Aktuelles

Bisher fast 5.000 Euro für Taifunopfer gespendet!

Gepostet am Jan 6, 2022

Dezember 2021; Bais City; Negros Oriental; Philippinen. Die Spendenbereitschaft für die maninoy-Hilfsaktion nach dem verheerenden Taifun Rai ist außerordentlich groß. Insgesamt wurden seit dem Spendenaufruf vom 18. Dezember 4.845 Euro an maninoy gespendet – das ist die größte Summe für eine Hilfsaktion, die maninoy in den vergangenen Jahren sammeln konnte. Maninoy bedankt sich im Namen der betroffenen Menschen auf den Philippinen für ihre Spendenbereitschaft! Die Situation im Katastrophengebiet hat sich bisher noch nicht normalisiert, weite Teile der betroffenen Region haben seit 3 Wochen keinen Strom und nur selten eine stabile Mobilfunkverbindung. Aufräumarbeiten sind nach wie vor im Gange. Die Straßen in die abgelegenen Bergdörfer sind zwar größtenteils freigeräumt, aber oft nur mit Geländefahrzeugen befahrbar. Bewohner haben ihre beschädigten Häuser behelfsmäßig mit Planen abgedeckt, um sich vor Regen zu schützen. Menschen, deren Häuser komplett zerstört wurde, leben in einfachen Verschlägen oder Zelten. Oft haben diese alles Hab und Gut verloren und verfügen nicht über Rücklagen, um ihre Hütten wieder aufzubauen. Wir hoffen auf weitere Hilfe, um ihnen wieder ein Dach über dem Kopf zu ermöglichen. Schnelle und unkomplizierte Ersthilfe! Nachdem maninoy die ersten Spendengelder noch vor Weihnachten erhalten hatte, leitete der Verein zusammen mit den Koordinatoren vor Ort die Ersthilfe umgehend ein. Bereits in der Woche nach Weihnachten verteilten maninoy-Helfer Nahrungsmittelrationen an über 600 Familien in 4 betroffenen Regionen. Die Rationen bestehen aus Trinkwasser, einem Gemüse-Fleischgericht, Konservendosen, Seife, Waschmittel, Zucker und einer Portion Reis. Als erstes wurde den Menschen entlang des Pelarta Flusses geholfen. Dort hat der Fluss am 17. Dezember komplette Häuser mitgerissen. Hier sind die Schäden am höchsten und die Not am größten. Weitere Spendengelder sind bereits auf die Philippinen unterwegs, um die Not in anderen Regionen zu lindern. Nun geht es auch darum, die Bevölkerung beim Wiederaufbau der Hütten zu unterstützen. Wir bitten weiterhin um Spenden für die Familien, die von dem verheerenden Tropensturm betroffen sind. Bitte helfen auch Sie mit Ihrer Spende!...

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maninoy startet Hilfsaktion nach Taifun Odette

Gepostet am Dez 18, 2021

Dezember 2021; In den vergangenen zwei Tagen hat der Taifun Odette (offizieller Name Rai) weite Teile der Philippinen verwüstet. Der stärkste Taifun diesen Jahres ist mit Windgeschwindigkeiten von über 250 km/h auf der südlichen Insel Mindanao auf Land getroffen, hat dort für schwere Verwüstungen gesorgt und mindestens 20 Todesopfer gefordert. Auf Mindanao betreut maninoy 3 Patenfamilien, zu denen wir noch keinen Kontakt haben. Maninoy hat bereits eine Hilfsaktion gestartet. Wir bitten Sie um Spenden für die Familien, die von dem verheerenden Tropensturm betroffen sind. Bitte helfen auch Sie mit Ihrer Spende. Sie können bequem per Überweisung auf unser Vereinskonto spenden: maninoy Patenschaft Philippinen e.V. Sparkasse Pfaffenhofen IBAN: DE 88 7215 1650 0009 0364 84 BIC: BYLADEM1PAF Stichwort: Taifun   Am Freitag traf der Taifun auf die Insel Negros, wo 30 unserer Patenfamilien leben. Auch hier hat der Taifun Häuser zerstört, Bäume entwurzelt, für Überflutungen gesorgt und die Infrastruktur schwer beschädigt. Es gibt noch keinen Strom und keine gute Internetverbindung.   Zu unseren 16 Patenfamilien in den Bergen der Insel Negros haben wir bisher noch keinen Kontakt. Die Straße ist aufgrund mehrerer Erdrutsche derzeit noch unpassierbar, aber auch von dort wird von Verwüstungen berichtet.     Unsere Koordinatoren auf der Insel Negros berichten von 15 Todesopfern und weiteren Vermissten in ihrem direkten Umfeld. Vielen Familien wissen nicht, wo ihre Angehörigen sind. Es fehlt vor allem an Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Kleidung....

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Kultur. Spiel. Resilienz. Vom Wert der Kulturellen Bildung in Krisen – Eine neue Publikation mit einem Beitrag von maninoy e.V.

