Trotz Taifun und Dauerregen: Wie die Spende der Montessori-Schule über 100 Kindern in Manila half.
29. August 2026 | Manila | Philippinen / Pfaffenhofen Es gibt Aktionen, die man so schnell nicht vergisst. Unsere jährliche Hilfsaktion in einem sozialen Brennpunktviertel in Manila gehört dieses Mal definitiv dazu – denn die Bedingungen vor Ort waren diesmal besonders herausfordernd. 418 € Spendenerlös der Montessori-Schule 100+ Versorgte Kinder im Brennpunktviertel 165 Engagierte Schülerinnen & Schüler Gemeinsam stark: Unterstützung der Montessori-Schule Finanziert wurde die diesjährige Verteilaktion durch das Engagement der Schulfamilie der Montessori Schule Pfaffenhofen. Wie wir bereits in unserem Bericht vom 11. August berichteten, sammelten die 165 Schülerinnen und Schüler nach einem Vortrag von maninoy bei einem Infostand auf ihrem Sommerfest beeindruckende 418 Euro an Spenden und verfassten persönliche Briefe an ihr Patenkind. Mit dieser Unterstützung im Gepäck machten wir uns auf den Weg nach Manila, um Schulhefte, Stifte und Zahnbürsten für mehr als 100 Kinder zu besorgen und persönlich zu übergeben. Ausweichtag? Fehlanzeige! Als der Tag der Verteilung anstand, zeigte sich das tropische Wetter von seiner extremsten Seite: Ein Ausläufer eines Taifuns zog direkt über Manila hinweg. Der Regen prasselte unaufhörlich hernieder, und die ohnehin schmalen, engen Gassen des Viertels standen unter Wasser. Normalerweise verschiebt man eine Freiluft-Aktion bei solch widrigen Bedingungen. Doch aufgrund unseres engen Zeitplans gab es keinen Ausweichtag. Die Aktion musste stattfinden – und sie fand statt! Die größte Herausforderung war dabei, dass die Schulhefte trocken blieben. Jeder weiß, dass schon ein paar Tropfen Regen Papier unbrauchbar machen. Aber wir hatten keine Wahl: Mit Schutzplanen, schnellen Händen und viel Vorsicht versuchten wir, jedes einzelne Heft vor dem Dauerguss zu schützen. Hoffnung und Lachen im Dauerregen Trotz des unablässigen Regens und der schwierigen Umstände ließen sich die Kinder und Familien im Viertel die Freude nicht nehmen. Durchweicht, aber glücklich nahmen die Mädchen und Jungen ihre neuen Schulmaterialien entgegen. In einem Alltag, der von Enge, Lärm und täglichem Überlebenskampf geprägt ist, sind neue Schulhefte und Stifte weit mehr als nur Utensilien: Sie sind der Schlüssel zu Bildung und eine Eintrittskarte in eine bessere Zukunft. Dass diese Hilfe punktgenau ankommt, bedeutet den Menschen vor Ort unglaublich viel. Es gibt ihnen die Gewissheit, dass sie auch auf der anderen Seite der Welt nicht vergessen werden. Ein herzliches Dankeschön! Diese Aktion hat einmal mehr gezeigt, wie eng die Verbundenheit zwischen unseren Unterstützern in Deutschland und den Philippinen ist. Trotz Sturm und Dauerregen konnten wir dank der großartigen Spende der Montessori-Schule ein starkes Zeichen der Hoffnung setzen. Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei den Schülerinnen und Schülern, dem Kollegium und der Schulleitung der Montessori Schule Pfaffenhofen für ihren großartigen Einsatz! ...
