnussanhänger und Upcycling-Taschen aus alten Getränketüten dabei. Jedes Teil ein Unikat – fair gehandelt und einzigartig!

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Circus de Bais 2016 – Kleines Projektresümee – 30.01.2016

Gepostet am Feb 9, 2016

Circus de Bais 2016 – Kleines Projektresümee – 30.01.2016 (English version below) Der „Circus de Bais“ 2016 ist nun nach 15 Tagen mit 13 Projekteinsätzen und über 1.000 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen im Alter von 2 bis 21 auf den philippinischen Inseln Negros und Leyte zu Ende gegangen. Das gesamte Team ist sich einig, dass sich der Einsatz für alle mehr als gelohnt hat. Mit unserem roten Zirkuskoffer gefüllt mit Spiel-, Bastel- und Zirkusmaterialien und einem motivierten Team haben wir öffentliche Plätze, Schulen und Waisenhäuser in großen Städten und kleinen Dörfern in eine bunte Zirkuswelt verwandelt. Anfänglich schüchterne Kinder, die wenig in Berührung mit Europäern kommen, standen innerhalb von 2 Stunden selbstbewusst in der Arena des „Circus de Bais“. Kinder mit und ohne Behinderungen feierten persönliche Erfolgserlebnisse und lernten Unbekanntes kennen und sich dafür zu begeistern. Pädagogische Einrichtungen schauten uns auf die Finger und werden mit unseren Methoden weiter experimentieren und für alle Beteiligten änderte und erweiterte die Reise persönliche Perspektiven in vielerlei Hinsicht. Wir trafen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf große Freude, Dankbarkeit und Hilfsbereitschaft und wurden nicht nur einmal gebeten, schon bald wieder zu kommen. Mit der Unterstützung von all den neuen Kontakten vor Ort, wird die Planung eines nächsten „Circus de Bais“ mit Sicherheit einfach von der Hand gehen. Wir sind alle gerne wieder dabei und freuen uns auf eine Fortsetzung. Bis dahin dürfen vor allem die Kinder des J.E.S.U.S Kids Therapy Centre in Tacloban weiter fleißig üben, denen wir aus Transportgründen einen Teil der Spiel- und Zirkusmaterialien gespendet haben. Vielen Dank auch an das Team des diesjährigen „Circus de Bais“, das mit einer unermüdlichen Spielfreude, unendlicher Offenherzigkeit und großem Engagement dieses Projekt überhaupt möglich und so erfolgreich gemacht hat. Dankeschön Jana Ziegler, Marie Tysiak, Stefanie Göllinger, Bernd Hofbauer, Robin Karger und Ingo Steckhan sowie allen tatkräftigen Unterstützern unter den Filipinos. Herzliche Grüße kurz vor der Abreise von den Philippinen! Michi * * * * * Circus de Bais – A little circus resumé – 30.01.2016 After 15 days in Negros and Leyte with 13 projects and over 1.000 participating children and youngsters between the ages of 2 and 21 years, the “Circus de Bais” 2016 came to an end. The whole team agrees that the commitments were more than rewarding for everyone. The red circus suitcase filled with different circus materials for playing and handicrafting, combined with a motivated team found its way into public venues, schools and orphanages in big cities as well as small villages and whichever place it came was turned into a colorful circus for a while. Initially shy children, who had rarely been into contact with Europeans before, soon turned into confident artists and within two hours performed on the “Circus de Bais”´ stage. Those kids, with and without handicap, were able to achieve a personal feeling of success and tried out and engaged in something that was totally new to them. Educational institutions were able to get to know new methods of play and therapy that they will continue to implement. Everybody involved was able to broaden, change and develop their personal perspectives in many ways throughout this travel. By children, teenies and adults we were welcomed and met with great joy, gratitude, hospitality and cooperativeness and many times we were invited, even requested, to come again soon. With all the support from our local contact persons, the planning and preparing of the next “Circus de Bais” will sure be easy. All of us are happy to join again and are looking forward to the continuation next time. Until then, all the children are encouraged to keep on...