Gepostet am Dez 1, 2021

Kulturelle Bildung trägt zu einer gesunden Entwicklung und vielseitigen Resilienz junger Menschen bei. Warum und wie genau helfen kulturelle Spiel- und Erfahrungsräume dabei, in Krisensituationen psychisch und seelisch stabil zu bleiben? Die Publikation „Kultur. Spiel. Resilienz.“ trägt wertvolle Erfahrungen und Handlungsempfehlungen von 48 bundesweit und international aktiven Expert*innen in Theorie und Praxis zusammen. Darin ist auch ein Beitrag von Michael Dietrich und Mario Dietrich mit dem Titel „Kulturelle Bildung in der Entwicklungszusammenarbeit am Beispiel von maninoy Patenschaft Philippinen e.V.“ zu unserer Arbeit vor Ort sowie einer Projektvorstellung unseres kulturpädagogischen Angebots Circus de Bais zu finden. Erhältlich im Buchhandel oder unter www.kopaed.de Der Beitrag zu maninoy e.V. ist hier einzusehen: Kulturelle Bildung in der Entwicklungszusammenarbeit am Beispiel von maninoy Patenschaft Philippinen e.V. Kinder haben laut UN-Kinderrechtskonvention das Recht auf Ruhe und Freizeit, auf Spiel und altersgemäße aktive Erholung sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben (UN-KRK Art. 31). Seit über 30 Jahren ist es nun eine festgeschriebene Aufgabe der internationalen Vertragsstaaten und damit der Gesellschaft weltweit, barrierefreie kulturelle und künstlerische Spielräume für Kinder und Jugendliche zu schaffen – vor allem in Krisensituationen. Kulturelle Bildung trägt zu einer gesunden Entwicklung und vielseitigen Resilienz junger Menschen bei. Sie bietet experimentelle Freiräume und fördert darin den selbstbestimmten Umgang mit individuellen und globalen Krisensituationen. Warum und wie genau helfen kulturelle Spiel- und Erfahrungsräume dabei, in Krisenzeiten psychisch und seelisch stabil zu bleiben? Um diese Frage zu beantworten, wird die Corona-Pandemie zum Anlass genommen, wertvolle Erfahrungen und Handlungsempfehlungen von 48 bundesweit und international aktiven Expert*innen in Theorie und Praxis zusammenzutragen, die sich schon seit mehreren Jahren mit Kultur, Spiel und Resilienz beschäftigen. Autor*innen aus Deutschland, Indien, Japan und Australien teilen die Erfahrungen aus eigenen regionalen Krisenereignissen, aus weltweiten Netzwerken sowie aus der Entwicklungszusammenarbeit und Aktivitäten in anderen Ländern. Dabei wird schnell deutlich: Je früher Kinder und Jugendliche ihren rechtlich begründeten und barrierefreien Zugang zu Kultureller Bildung erhalten und in kulturell-kreativen Tätigkeiten Selbstwirksamkeit erfahren, umso mehr sorgt die dabei entstehende persönliche und gesellschaftliche Resilienz für einen selbstbewussten und bereichernden Umgang mit Krisen. Themen: – Resilienz im Kontext Kultureller Bildung zeigt neben der Definition der Begrifflichkeiten Kulturelle Bildung, Resilienz und Krise deren Zusammenhänge auf und beschreibt die Wirksamkeit auf die körperliche, psychologische und seelische Gesundheit von Individuen. – Resilient durch kulturelle Teilhabe gibt einen Einblick in kommunale und praxisorientierte Konzepte für eine kulturelle Teilhabe. – In realen und digitalen Spielkulturen werden die Lebenswelten junger Menschen zum Spielplatz. Das Spiel als essenzieller Aspekt Kultureller Bildung entfaltet seine resilienzbildende Wirkung in sinnlich-ästhetischen Kreativ- und Freiräumen ohne Grenzen. – Mit einem Blick auf Menschen mit individuellen Bedürfnissen aus ganz persönlichen Lebensumständen beschreibt Lebenswelten resilient gestalten Potentiale Kultureller Bildung im Fokus einer inklusiven Gestaltung der Lebenswelten speziell im Bereich Freizeit und Schule. – In Play and resilience – ein internationales Konzept liegt der Schwerpunkt auf weltweiten ästhetisch-kreativen Projekten in Regionen, die schon lange vor der Covid-19-Pandemie mit schwerwiegenden Krisenereignissen umgehen mussten. Die Publikation nimmt sich neben den Beiträgen aus Theorie und Praxis immer wieder Zeit für eine Geschichte – oder für das „Spielen im Kopf“, wie es im Buch heißt. Außerdem werden die Leser*innen eingeladen, auf Glücksreise zu gehen, die für persönliche Glücksmomente sorgt und die Möglichkeit gibt, gleich ganz praktisch und spielerisch anleitend mit Übungen zur Resilienzbildung zu experimentieren. „Kultur. Spiel. Resilienz.“ soll Mut machen und inspirieren, eigene Projekte (weiter) zu entwickeln. Oft stehen Kulturelle Bildungsangebote in Krisensituationen vor scheinbar unüberwindbaren Schwellen, die es den pädagogischen Fachkräften, Künstler*innen und engagierten Ehrenamtlichen erschweren, sich den neuen Herausforderungen zu stellen. Doch oft sind es die kleinen kreativen Ideen, die weitreichende Aktivitäten initiieren. Jede Krise ist auch eine Chance auf die...

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Tolles Kinderprogramm am maninoy-Stand am Nachhaltigkeitstag

Gepostet am Jul 23, 2021

25.07.2021; Pfaffenhofen a. d. Ilm; Auf geht’s, Welt retten – Klimaschutz- und Nachhaltigkeitstag 2021. Bereits zum fünften Mal findet der Klimaschutz- und Nachhaltigkeitstag in Pfaffenhofen statt. Wie schon beim letzten Klimaschutz- und Nachhaltigkeitstag ist maninoy auch in diesem Jahr wieder mit einem Infosstand vertreten. Unser besonderes Highlight in diesem Jahr, eine Fotobox für Kinder.       Mit der Fotobox von PA/SPIELkultur e.V. tauchst du in Deine Traumwelt ein – Zeitreisen, Weltreisen und Reisen in Deine Traumwelt sind keine Fantasie, sondern werden (fast) ganz real. Mit Tablet und Zeichenstift gestalten die Kinder eine Wunschlandschaft, wie sie sich die Welt vorstellen. Nur noch einen Schritt vor den Greenscreen und schwupp kann man auf dem Bildschirm sehen, dass sie schon den Ort gewechselt haben. Die Szenerie lässt sich natürlich ausdrucken und mit nach Hause nehmen!“ Außerdem hat sich unser Eisbär wieder angekündigt. Bei ihm kann man Bäume pflanzen lassen. Für jeden gespendeten Euro pflanzt maninoy einen Baum auf den Philippinen.     Los geht’s am Sonntag, den 25. Juli um 14 Uhr im Bürgerpark. Ab 18 Uhr wird der diesjährige Klimaschutzpreis vergeben....

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ÖDP-Kreisverband empfiehlt maninoy-Aufforstungen

Gepostet am Apr 24, 2021

Am 25. April war der internationale Tag des Baumes. Dies hat der ÖDP-Kreisverband Pfaffenhofen zum Anlass genommen, zu Baumpflanzungen aufzurufen oder für Baumpflanzungen zu spenden. Der Kreisverband empfiehlt, die von maninoy betreuten Aufforstungsprojeke zu unterstützen. maninoy hat dem ÖDP-Kreisverband versprochen, für jeden Euro, der an diesem Wochenende gespendet wird, einen Baum auf den Philippinen zu pflanzen. Spenden können Sie per SEPA-Überweisung an die IBAN: DE 88 7215 1650 0009 0364 84. Weitere Informationen zu Spenden finden Sie hier. maninoy-Aufforstung auf den Philippinen. Tropenbaum-Setzlinge werden für die Pflanzung vorbereitet. maninoy-Aufforstung auf den Philippinen. maninoy-Vorstand Mario Dietrich vor einer maninoy-Aufforstung auf den Philippinen. maninoy-Aufforstung auf den Philippinen. maninoy-Aufforstung auf den Philippinen. maninoy-Aufforstung auf den Philippinen. maninoy-Aufforstung auf den Philippinen. Abgeholzte Berghänge führen zu Erosion, dem Verlust fruchbaren Mutterbodens und Überschwemmungen im Tiefland. maninoy-Vorstand Mario Dietrich vor einer maninoy-Aufforstung auf den Philippinen. maninoy-Vorstandsmitglied Clarita Dietrich pflanzt einen Tropenwaldbaum. maninoy-Vorstand Mario Dietrich beim Besuch einer maninoy-Aufforstung auf den Philippinen. maninoy-Vorstand Mario Dietrich während einer Pflanzaktion auf den Philippinen. maninoy-Baumpflanzaktion mit dem Bergkindergarten Tacalan auf der Insel Negros. maninoy-Baumpflanzaktion mit dem Bergkindergarten Tacalan auf der Insel Negros. maninoy-Baumpflanzaktion mit dem Bergkindergarten Tacalan auf der Insel Negros. maninoy-Baumpflanzaktion an der Yared High School auf der Insel Negros. maninoy-Baumpflanzaktion an der Balagtas Elementary School auf der Insel Leyte. maninoy-Baumpflanzaktion an der Balagtas Elementary School auf der Insel Leyte. maninoy-Baumpflanzaktion an der Balagtas Elementary School auf der Insel Leyte. maninoy-Baumpflanzaktion an der Balagtas Elementary School auf der Insel...