MehrWasserspaß trifft auf Lebensrettung: Schwimmwettbewerb in den Bergen von Negros
16. August 2026 | Insel Negros | Philippinen Strahlendes Lachen, kühles Bergwasser und jede Menge Begeisterung: In einer malerischen Freibadanlage tief im Bergland von Negros haben wir in diesem Jahr einen besonderen Schwimmwettbewerb für Grund- und Highschoolkinder veranstaltet. Bildung ist der zentrale Fokus unseres Vereins maninoy – und Bildung reicht weit über das klassische Klassenzimmer hinaus. Auf den Philippinen, einem Inselstaat mit über 7.000 Inseln und einem regen Schiffsverkehr, ist Schwimmen weit mehr als nur eine sportliche Freizeitbeschäftigung: Es ist eine lebenswichtige Kompetenz. Obwohl ein Großteil der Bevölkerung in unmittelbarer Nähe des Meeres lebt, kann ein erschreckend hoher Bevölkerungsanteil nicht schwimmen. Staatlich geförderte Schwimmkurse oder ein verankertes Schulschwimmen, wie man es aus Mitteleuropa kennt, gibt es hier nicht. Aus diesem Grund nehmen wir als maninoy diese wichtige Aufgabe auf. Um ein Bewusstsein für diese Thematik zu schaffen, Ängste abzubauen und Kindern die Freude am Element Wasser zu vermitteln, haben wir einen Schwimmwettbewerb organisiert, der ab sofort fester Bestandteil unseres jährlichen Veranstaltungskalenders ist. Wettkampf mit Herz und Herausforderung In der friedlichen Kulisse der Berge traten die Kinder und Jugendlichen in ihren jeweiligen Altersklassen gegeneinander an. Um den Sportsgeist zu wecken und echte Fähigkeiten im Wasser zu fördern, warteten drei Disziplinen auf die jungen Nachwuchsschwimmer: 1. Der Sprung ins Wasser: Hier zählten nicht nur Haltung und Eleganz, sondern vor allem der Mut, den ersten Schritt ins Ungewisse zu wagen. 2. Das Schwimmen über zwei Bahnen: Ausdauer, Technik und Schnelligkeit waren gefragt, um die Strecke von zwei Beckenlängen schnellstmöglich zu bewältigen. 3. Das Münz-Tauchen: Hier galt es, eine Münze vom Beckenboden hochzutauchen. Eine besondere Schwierigkeit erwartete dabei die Highschoolkinder: In ihrem Becken war das Wasser durch den natürlichen Ursprung etwas trüb, sodass die Münze nicht vom Beckenrand aus zu sehen war. Die Jugendlichen mussten sie unter Wasser mit offenen Augen ertauchen und gezielt greifen. Sicherheit an erster Stelle Ein solches Event erfordert Sorgfalt. Um den Kindern ein sicheres Umfeld zu bieten, stand ein erfahrener Vater am Beckenrand, der in seiner Vergangenheit viele Jahre lang als Taucher auf einem Fischerboot gearbeitet hatte. Mit seinem geschulten Blick und seiner Fachkompetenz wachte er über das Geschehen, um bei Bedarf sofort eingreifen zu können. Spiel, Spaß und gemeinsames Miteinander Der sportliche Ehrgeiz war spürbar, doch das eigentliche Highlight war das Miteinander. Vor und nach den Wettkämpfen verwandelte sich das Becken in ein Meer aus Lachen: Kinder und Eltern tobten gemeinsam im Wasser, feierten kleine Erfolge und genossen die erfrischende Auszeit. Es waren Momente, die zusammenschweißen und zeigen, wie viel Kraft in gemeinsamer Bewegung steckt. Bildung mit Sinn und Wirkung: Was dieser Wettbewerb bewirkt Als Verein, der Bildung ganzheitlich versteht, verbinden wir mit diesem Schwimmwettbewerb verschiedene wertvolle Bildungsformen: Lebensrettende Präventionsbildung: Schwimmen ist ein absoluter Life Skill. Wo staatliche Strukturen fehlen, schenkt diese Fähigkeit den Kindern Schutz vor Ertrinkungsunfällen und den Familien ein Stück unbezahlbare Sicherheit. Erlebnispädagogik & Charakterstärke: Das Überwinden eigener Grenzen – ob beim Sprung ins kühle Wasser oder beim Tauchen im trüben Becken – lässt das Selbstvertrauen der Kinder nachhaltig aufblühen. Sie lernen: Ich schaffe das! Ganzheitliche Gesundheitsförderung: Fernab vom Schulbankdrücken entdecken die Kinder spielerisch ihren Körper, entwickeln ein Gefühl für die eigene Belastbarkeit und bauen Freude an einer gesunden Lebensweise auf. Unsere zentralen Ziele Hinter der fröhlichen Atmosphäre steht ein klarer Auftrag. Mit der jährlichen Wiederholung dieses Events verfolgen wir drei wesentliche Ziele: 1. Bewusstsein schaffen Kindern und Eltern aufzeigen, wie unersetzlich Schwimmkompetenz im Inselalltag der Philippinen ist. 2. Fähigkeiten entfalten Nichtschwimmern das Schwimmen beizubringen und bestehende Talente gezielt über Jahre hinweg fördern. 3. Persönlichkeit stärken Freude am fairen Wettstreit erlebbar machen, gesunden Ehrgeiz wecken und eigene Grenzen mit einem Lächeln erweitern. Das strahlende Lachen und...