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Circus de Bais – Projekttag 11, 27.01.2016

Gepostet am Jan 28, 2016

Circus de Bais – Projekttag 11, 27.01.2016 Den letzten Tag des „Circus de Bais“ 2016 haben wir mit zwei ganz besonderen Zirkuseinheiten im J.E.S.U.S Kids Therapy Center Foundation, Inc. in Tacloban verbracht. Dabei handelt es sich um eine Schule bzw. Therapieeinrichtung für Kinder mit Autismus oder ähnlichen geistigen Behinderungen. Derzeit sind etwa 50 Schülerinnen und Schüler regelmäßig vor Ort und genießen eine fachlich kompetente Betreuung in dieser Einrichtung, die von einer Leitung mit Leidenschaft betrieben wird. Fayree P. Tayanes, die Gründerin und Leiterin der J.E.S.U.S Kids, hat selbst einen 18-jährigen autistischen Sohn. Da es bis vor 10 Jahren keine speziellen Einrichtungen für autistische Kinder gab, nahm Fayree es selbst in die Hand und gründete mit wenig Geld aber der Unterstützung einiger Eltern das erste Therapiezentrum für autistische Kinder in der Region Leyte/Samar. Noch heute wird die Einrichtung allein aus Spendengeldern von den Philippinen oder aus dem Ausland finanziert. Deutsche Sponsoren haben sich ebenfalls schon beteiligt. Auch wenn das Geld knapp ist, versucht Feyree immer die Gelder so geschickt einzusetzen, dass sie den Bedürfnissen aller Kinder gerecht werden kann. Wie sie selbst erzählt, bringt sie es unter keinen Umständen über’s Herz, Eltern, die um Hilfe bitten, abzulehnen, sondern versucht das Unmögliche möglich zu machen. Nicht einmal Haiyan, der stärkste Taifun, der jemals das Festland erreicht hat, konnte das Engagement der Einrichtungsleitung und deren Angestellten bremsen. Auch wenn Wind und Flutwelle das Therapiezentrum fast vollständig zerstört hatten, haben alle angepackt und den so wichtigen Ort für die Kinder wieder aufgebaut. Im Rahmen des „Circus de Bais“ haben wir je eine Zirkuseinheit von etwa 1 ½ Stunden am Vormittag und am Nachmittag angeboten, um die 35 teilnehmenden Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 5 bis 29 in zwei kleinere Gruppen aufzuteilen. Das Interesse an unserem Angebot war bei Kindern und Betreuern gleichermaßen groß. Teils hochkonzentriert teils äußerst aktiv wurde mit unseren Zirkusmaterialien experimentiert, über Zaubertricks gestaunt, Masken gezeichnet oder das erste Mal ein Purzelbaum ausprobiert. Nach individuellen Bedürfnissen haben vor allem die Kinder selbst Spielformen mit unserem Material aus dem Zirkuskoffer entwickelt, in die wir gerne eingestiegen sind. Da war nicht nur für uns sondern auch für das Betreuungspersonal viel Neues dabei, was von den Heilpädagogen interessiert aufgenommen wurde. Während des regen Zirkustreibens in zwei Räumen der Einrichtung standen pro Einheit bestimmt 8-10 Eltern an einer Fensterscheibe, vor der der Sichtschutz extra für unsere Aktion geöffnet wurde, und beobachteten lächelnd, was ihre Kinder so erlebten. So herzlich wir empfangen wurden, so herzlich war die Verabschiedung, während der uns Feyree ihre Geschichte zur Gründung der J.E.S.U.S Kids sowie die Erlebnisse während und nach dem Taifun Haiyan erzählte. Sie würde sich sehr freuen, wenn wir wiederkämen. Ebenso viele ihrer Kollegen in anderen Einrichtungen, die schnell auf ihren facebook-Post am Vormittag reagierten und nachhakten, wie Feyree zu so einem abwechslungsreichen Programm gekommen ist. Nachdem wir viele Materialien wie die Akrobatikmatten, Jonglierbälle, Stifte, Papier etc., die wir auf den Philippinen gekauft hatten, aus Transportgründen nicht nach Deutschland mitnehmen wollen, haben wir beschlossen, dass das J.E.S.U.S Kids Therapy Centre die richtige Einrichtung ist, um einen Teil des Zirkusmaterials zu spenden. Diesen Programmpunkt haben wir uns für morgen Vormittag vorgenommen. Ein eindrucksvolles Projekt ging mit einem herzlichen Abschluss zu Ende und die Ideen für eine Fortsetzung sprudeln schon jetzt bei uns und unseren neuen philippinischen Kooperationspartnern....

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