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Entwicklungszusammenarbeit in Coronazeiten

Gepostet am Mrz 20, 2021

März 2021; Durch die Corona-Pandemie hat sich das Leben auf den Philippinen verändert und hat auch Auswirkungen auf unsere Projektarbeit. Die Pfaffenhofener Regionalzeitung „Pfaffenhofener Kurier“ berichtete gestern darüber. Link zum Artikel: Entwicklungshilfe in Coronazeiten Hier ein Auszug aus dem Bericht und weitere Fotos: Die Schulen sind aufgrund der Coronapandemie vergangenen Frühling geschlossen worden. Die Lehrer wurden nach Hause geschickt. Am Homeschooling können die Schüler*innen erst seit dem letzten Herbst teilnehmen. Das läuft auf den Philippinen zwar online, aber für einen ordentlichen Unterricht braucht es ein Notebook oder zumindest ein Tablet. Da die meisten Schüler*innen aus armen Familien höchstens ein Smartphone besitzen, kann der Unterricht nur über den kleinen Bildschirm übertragen werden. Erschwerend kommt dazu, dass sich ärmere Familien keine gute Internetverbindung leisten können. Regelmäßig ist diese überlastet, bricht zusammen und beendet den Unterricht vorübergehend. Das ist sehr anstrengend für die Kinder. Arme Familien haben auf den Philippinen viele Mitglieder und leben auf engstem Raum. Die Kinder haben kein eigenes Zimmer, in dem sie dem Unterricht in Ruhe folgen können. In ihrer Not suchen sie sich irgendeine Ecke in ihrer einfachen Hütte oder setzen sich auf die Stufen an der Haustür. Dort versuchen sie, dem Unterricht zu folgen und sich nicht von vorbeifahrenden Motorrädern oder Bussen stören zu lassen. Unter diesen Bedingungen ist es quasi unmöglich, wirklich zu lernen. Die Kinder werden ständig abgelenkt, selbst wenn sie sich konzentrieren wollen, ist das äußerst schwierig. Viele Filipinos, die im Tourismus, in der Gastronomie, im Transportwesen oder in Betrieben, die diese Branchen beliefern, gearbeitet haben, sind seit Monaten arbeitslos. Staatliche Unterstützung gibt es so gut wie nicht und die Rücklagen der Menschen sind schon längst aufgebraucht. Familien, die vom Einkommen der Eltern leben konnten und für die der Schulbesuch möglich war, haben aller verloren und fangen von ganz unten an. Anstatt am Online-Unterricht teilzunehmen, müssen die Kinder sich am Broterwerb beteiligen und helfen, dass die Familie durchkommt. Maninoy hat vor einem Jahr begonnen, Hilfsaktionen für diese Familien durchzuführen und den Bedürftigsten mit Nahrungspaketen unter die Arme zu greifen. In acht Aktionen wurden mittlerweile über 700 Familien erreicht. Aber nicht nur Corona macht es den Menschen auf den Philippinen schwer. Regelmäßig werden die Inseln von Erdbeben, Vulkanausbrüchen oder Taifunen heimgesucht. Erst im November erreichte der schwere Taifun Vamco auch die Medien in Deutschland. Mit über 200 km/h fegte er über die Hauptstadt Manila und setzte weite Landstriche unter Wasser. Genau zu diesem Zeitpunkt reiste Dietrichs Ehefrau Clarita auf die Philippinen, um weitere Corona-Hilfsaktionen zu koordinieren. Durch die katastrophale Situation, die der Taifun hinterlassen hatte, trat Corona dort erstmal in den Hintergrund. Clarita Dietrich organisierte im November und Dezember drei Hilfslieferungen und brachte Nahrungsmittelpakete in die überschwemmten Stadtteile zu den Menschen, die ihr gesamtes Hab und Gut verloren hatten. maninoy-Vorstandsmitglied Clarita Dietrich pflanzt einen Tropenwaldbaum. maninoy-Aufforstung auf den Philippinen. maninoy-Aufforstung auf den Philippinen. maninoy-Aufforstung auf den Philippinen. maninoy-Vorstand Mario Dietrich beim Besuch einer maninoy-Aufforstung auf den Philippinen. maninoy-Aufforstung auf den Philippinen. maninoy-Aufforstung auf den Philippinen. Tropenbaum-Setzlinge werden für die Pflanzung vorbereitet. maninoy-Vorstand Mario Dietrich vor einer maninoy-Aufforstung auf den Philippinen. maninoy-Aufforstung auf den Philippinen. maninoy-Vorstand Mario Dietrich vor einer maninoy-Aufforstung auf den Philippinen. Gerodete Hänge und tropische Regenfälle führen in den Bergen zu massivem Verlust von fruchtbarem Boden und Erosion. Das Regenwasser kann nun nicht mehr gespeichert werden und führt im Tiefland zu Überschwemmungen. maninoy-Vorstand Mario Dietrich während einer Pflanzaktion auf den Philippinen. maninoy-Baumpflanzaktion mit dem Bergkindergarten Tacalan auf der Insel Negros. maninoy-Baumpflanzaktion mit dem Bergkindergarten Tacalan auf der Insel Negros. maninoy-Baumpflanzaktion mit dem Bergkindergarten Tacalan auf der Insel Negros. maninoy-Baumpflanzaktion an der Yared High School auf der Insel...

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maninoy-Weihnachtsfeier der Patenkinder

Gepostet am Dez 24, 2019

22. Dezember 2019; Tanjay City; Negros Island; Philippinen. Auch die maninoy-Patenkinder und ihre Familien auf den Philippinen feiern Weihnachten mit vielen lustigen Spielen, einstudierten Tanzpräsentationen und Gesang. Alle Patenfamilien wünschen Ihnen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Vielen Dank für Ihre...