MehrHandwerk & Zukunft: Das Praktische Orientierungsjahr für unsere Patenkinder
11. August 2026 | Inseln Negros | Philippinen Wie maninoy mit dem Practical Orientation Year (POY) philippinischen Jugendlichen neue Perspektiven eröffnet Eine fundierte Schulbildung ist der Schlüssel zu einer selbstbestimmten Zukunft – doch wie gelingt der Schritt von der Klassenzimmertheorie in die Berufs- und Arbeitswelt? Mit dem Practical Orientation Year (POY) schlägt maninoy e.V. genau diese Brücke: Inspiriert vom Freiwilligen Handwerksjahr deutscher Handwerkskammern lernen Jugendliche innerhalb von 12 Monaten verschiedene Gewerbe praxisnah kennen. Dieses Orientierungsprinzip verbinden wir mit bewährten Elementen der deutschen dualen Ausbildung. Die Herausforderung: Warum das reguläre Praktikum oft zu spät ansetzt Auf den Philippinen wie auch in vielen anderen Ländern weltweit ist das Bildungssystem traditionell strikt getrennt: Auf jahrelange, reine Theorie in der Highschool und am College folgt erst ganz am Ende der Ausbildung ein kurzes Praktikum (On-the-Job Training oder OJT), bevor der direkte Sprung ins Berufsleben ansteht. Das große Problem dabei: Zu diesem späten Zeitpunkt ist die Richtungsentscheidung für den Beruf längst gefallen – auch wenn es die falsche war. Stellt ein Absolvent erst im OJT kurz vor dem Abschluss fest, dass ihm das gewählte Feld praktisch überhaupt nicht liegt, ist ein Wechsel in einen anderen Fachbereich kaum mehr möglich. Die investierten Jahre und Studiengebühren sind verfallen, und der Jugendliche steckt in einem Beruf fest, der nicht zu seinen Talenten passt. Auch für die anstellenden Unternehmen ist dieser Status quo mit Unsicherheiten verbunden: Sie übernehmen Absolventen, deren praktische Fertigkeiten und persönliche Neigungen bis zuletzt völlig unerprobt geblieben sind. Hier setzt unser Praktisches Orientierungsjahr an – vorausschauend, bevor die endgültige Entscheidung für ein College-Studium getroffen wird. Das Konzept: Orientierung am Freiwilligen Handwerksjahr mit Elementen der dualen Ausbildung Das Freiwillige Handwerksjahr ist ein zukunftsweisendes Bildungsmodell deutscher Handwerkskammern. Ähnlich wie beim Freiwilligen Sozialen Jahr erhalten Jugendliche nach dem Schulabschluss die Chance, 12 Monate lang verschiedene Berufsbilder ohne Leistungsdruck im echten Betriebsalltag zu testen. Statt sich sofort festzulegen, durchlaufen sie verschiedene Gewerke in mehrwöchigen Blöcken. Das POY greift dieses Prinzip der breiten Praxiserkundung auf und ergänzt es um Kernstrukturen des deutschen dualen Ausbildungssystems: Die enge Kopplung von fachlichem Hintergrundwissen, eigenständigem Arbeiten unter Anleitung und der Dokumentation in einem Berichtsheft. Dieses Erfolgsprinzip übertragen wir nun auf unsere Bildungsprogramme und Ausbildungspatenschaften: Im Anschluss an die Highschool und vor dem Eintritt ins College bieten wir unseren Patenkindern die Möglichkeit, ein einjähriges Fachpraktikum zu absolvieren. Das Praktikum findet sowohl auf unserer Versuchsfarm als auch in nahegelegenen Betrieben statt. Ein starkes Netzwerk für vielseitige Einblicke Dank unserer 20-jährigen Präsenz und engagierten Arbeit vor Ort können wir auf ein breit gefächertes Netzwerk aus erfahrenen Handwerkern und Fachkräften zurückgreifen. Die Praktikanten durchlaufen über mehrere Wochen hinweg verschiedene Stationen, lernen unterschiedliche Berufsfelder im realen Arbeitsalltag kennen und entdecken ihre eigenen Stärken und Interessen. Breite Vielfalt an Berufsfeldern & Schlüsselqualifikationen Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in ein breites Spektrum an handwerklichen und technischen Tätigkeiten: Bauwesen, Technik & KFZ Bauhandwerk: Maurer, Sanitär-Installateur, Elektriker, Maler, Glaser, Schlosser, Landschaftsgärtner Zukunftstechnologien: Energietechnik (Photovoltaik) & Umwelttechnik Mobilität: KFZ-Mechaniker & Karosseriebauer Landwirtschaft, Holz & Soziales Agrar & Umwelt: Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau (auf der Versuchsfarm) Holzverarbeitung: Zimmerer & Schreinerarbeiten Dienstleistungen: Gastronomie & Verpflegung Soziales: Kinder- und Altenpflege Kaufmännischer Bereich Buchhaltung & Finanzen: Grundlagen der Buchführung & Zahlungsverkehr Büroorganisation: Administrative Abläufe & Dokumentenverwaltung Betriebswirtschaft: Grundlegende kaufmännische Kenntnisse & Bürokommunikation Zusätzliche Schlüsselqualifikationen Neben den Einblicken in die verschiedenen Gewerke erwerben die Jugendlichen im Laufe des Jahres wertvolle Zusatzqualifikationen, die ihnen dauerhaft zugutekommen: Dazu gehören unter anderem Grundkenntnisse im Metallschweißen sowie das Erlernen des Autofahrens inklusive des Erwerbs des KFZ-Führerscheins. Lernen durch Reflexion: Das Berichtsheft Ein wesentliches Element, das wir direkt aus dem deutschen Ausbildungssystem übernommen haben, ist das Führen eines Berichtshefts. Ähnlich wie in der dualen...
MehrRückkehr zum „Love Cage“: Wie aus Ekel echte Begeisterung für Umweltbildung wird
15. August 2026 | Insel Negros | Philippinen Vor zwei Jahren starteten wir mit den Patenkindern in den Bergen von Negros ein ungewöhnliches Experiment: Wir gaben ihnen Eier der Schwarze Soldatenfliege und ließen sie 14 Tage lang testen, wie aus Küchenabfällen und Tiermist nahrhaftes Hühnerfutter entsteht. Der damalige Höhepunkt? Ein Hahn, der als Unparteiischer die fertigen Larven genüsslich verspeiste und damit den Erfolg des Projekts besiegelte. Hier der Link zum Beitrag. Heute, zwei Jahre später, ging unser Umweltbildungsprojekt in die nächste Runde. Wir haben den Kindern gezeigt, wie aus dem kleinen Heimversuch von damals eine richtige Pilotanlage auf unserer Projektfarm geworden ist – inklusive einem Besuch im legendären „Love Cage“ (dem Liebeskäfig der Fliegen). Ein Blick hinter die Kulissen: Was ist der „Love Cage“? Damit ein Insekten-Kreislauf im großen Stil funktioniert, muss man ihn von Grund auf verstehen und steuern. Dafür haben wir einen Teil eines ehemaligen Stalles in eine Zuchtanlage umgebaut. Um den Fliegen optimale Bedingungen für die Vermehrung zu bieten, waren einige bauliche Kniffe nötig: 1. Ein Dach aus Licht Das alte Wellblechdach wurde durch transparente Platten ersetzt, da sich Schwarze Soldatenfliegen nur bei natürlichem Sonnenlicht paaren. 2. Schutz vor Eindringlingen Sämtliche Fensteröffnungen wurden mit feinen Insektengittern verschlossen. Das hält die Fliegen im Raum und verhindert fremde Fliegenarten. 