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Schüler-Baumpflanzaktion auf Palawan

Gepostet am Sep 21, 2019

September 2019; Puerto Princesa; Palawan; Philippinen. Vor einem guten Jahr hat die Conception Elementary School in Palawans Hauptstadt Puerto Princesa eine Schulpartnerschaft mit maninoy begonnen. Vergangenes Jahr hat die Schule mit maninoys Unterstützung bereits eine kleine Brücke gebaut, damit die SchülerInnen trockenen Fußen ihre Schule erreichen. Vor wenigen Tagen pflanzten nun 45 SchülerInnen im Rahmen eines „Umwelt-Aktionstages“ 40 Bäume auf dem Schulgelände. Am Anfang wurde noch über die Auswahl der Baumarten diskutiert, aber schließlich einigten sich die SchülerInnen auf eine abwechslungsreiche Mischung aus Obstbäumen und Laubbäumen. Schnellwachsende schattenspendende Gmelina-Bäume waren genauso darunter, wie wertvolle Mahagoni-Setzlinge. Für essbare Früchte werden in ein paar Jahren die Mango-, Jackfrucht-, Limetten- und Guavenbäume sorgen. Auch wenn die Bäume jetzt noch klein sind, unter dem tropisch feucht-warmen Klima werden sie rasant in die Höhe wachsen. Die Bäume werden dem Schulgebäude und den darin lernenden SchülerInnen nicht nur Schatten und Abkühlung in der tropischen Sonne spenden, ihre Wurzeln halten die Erde während der Regenzeit fest und stellen zudem Nahrung und Lebensraum für Insekten, Vögel und andere Tiere zur Verfügung. Auch auf den Philippinen sind viele Tierarten bedroht und müssen geschützt werden. Deshalb erklärten die Lehrer den Kindern beim Pflanzen auch gleich, warum es so wichtig ist, Bäume zu erhalten. Umso stolzer waren die SchülerInnen dann auch, etwas für den Schutz der Umwelt und für ein grüneres Schulgelände getan zu haben. Und wenn die Früchte erntereif werden, hat jedes Kind noch etwas Gesundes für die Pause. maninoy hat mit dem den Kauf der Setzlinge den Aktionstag...

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Lasst uns Bäume pflanzen und das Klima retten!

Gepostet am Jul 7, 2019

Pünktlich zum Pfaffenhofener Klimaschutz- und Nachhaltigkeitstag wird eine Studie veröffentlicht, der zufolge der Klimawandel durch nichts so effektiv bekämpft werden kann, wie durch Aufforstung. Bäume zu pflanzen habe das Potenzial, zwei Drittel der bislang von Menschen gemachten klimaschädlichen CO2-Emissionen aufzunehmen, schreiben Forscherinnen und Forscher der Technischen Hochschule (ETH) Zürich im Fachmagazin Science. Demnach könne die Erde ein Drittel mehr Wälder vertragen, ohne dass Städte oder Agrarflächen beeinträchtigt würden. Der Pfaffenhofener Entwicklungshilfeverein Maninoy begleitet seit über 10 Jahren Aufforstungsprojekte auf den Philippinen. Dabei wurden mittlerweile über 35.000 Bäume gepflanzt und steile Berghänge bewaldet. Erst im vergangenen Jahr konnte sich eine Delegation der Vereins-Vorstandschaft vor Ort bei einem Besuch ein Bild davon machen und waren überrascht, wie gut die Bäume angewachsen sind und wie schnell sie im ganzjährig feucht-warmem Klima der südostasiatischen Inselwelt groß werden. Bäume zu pflanzen ist das eine, sie zu pflegen, bis sie groß werden sind und positive Effekte für das Klima zu haben, ist aber genauso wichtig. Am 13. Juli, am Pfaffenhofener Klimaschutz- und Nachhaltigkeitstag, informieren Maninoy-Mitglieder an ihrem Stand über ihre Klimaschutzaktivitäten auf den Philippinen. Auch wenn die Philippinen sehr weit entfernt sind, haben bereits viele Bürger eine Patenschaft für ein Philippinisches Kind übernommen und helfen damit gleichzeitig, das Klima zu...

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Fachkräfteaustausch mit Japan

Gepostet am Jun 20, 2019

Fachkräfteaustausch mit Japan

Im Rahmen eines Fachkräfteaustauschs von Spielmobile e.V. präsentierte Michael Dietrich am 6. Juni 2019 die Arbeit von maninoy e.V. zum Thema „Access to play in crisis“ in Sendai, Japan. In Sendai und Umgebung haben viele Familien noch immer mit den Folgen und des verheerenden Tsunamis von 2011 zu kämpfen. Auch hier sind Spielpädagogen unterwegs, um den Kinder Freiräume zum Spielen zu...

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Out now – Circus de Bais 2018 Trailer!

Gepostet am Mai 5, 2019

Out now – Circus de Bais 2018 Trailer! One year ago we had an amazing project on the philippines! Thanks to all volunteers and sponsors!

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Über den Tellerrand hinausschaun – Bildervortrag am Schyren-Gymnasium

Gepostet am Nov 24, 2018

15. November 2018; Pfaffenhofen a. d. Ilm; „Spaß haben und dabei Gutes tun“, heißt das Thema einer Projektseminargruppe am Schyren-Gymnasium in Pfaffenhofen. Über ein Jahr beschäftigen sich die Schüler der 11. Klasse im sogenannte P-Seminar mit Entwicklungshilfe und kirchlichen Hilfswerken. Heute hatte maninoy-Vorstand Mario Dietrich einen exotischen Vortrag im Gepäck und erzählte den 15 Projektmitgliedern von den Vereinsaktivitäten und ließ die Schüler der Kollegstufe dabei über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Das Thema das Vortrags lautete „Entwicklungszusammenarbeit mit den Philippinen“. Dietrich zeigte, wie maninoy „Hilfe zur Selbsthilfe“ und Schulkinder unterstützt, Schuldächer repariert, Wiederaufforstungen organisiert und nach Naturkatastrophen Betroffenen vor Ort hilft. Die Bildpräsentation aus dem fernen Osten machte den jungen Pfaffenhofenern bewusst, dass man auch mit ehrenamtlichem Engagement viele Dinge in Bewegung setzen kann. So stieß der Vortrag auch auf reges Interesse. Die Schüler stellten Fragen zur Projektarbeit und wollten wissen, wie man eine Patenschaft für ein philippinisches Schulkind übernehmen kann. Bereits vor drei Jahren begleitete maninoy ein P-Seminar des Schyren-Gymnasiums in Folge dessen die Schulausbildung von drei Patenkinder vermittelt wurde. Gerade in der globalisierten Welt rücken Menschen aus verschiedenen Erdteilen immer näher zusammen. Dabei werden interkultureller Austausch und das Verständnis füreinander immer wichtiger. Ein gelungenes Beispiel dafür, dass eine Patenschaft für ein Kind aus einem Entwicklungsland nicht einseitig sein muss, beweist die Montessori Schule Pfaffenhofen. Vor acht Jahren entschloss sich die Schule, eine Ausbildungspatenschaft für Christian von der philippinischen Insel Negros zu übernehmen. Seither bekommen die Grundschüler regelmäßig Briefe und Fotos von Christian, deren Inhalte anschließend im Unterricht behandelt werden. Der Unterschied zu erfundenen Beispielen in Schulbüchern ist aber, dass Christian real ist. Oftmals steckt er in der gleichen Situation, wie seine Pfaffenhofener Schulkollegen, aber manchmal hat er auch Herausforderungen zu meistern, die für Grundschüler in Deutschland äußerst fremd sind. Im Rahmen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist maninoy-Vorstand Mario Dietrich unterwegs, um seine Erfahrungen zu teilen und von Menschen aus der Ferne zu berichten. Der Blick über den Tellerrand hinaus wird besonders für die junge Generation immer wichtiger, um sich eine objektive Meinung zu bilden und zu verstehen, warum sich Dinge auf der Welt so entwickeln, wie sie es tun. Teilnehmer des P-Seminars am Schyren-Gymnasium luden den maninoy-Vorstand ein, von den Philippinen zu berichten. Schüler der Bais City Grundschule. Durch Schulpartnerschaften unterstützt maninoy die Bildungsinfrastruktur auf den Philippinen. Straßenkinden in Manila. Die Förderung der Bildung ist der effizienteste Weg aus der Armut in ein besseres Leben. Bergbauern vor ihrer Bambushütte. In den entlegenen Bergregionen der Philippinen ist die Förderung der Bildung besonders schwierig. Im November 2013 verwüstete der Taifun Haiyan die Häuser von maninoy-Patenfamilien auf der Insel Leyte. Er erreichte Windgeschwindigkeiten von über 300 km/h. Taifun Haiyan 2013. Dank zahlreicher Spenden aus Deutschland konnte das maninoy-Soforthilfeteam kurzfristig reagieren und vor Ort Nahrungsmittel an die Opfer verteilen. Gerodete Hänge und tropische Regenfälle führen in den Bergen zu massivem Verlust von fruchtbarem Boden und Erosion. Das Regenwasser kann nun nicht mehr gespeichert werden und führt im Tiefland zu Überschwemmungen. Vor 10 Jahren begann maninoy mit Wiederaufforstungen in den Bergen der Insel Negros. Mittlerweile haben die Bergbauern über 40.000 Bäume gepflanzt. Das Zirkusprojekt "Circus de Bais" hat sich zur Aufgabe gemacht, die kulturelle Bildung und Persönlichkeitsentwicklung philippinischer Kinder zu fördern. Post aus Übersee. Regelmäßig bekommen deutsche Paten Post von ihren Patenkindern aus den Philippinen. Das maninoy-Team beim Eintüten von Briefen und...

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Brücken bauen und Bildung fördern …

Gepostet am Nov 3, 2018

Oktober 2018; Puerto Princesa; Palawan; Philippinen. Palawan ist eine abgelegene Insel im Westen der Philippinen und liegt langgestreckt zwischen Südchinesischem Meer im Nordwesten und der Sulusee im Südosten. Mit einer Fläche von knapp 15000 km² ist Palawan die größte Provinz der Philippinen und ist geprägt von immerfeuchtem tropischem Klima. Wegen seiner Abgeschiedenheit hat Palawan eine hohen Grad an Biodiversität, die jedoch durch die zunehmende Umwandlung großer Flächen in Palmöl-Plantagen stark gefährdet ist. Wie auch in anderen Landesteilen der Philippinen hängt die Qualität der Schulausbildung sehr vom Einkommen der Eltern ab. Haben die Eltern nur ein geringes Einkommen, können sie sich höchstens die Schulausbildung auf einer öffentlichen Schule leisten. Viele öffentliche Schulen sind jedoch marode und schlecht ausgestattet, die Lehrmittel sind entweder alt oder garnicht vorhanden. maninoy steht den Schulen als Partner zur Seite und hilft ihnen dabei, ihre Schulausbildung zu verbessern, denn nur mit dem richtigen Werkzeug und im entsprechenden Umfeld können philippinische Mädchen und Jungs eine gute Ausbildung erhalten. Vor sechs Monaten hat die Conception Elementary School in Palawans Hauptstadt Puerto Princesa eine Schulpartnerschaft mit maninoy begonnen. An der Conception Grundschule läuft ein Graben vorbei, den die Schulkinder jeden Morgen durchqueren müssen. Nach Regenfällen ist dieser mit schlammigem Wasser gefüllt und die Grundschüler kommen kaum mit sauberer Schuluniform in der Schule an. Besonders in der Regenzeit, die in den Tropen besonders ausgeprägt ist, können auch Abwasserkanäle überlaufen. Das ungeklärte Abwasser kann dann nur noch oberflächlich oder in offenen Gräben abfließen. In dieser Zeit ist der Graben vor der Schule ein besonderes Ärgernis für die Schulleitung. Mit finanzieller Hilfe unserer Paten und Spender konnte nun eine kleine Fußbrücke über den Graben errichtet werden. Nun erreichen die Grundschüler ihre Schule trockenen Fußes und laufen auch nicht mehr Gefahr, sich im schlammigen Abwasser an scharfen Gegenständen zu verletzen oder mit Hautkrankheiten zu infizieren. www.maninoy.de/projekte/lernmittel/ Die Schüler der Grundschule können nun auch nach Regenfällen ihre Klassenzimmer problemlos über die Brücke erreichen. Die Bodenplatte der Brücke besteht aus stabilem Stahlbeton. Die Handwerker setzen das Fundament für die Brücke über den Graben. Für die Unterkonstruktion wird eine Schalung...

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Alle Patenfamilien sind nach Taifun Mangkhut wohlauf.

Gepostet am Sep 16, 2018

16.09.2018; Manila; Philippinen: Über die Philippinen ist am Wochenende ein starker Taifun mit dem Namen Ompong (Internationaler Name Mangkhut) gezogen. Dies ist mittlerweile der 15. Taifun in diesem Jahr und war dazu der stärkste. Vor allem im Norden der Inselgruppe hat er weite Landstriche verwüstet. Es kam auch zu Toten durch Erdrutsche, die aufgrund der heftigen Regenfälle abgingen. Allen maninoy-Patenkindern und ihren Familien geht es gut. Vor allem die Patenkinder in Manila waren betroffen, aber außergewöhnliche Zerstörungen blieben in der Hauptstadt glücklicherweise aus. Weitere Infos erhalten sie hier...