3. Lockstoffe & Eiablage Regale mit Bioabfall locken die befruchteten Fliegen an. Ihre Eier legen sie präzise in die Hohlräume speziell bereitgestellter dicker Wellpappe ab. Vom Ei zum Protein-Superfood Aus den Eiern schlüpfen winzige Larven, die sich im Bioabfall aus Obst, Gemüse und Tiermist innerhalb von zwei Wochen sattfressen. Sie wachsen zu rund zwei Zentimeter langen, dicken und proteinreichen Larven heran – ein echtes Superfood für Hühner, Enten, Fische und Schweine. Mutprobe im Fliegenkäfig: Umweltbildung hautnah Schwarze Soldatenfliegen beißen nicht, stechen nicht und interessieren sich nicht für Menschen. Dennoch: In einen Raum zu treten, in dem hunderte Fliegen umherfliegen, fühlte sich für die Kinder erst einmal wie eine Mutprobe an. Mit ein wenig Zureden traute sich ein Kind nach dem anderen in den „Love Cage“. Gemeinsam erkundeten wir den kompletten Lebenszyklus der Insekten: Vom Ei zur Fliege: Wir beobachteten, wie die Fliegen im Sonnenlicht balzen und ihre Eier ablegen. Die Larvensuche: Zusammen wühlten wir im kompostierenden Bioabfall nach den ausgewachsenen Larven. Überwindung siegt: Es kostete Mut, aber schließlich nahmen die Kinder die dicken Larven auf die eigene Hand. Aus der anfänglichen Skepsis wurde Staunen. Die Kinder sahen mit eigenen Augen, wie aus dem Experiment von damals eine funktionierende Modell-Anlage gewachsen ist. Der Fahrplan: Von der Zucht auf der Farm zu den Höfen der Familien Noch befinden wir uns in der Versuchsphase und optimieren die Anlage. Wir haben spezielle Trinkmöglichkeiten installiert und die Verpuppungseinrichtungen verbessert, um die Ausbeute an Eiern zu maximieren. Das künftige Verteilungsmodell Sobald die Eierproduktion stabil läuft, teilt sich der Prozess: Ein kleiner Teil der Larven darf sich verpuppen, um den Fliegenbestand im „Love Cage“ zu sichern – alle anderen werden zu Tierfutter. Wie viel Larvenfutter den verschiedenen Tierarten am besten bekommt, probieren wir Schritt für Schritt gemeinsam mit den Bauernfamilien aus. Das künftige Modell steht fest: maninoy stellt den Familien die Fliegeneier bereit, und die Familien ziehen daraus auf ihren Höfen ihr eigenes Futter heran. Den Kauf von teurem Industriefutter können sie dann nach und nach reduzieren. Warum dieser Weg so wichtig ist Für kleine Bergbauernfamilien auf den Philippinen sind Schweine und Hühner wie eine „lebende Spardose“. Doch das industrielle Tierfutter – meist auf Basis von importiertem Soja, für das weltweit Regenwälder gerodet werden – wird unbezahlbar und schmälert den Ertrag der Viehhaltung massiv. Unabhängigkeit vom Futtermittelmarkt Hier gibt maninoy den Familien eine günstige Alternative an...
MehrFolge-Workshop mit den Patenkindern: Umweltbildung rund um die Erosionsschutzhecken
8. August 2026 | Inseln Negros | Philippinen Aufbauend auf unserem Pflanzworkshop aus dem letzten Jahr (Link zum Beitrag) fand vor Kurzem der Folge-Workshop mit 13 unserer Partnerkinder in den Bergen der Insel Negros statt. Das Ziel dieses Treffens: Das bereits gelernte Wissen aufzufrischen und praktische Techniken zur Entwicklungspflege der angelegten Erosionsschutzhecken zu erlernen. Diese Umweltbildungsmaßnahme zeigt beispielhaft, worauf es uns ankommt: Bildung ist ein zentraler Pfeiler unserer Vereinstätigkeit. Wir sind überzeugt, dass nachhaltiger Umwelt- und Bodenschutz nur dann langfristig gelingt, wenn fundiertes Wissen praxisnah vermittelt und von Generation zu Generation weitergegeben wird. Warum die Pflege der Hecken jetzt so wichtig ist Im Laufe des vergangenen Jahres sind die damals gepflanzten Hecken prächtig gewachsen und haben teilweise eine Höhe von über drei Metern erreicht. Um ihre