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Station 7: Mit Kindern in Manila ein Straßenfest feiern

Gepostet am Aug 28, 2018

26. August 2018; Manila; Philippinen. Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen. – Aus Pakistan Zum Abschluss unserer Projektreise auf den Philippinen besuchten wir die maninoy Patenkinder in Manila. Für drei Tage wohnten wir im Haus der maninoy-Koordinatorin in einem Viertel, in dem viele arme Familien leben. So spürten wir am eigenen Leibe, wie man in einer Millionenstadt unter Umständen lebt, in denen selbstverständliche Dinge wie fließendes Wasser, eine funktionierende Kanalisation, eine gute Schulausbildung oder eine ausgewogene Ernährung etwas Besonderes sind. Wie beim letzten Besuch vor fünf Jahren war für mich auch diesmal die größte Herausforderung die Enge, in der die Familien leben. Das Viertel ist von einer schmalen Gasse durchzogen, in die ein Auto nicht fahren kann. Die Häuschen und Hütten stehen auf engstem Raum. Hier leben sechsköpfige Familien in einem Zimmer von 20 Quadratmetern. Bad, Toilette und Küche mitgerechnet. Für Tische und Stühle ist dort kein Platz mehr. Gekocht und gegessen wird auf dem Boden oder der Schlafmatratze. In dieser Enge machen die Kinder auch ihre Hausaufgaben, die Eltern waschen die Wäsche und kochen. Auf 20 Quadratmetern spielt sich das gesamte Familienleben ab, die einzige Rückzugsmöglichkeiten gibt es nicht. Selbst wenn durch Kochen keine zusätzliche Wärme in den engen Zimmern entsteht, klebt im feucht-heißen Klima Manilas die Kleidung nach kürzester Zeit am Körper. Kühlende Luftzüge gibt es nicht und Fenster haben die Hütten nur auf der Gassenseite. Hinzu kommen unzählige Kakerlaken und Denguefieber übertragende Moskitos. An eine Lebenssituation, in der ein Durchschnittsdeutscher es schnell mit Platzangst zu tun bekommen würde, haben sich die Bewohner des Viertels, wie auch die Menschen in ähnlichen Elendsvierteln anderer Großstädte in bewundernswerter Weise angepasst. Da aber unter solchen Bedingungen der Geduldsfaden der Eltern schnell überstrapaziert werden kann, halten sich die Kinder vorzugsweise in der Gasse auf. Einmal im Monat an einem Sonntag lädt maninoy alle Kinder des Viertels zu einem Mittagessen ein und unterstützt damit das ‚Feeding Program‘ der örtlichen Schulen zur Nahrungsergänzung bedürftiger Kinder im Viertel. Um den Kindern außerdem eine bessere Schulausbildung zu ermöglichen, sucht maninoy für diese Kinder Paten. Wer Interesse an einer Patenschaft hat, kann sich auf unserer Webseite informieren oder eine E-Mail an maninoy@email.de schreiben. Zum 10-jährigen Jubiläum von maninoy wurden die über 100 Kinder, die in dieser Gasse wohnen, zum Haus der Koordinatorin eingeladen. Es gab Spiele, Spaghetti aus großen Töpfen und als Geschenk für jedes Kind Schulhefte und Schreibstifte. Ein besonderer Tag und eine besondere Reise, die mit strahlenden Gesichtern und Kinderlachen zu Ende...

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Station 6: Von leeren Mägen und übervollen Klassenzimmern

Gepostet am Aug 23, 2018

17. August 2018; Sipalay City, Negros; Philippinen. Bildung ist der Pass für die Zukunft, denn das Morgen gehört denen, die sich heute darauf vorbereiten. – Malcom X Unsere sechste Station war Sipalay an der Westküste von Negros in einer relativ unterentwickelten landwirtschaftlich geprägten Region. In der Vergangenheit hatte maninoy-Koordinatorin Angelita bereits in dieser Gegend zu tun und kannte sich daher gut aus. Die Schulleitung der ortsansässigen Grundschule und der benachbarten High School freuten sich über unseren Besuch und die Möglichkeit über eine Schulpartnerschaft die Bildungsinfrastruktur der eigenen Schule zu verbessern. Durch das starke Bevölkerungswachstum platzen viele philippinische Schulen quasi aus allen Nähten. Das Bevölkerungswachstum ist im Vergleich zu den Nachbarstaaten relativ hoch. Jede Frau bekommt auf den Philippinen im Durchschnitt drei Kinder. Das ist doppelt so viel, als in Deutschland. Wenn mit der Zunahme der Schulkinder nicht in gleichem Maße die Ausgaben für die Bildung steigen, wird die Qualität der Bildung vor allem für die ärmere Bevölkerung, die sich Privatschulen nicht leisten kann, sinken. In Sipalay hat uns die Schulleitung dieses Problem vor Augen geführt. In Klassenzimmern, die kleiner sind, als in deutschen Schulen sitzen teilweise bis zu 70 Schüler. Das sind mehr als doppelt so viele Schüler, als in Deutschland. Da die vorhandenen Stühle aber nur für die Hälfte der Schüler reichen, müssen sich zwei Schüler einen Stuhl teilen. Schultische finden in diesen Klassenzimmern gar keinen Platz mehr. Die Schüler schreiben entweder auf kleinen an den Stühlen angeschraubten Holzbrettern oder Metallplatten, wie manche das noch aus dem Musikunterricht kenne oder sie schreiben unbequem auf den Oberschenkeln. Wie gut die Lernerfolge in solch überfüllten Klassenzimmern bei tropischen Temperaturen sind, kann man sich vorstellen. Zusätzlich zu dieser Situation berichtete uns die stellvertretende Schulleiterin der Sipalay High School von einer weiteren Problematik. Von Schülern, die sich zwar morgens zu Unterrichtsbeginn auf dem Schulgelände aufhalten, aber nicht zum Unterricht erscheinen, da sie sich von Hunger getrieben erst noch irgendwo ein Frühstück erbetteln müssen. Die erste allmorgendliche Aufgabe der Konrektorin ist es deshalb, diese hungrigen Schüler, deren Eltern sich das Frühstück für die eigenen Kinder nicht leisten können, einzusammeln und ihnen ein Frühstück zu spendieren. Auf Wunsch der Leitung beider Schulen werden nun von maninoy weitere Stühle angeschafft, so dass zumindest jeder Schüler einen eigenen Sitzplatz in seinem Klassenzimmer hat. In der Grundschule wird mit zusätzlichen Stühlen ein spezielles Klassenzimmer für die Leseförderung ausgestattet, das zuvor aufgrund fehlender Stühle und Lehrmittel nur als Abstellraum benutzt wurde. Auch gibt es in der Sipalay-Grundschule renovierungsbedürftige Klassenzimmer mit löchrigen Dächern ohne eine Schultafel oder sonstige Lehrmitteln, in denen momentan ein Unterricht nicht möglich ist. Auch hier wird maninoy der Schulleitung unter die Arme greifen und beim Renovieren helfen. Um Kindern armer Familie den Schulbesuch ermöglichen zu können, suchen wir Paten. Wer eine Patenschaft für Schüler auf den Philippinen übernehmen möchte, kann sich dazu auf unserer Webseite informieren oder einfachen eine E-Mail an maninoy schreiben: maninoy@email.de...

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Station 5: Mit Patenkindern ein Jubiläum feiern

Gepostet am Aug 21, 2018

12. August 2018; Tanjay City, Negros; Philippinen. Sich zu vereinen, heißt teilen lernen. – Richard Freiherr von Weizsäcker In diesem Sinne luden wir alle Ausbildungspaten und Eltern der Patenkinder, alle philippinischen Helfer und Unterstützer zum 10-jährigen Vereinsjubiläum von maninoy – www.maninoy.de – ein. Als besonderen Ort hatten wir ein philippinisches Erlebnisbad im nahen Tanjay City ausgesucht. Die Augen der Kinder, besonders der Kinder aus den entlegenen Bergregionen waren groß, denn an Orte wie diesen gelangen die Bergbauern-Familien normalerweise nicht. Umso mehr freute es uns, den Kindern diesen Tag mit Spiel und Spaß zu spendieren und anhand der Beiträge in den sozialen Medien kann man erkennen, dass er für alle etwas Besonderes war. More Power, maninoy und ein herzliches Dankeschön, an alle, die uns die vergangenen zehn Jahre so tatkräftig und engagiert unterstützt haben!...

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Station 4: Zu Besuch beim Bergkindergarten in Tacalan

Gepostet am Aug 19, 2018

11. August 2018; Tacalan, Bais City, Negros; Philippinen. Bildung ist die mächtigste Waffe, um die Welt zu verändern. Sie ist der große Motor der persönlichen Entwicklung. Es ist durch Bildung, dass die Tochter eines Bauern Ärztin, der Sohn ein Vorarbeiter im Bergbau, oder der Sohn eines Landarbeiters Präsident einer Nation werden kann. Das größte Problem in der Welt ist Armut in Verbindung mit fehlender Bildung. Wir müssen dafür sorgen, dass Bildung alle erreicht. – Nelson Mandela Unsere vierte Station war das kleine entlegene Bergdorf Tacalan, das umringt von dichter tropischer Vegetation inmitten bewaldeter Hügel, aber auch kahlgeschlagener, der Erosion preisgegebener Berghänge liegt. Bildungsarbeit beginnt bekanntlich schon in der frühesten Kindheit. Denn was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Seit zwei Jahren unterstützt maninoy den Kindergarten in Tacalan und hat diesen mit Stühlen und Tischen ausgestattet. Zuvor hatten die Kinder keine Sitzmöglichkeiten. Zum Spielen braucht es das auch nicht, aber spätestens für die Vorschule auf den Philippinen, wo beispielsweise das richtige Halten von Stiften erlernt wird, ist es wichtig, auf einem Stuhl an einen Schreibtisch in geeigneter Höhe zu sitzen. Außerdem ist man in den einfachen Häusern in tropischen Bergdörfern auf dem oftmals nur gestampften Fußboden auch immer in bester Gesellschaft verschiedenster sechs- und achtfüßiger Gefährten. Auf unseren Besuch wartete auch der Ortssprecher der Gemeinde, um uns einzuladen, weitere Bildungseinrichtungen in seinem Verwaltungsbereich zu unterstützen. Viele Kindergärten und Schulen in seiner Gemeinde seien in mangelhaftem Zustand. Diesen Vorschlag nahmen wir gerne auf, aber erklärten, dass für maninoy politische Unabhängigkeit bei der Entwicklungszusammenarbeit an oberster Stelle steht. Gerade in Entwicklungsländern wird man gerne von der einen politischen Seite hofiert und sobald sich das politische Machtverhältnis ändert, werden die erreichten Erfolge von der Gegenseite wieder rückgängig gemacht. Das ist weder sinnvoll noch nachhaltig. Dennoch haben wir über die Verbesserung der schlechten Infrastruktur der Straßen in der Bergregion gesprochen. Es ist für Schüler und deren Leistung wichtig, einigermaßen sauber und trocken in der Schule anzukommen. Der Schulweg beispielsweise für die maninoy Patenkinder führt hier in den Bergen oft auf ausgewaschenen Feldpfaden und Schotterwegen, die speziell während der Regenzeit so beschwerlich zu gehen sind, dass die Kinder schon erschöpft in der Schule ankommen, bevor der Unterricht überhaupt losgeht. Hier konnten wir dem Ortssprecher das Handschlagversprechen abringen, sich dem Ausbau der Schulwege anzunehmen. Neben einem ausgewogenen Mittagessen mit Gemüsegerichten und Obst, das die Eltern der Kindergartenkinder mit der Spende von Paten aus Deutschland auf den Tisch brachten und der Pflanzung einer ersten Baumreihe im Rahmen des Wiederaufforstungsprogramms, fanden alle Teilnehmer den Besuch rundum gelungen. Eine weitere Zusammenarbeit mit dieser Partnerschule, eigentlich ja Partnerkindergarten, haben wir ebenfalls vereinbart. Zusätzliche Jungbäume werden demnächst auf dem Kindergartengelände gepflanzt, wobei einzelne Kindergartenkinder jeweils eine Baumpatenschaft zur Pflege der Bäume übernehmen und diese nach Ausscheiden aus dem Kindergarten an ein jüngeres Kind weitergeben. Als kommendes Infrastrukturprojekt ist mit der Kindergartenleitung der Erwerb und Einbau von Fensterscheiben am Gebäude beschlossen worden, die auch bei Regen oder kühler Witterung Tageslicht in den Kindergarten hineinlassen. Momentan schützt nur eine weiße Kunststofffolie vor der Witterung.   maninoy-Baumpflanzaktion mit dem Bergkindergarten Tacalan auf der Insel Negros. maninoy-Baumpflanzaktion mit dem Bergkindergarten Tacalan auf der Insel Negros. maninoy-Baumpflanzaktion mit dem Bergkindergarten Tacalan auf der Insel Negros. maninoy-Vorstand Mario Dietrich während einer Pflanzaktion auf den Philippinen.    ...