Schutzfunktion gegen Erosion dauerhaft zu erfüllen und das Gelände optimal zu gestalten, müssen sie jedoch regelmäßig gepflegt und verjüngt werden. Gerade im Zuge des Klimawandels kommt es auf den Philippinen immer häufiger zu schweren Taifunen, die extreme Starkregenereignisse mit sich bringen. In den Bergregionen, in denen viele Bäume gerodet wurden, fehlt den Hängen der natürliche Halt. Die Folge sind massive Erosion, der Verlust von wertvollem Humus und damit die Zerstörung der Lebensgrundlage der Menschen: dem fruchtbaren Boden für den Nahrungsmittelanbau. Handwerk und Technik: Was die Kinder gelernt haben Verantwortungsvoller Umgang mit dem wichtigsten Werkzeug: Die Kinder wachsen in den Bergen von klein auf mit der Machete auf und lernen schon früh, verantwortungsvoll mit diesem Arbeitsgerät umzugehen. Unter Anleitung setzten sie die Messer gezielt für den Rückschnitt ein. Rückschnitt auf Kniehöhe: Die über drei Meter hohen Hecken wurden auf etwa Kniehöhe zurückgeschnitten. Dieser Verjüngungsschnitt regt die Pflanzen dazu an, dicht neu auszutreiben. Verdichtung durch Steckhölzer: Die dickeren, abgeschnittenen Äste wurden in etwa 60 cm lange Stücke getrennt und direkt wieder als Stecklinge in den Boden gesetzt. So lässt sich die Hecke lückenlos verdichten und der Erosionsschutz weiter erhöhen. Nährstoffkreislauf und zusätzliche Barriere: Die dünneren Zweige und blattreichen Teile wurden direkt zwischen die doppelreihigen Hecken gelegt. Exkurs: Die Machete – Das Allzweckwerkzeug im Landbau Eine Machete, auf der Insel Negros Lading oder Sundang genannt, ist ein ca. 50 cm langes und rund 10 cm breites, sehr scharfes Messer. Auf den Philippinen gibt es eine große Vielfalt unterschiedlicher Machetenarten, die je nach Region und speziellem Einsatzzweck in der Landwirtschaft variieren. Für die Kleinbauern in den Bergen ist sie das unverzichtbare Hauptwerkzeug für die tägliche Arbeit auf den Feldern. Exkurs: Die Wunderwaffe Leguminosen Bei den verwendeten Pflanzen handelt es sich um Leguminosen (Hülsenfrüchtler). Diese Heckenpflanzen besitzen die besondere Eigenschaft, über Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln den Luftstickstoff zu binden und in pflanzenverfügbare Nährstoffe umzuwandeln. Beim Kompostieren des Schnittguts zwischen den Heckenreihen werden diese wertvollen Nährstoffe wieder frei und düngen die bestehenden Pflanzen ganz natürlich. Wie der Rückschnitt Schritt für Schritt zur Terrassierung führt Das zwischen die zwei Heckenreihen gelegte Schnittgut erfüllt noch einen zweiten, mechanischen Zweck: Es macht die Basis der Hecke noch dichter. Wenn nach Starkregen das Wasser den Hang hinabfließt, wird seine Geschwindigkeit durch diese dichte Barriere stark abgebremst. Im Wasser mitgeführte Erdteile lagern sich dadurch noch besser vor und zwischen den Heckenreihen ab. Über die Zeit steigt das Bodenniveau an dieser Stelle an – das Gelände terrassiert sich langsam von selbst. Je geringer die Hangneigung wird, desto langsamer fließt künftiges Regenwasser ab und desto weniger wertvolle Erde kann weggespült werden. Ein nachhaltiger Erfolg durch praktische Umweltbildung Die Kinder hatten großen Spaß daran, das Erlernte direkt in die Praxis umzusetzen und die Hecken selbstständig zu pflegen. Sie haben hautnah erlebt, wie man mit einfachen, vor Ort verfügbaren Mitteln einen hocheffektiven und nachhaltigen...