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Station 3: Wie 35.000 Bäumen in 10 Jahren die Berge begrünen

Gepostet am Aug 17, 2018

10. August 2018; Sab-Ahan, Bais City; Negros; Philippinen. „Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt.“ – Aus Uganda Unsere dritte Station führte uns an Regenwald-Aufforstungen vorbei, die maninoy seit 10 Jahren unterstützt. Über 35.000 Bäume haben die maninoy-Patenfamilien seither wiederaufgeforstet, um die entwaldeten Berge im Hinterland von Bais zu begrünen und der zunehmenden Erosion entgegenzuwirken. Bleistiftdicke Stängel, die damals in die Erde gesetzt wurden, sind nun zu dicken Stämmen von über 60 cm Umfang herangewachsen. Mit einem Minimum an Pflege und Aufmerksamkeit gedeihen Bäume im tropischen feucht-warmen Klima sehr gut und schießen regelrecht in den Himmel. Wenn sie einmal diese beachtliche Größe erreicht haben, gewinnen sie beim Besitzer auch an Wert und werden nicht mehr achtlos umgetreten oder von den Ziegen angefressen. Wenn man von der Hand in den Mund lebt, kümmert man sich heute eben eher um das Abendessen von heute und nicht um das Bäumchen, das heute noch keinen Magen füllen kann. Die ersten 10 Jahre sind aber die entscheidenden, in denen man auf die zarten Pflänzchen achten muss. Um den Patenfamilien diese arbeitsreiche Durststrecke schmackhafter zu machen, koppelt maninoy die Förderung der Ausbildungspatenschaft der Bauernkinder an das Überleben der kleinen Baumsetzlinge einer Bauerfamilie. Eine Patenfamilie, die sich gut um ihre Bäumchen kümmert, bekommt eine höhere Ausbildungsunterstützung für die eigenen Kinder. Die Familie, die sich nicht kümmert, bekommt entsprechend weniger. Das versteht man leicht und führte dazu, dass um die Hütten der armen Bergbauernfamilien, die noch vor 10 Jahren allein auf weiter Flur in der prallen Tropensonne standen, nun große schattige Bäume wachsen, die die Erde schützen und unter denen nun schattenliebende Kaffee- oder Kakaosträucher gedeihen können. Der Pfeffer, eine Kletterpflanze kriecht an den Baumstämmen hinauf und die dicken energiegeladenen Regentropfen lösen nicht mehr die Erde von den Hängen, sondern entladen sich ein Stockwerk höher im dichten...

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Station 2: Besuch bei der Yared High School in den Bergen von Negros

Gepostet am Aug 15, 2018

10. August 2018; Cambagahan; Bais City; Negros; Philippinen. Bildung ist Hilfe zur Selbsthilfe – [Hilfe zur Selbsthilfe bezeichnet das Prinzip, das Maßnahmen zu Grunde legt, die den Not leidenden Menschen dazu befähigen, sich selbst zu helfen.] Die Reise zu unserer zweiten Station, der Yared High School, einer unserer Partnerschulen im entlegenen Bergland von Bais begann mit einer Autopanne. Auf den Philippinen gibt es weder TÜV noch ADAC, so muss man mit solchen Widrichkeiten immer rechnen und sich selbst zu helfen wissen. Unser philippinisches Begleitteam konnte den geplatzten Reifen dann auch schnell wechseln. Einen Ersatzreifen hatten wir zum Glück im Gepäck. Beim Reifenshop am Straßenrand gabs noch eine Luftfüllung und weiter ging es die Berge hinauf. Auf den Philippinen haben die Menschen unterschiedliches Ansehen, je nach ihrer Herkunft. Vereinfacht gesagt steigt das Ansehen der Menschen, je näher sie an der Küste wohnen. An den Küsten befindet sich die Industrie, die großen Städte und die besser bezahlten Arbeitsplätze. Dort lebt auch die Mehrzahl der politisch einflussreichen spanischstämmigen Minderheit. Ferdinand Magellan erreichte die Philippinen im Jahr 1521. Damit wurde die Inselgruppe ins Kolonialreich Spaniens intergiert und bekam infolge dessen zu Ehren des damaligen Spanischen Königs Philipp II. den Namen Philippinen. Im 16. Jahrhundert gründeten chinesische Händler Niederlassungen auf den Philippinen und vermischten sich mit der einheimischen Bevölkerung. Bis heute spielen diese eine große wirtschaftliche Rolle. Mit ihnen trieben die spanischen Kolonialisten extensiven Handel, wobei Silber aus Südamerika nach China verschifft wurde und im Austausch dafür Seide und Keramik nach Europa. Manila war zu dieser Zeit einer der wichtigsten Warenumschlagplätze der Welt. Die Mehrzahl der heutigen philippinischen Bevölkerung hat ostasiatische Wurzeln aus einer weit früheren Einwanderungswelle, die das Inselreich vor etwa 3.000 Jahren über das chinesische Festland erreichte und weiter über Indonesien bis nach Madagaskar reichte. Diese Völker brachten wohl auch den Reis mit, der bis heute das Grundnahrungsmittel auf den Philippinen ist. Vor etwa 30.000 Jahren gab es aber bereits Einwanderungswellen, die heute als die Negritos bekannt sind. Diese Jäger- und Sammlergesellschaften wanderten weiter bis Australien und stellen heute die Ureinwohner der Südostasiatischen Region dar. Warum ist dieser historische Hintergrund für die Arbeit von maninoy wichtig? Die Ureinwohner wichen im Laufe der Geschichte den folgenden Einwanderern immer weiter aus und siedelten dort, wo die Lebensbedingungen schwieriger wurden. Nämlich an den unergiebigen Randgebieten vorwiegend in den Bergregionen. Bis heute haben diese ethnischen Minderheiten kaum Zugang zum politischen Leben, Bildung und Infrastruktur und leben in abgelegenen Bergtälern als Tagelöhner oder einfache Bauern quasi von der Hand in den Mund. Sie sind auch kaum organisiert, so dass eine Verbesserung ihrer Situation relativ aufwendig ist. Maninoy setzt hier wiederum an der Förderung der Bildungsinfrastruktur an und unterstützt gezielt Schulen in den Bergregionen, zu denen die ethnischen Minderheiten Zugang haben. Eine dieser Schulen ist die Yared High School in Cambagahan. Die Schüler stammen häufig von den Negritos ab. Mit Unterstützung der Entwicklung abgelegener Schulen bekommen die Absolventen eine bessere Ausbildung und haben damit mehr Chancen auf einen fairen Arbeitsplatz und ein selbstbestimmtes Leben. Beim Besuch in der Yared High School beschlossen wir mit der Schulleitung zukünftige Fördermaßnahmen und organisierten für alle 250 Schüler im Rahmen des staatlichen „Feeding Programs“ ein abwechslungsreiches Mittagessen. Außerdem übernahmen Schüler Baumpatenschaften im Rahmen des maninoy Aufforstungsprogramms von Bergregenwäldern – www.maninoy.de/projekte/wiederaufforstung-von-regenwald/ .   maninoy-Baumpflanzaktion an der Yared High School auf der Insel...

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