MehrVon Schulheften, Briefen und Hoffnung: Grundschüler engagieren sich für Kinder auf den Philippinen
31. Juli 2026 | Pfaffenhofen Ein Vormittag voller Neugier, Mitgefühl und spannender Einblicke: Kürzlich folgte maninoy e.V. einer herzlichen Einladung der Montessori Schule Pfaffenhofen, um den 165 Schülerinnen und Schülern der 1. bis 4. Klassen die Welt ihres Patenkindes auf den Philippinen ein großes Stück näherzubringen. Da die Schulfamilie bereits seit über 20 Jahren die Schulausbildung von Patenkindern über unseren Verein unterstützt, war es eine besondere Freude zu zeigen, wie der Alltag auf der anderen Seite der Welt aussieht und wo ihre Hilfe ganz konkret ankommt. Einblick in eine andere Lebensrealität Mit eindrucksvollem Bildmaterial und lebendigen Geschichten nahm Mario Dietrich, Vorsitzender von maninoy e.V., die Kinder mit in den asiatischen Inselstaat. Der Vergleich zwischen dem eigenen Alltag und der Lebensrealität vor Ort sorgte für Staunen: Da in den einfachen Hütten in Manila meist Schreibtische fehlen, dienen oft die Eintrittsstufen als Unterlage für Hausaufgaben. Nach der Schule verkaufen viele Kinder Gemüse im Viertel, um Reis für die Familie zu verdienen. „Ich fand es krass, dass die Kinder nach der Schule gar nicht spielen gehen, sondern erst Gemüse verkaufen müssen, damit die Familie was zu essen hat. Und trotzdem lernen sie so gerne“, zeigte sich eine Schülerin nach dem Vortrag beeindruckt. Mario Dietrich ergänzte dazu: „Die Kinder dort wissen, dass Bildung der sicherste Weg aus der Armut ist. Deshalb liegt hier unser Schwerpunkt.“ 418 Euro Spende und Post über den Ozean Der Vortrag wirkte wie eine Initialzündung: Die 165 Schülerinnen und Schüler sprudelten vor Tatendrang. Beim anschließenden Sommerfest gestalteten die Kinder einen eigenen Infostand und sammelten Spenden für den guten Zweck. Das beeindruckende Ergebnis: 418 Euro! Bei einem erneuten Besuch nahm Mario Dietrich nicht nur den Spendenscheck entgegen, um sich persönlich bei den Kindern und der Schulleitung zu bedanken – die Schüler überreichten ihm auch etliche selbst geschriebene Briefe und Grüße für ihr Patenkind, die nun die Reise auf die Philippinen antreten. Wo die Hilfe ankommt Die Spende kommt sowohl der Ausbildung des schulweiten Patenkindes als auch weiteren Kindern in einem sozialen Brennpunktviertel in Manila zugute. „Schmale Gassen, Verkehrslärm und tropische Hitze bestimmen dort den Alltag“, schilderte Dietrich die Bedingungen vor Ort. „Doch ich bin jedes Mal erstaunt, mit welcher Resilienz die Menschen dort ihr Leben meistern.“ Dank der Spende können nun für das Patenkind sowie für über 100 weitere Kinder vor Ort dringend benötigte Schulhefte, Stifte und Zahnbürsten angeschafft werden. Eine Partnerschaft, die bewegt Dass dieses Engagement auf beiden Seiten Spuren hinterlässt, betont auch die Schulleitung: „Ihre Arbeit ist großartig, hier bei uns wie dort. Danke, dass unsere Schulkinder davon erfahren konnten. Sie haben sehr von Ihrem Vortrag profitiert.“ Wir von maninoy e.V. bedanken uns von Herzen bei der Schulleitung, dem Kollegium und allen 165 Kindern für dieses großartige Zeichen der Verbundenheit! ...
MehrErfolgreiche Marktplatz-Aktion: Grundschulkinder starten Brieffreundschaft mit den Philippinen
7. Juli 2026 | Pfaffenhofen Vor rund drei Monaten setzten sich die Kinder mit dem Förderverein der Joseph-Maria-Lutz Grundschule auf dem Pfaffenhofener Wochenmarkt mit einer kreativen Spendenaktion für den guten Zweck ein. Wochenlang hatten sie zuvor Osterkarten und Deko gebastelt, die sie an einem Marktstand gegen Spenden an die Passanten übergaben. Bei der Aktion ging es jedoch um mehr als nur das Sammeln von Geldern. Ein zentrales Anliegen war es, dass die Grundschulkinder sich in der freien Meinungsäußerung üben. Gemäß Artikel 5 des Grundgesetzes hat jeder das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern. Genau das setzten die kleinen Botschafter in die Tat um: Mutig und engagiert erklärten sie den Marktbesuchern, wofür sie sich einsetzen und warum Bildungsgerechtigkeit für sie so wichtig ist. Viele Passanten zeigten sich beeindruckt von der Überzeugungskraft der Kinder und spendeten daraufhin besonders großzügig. Mit den Spendengeldern konnte der Förderverein eine Ausbildungs-Patenschaft für ein Schulkind auf den Philippinen übernehmen. Begleitet und koordiniert wird diese Patenschaft von maninoy. Mittlerweile hat sich einiges getan und das Projekt hat auf beiden Seiten der Welt Spuren hinterlassen. Seit dem Aktionstag ist ein lebendiger, interkultureller Austausch entstanden. Das Patenkind aus den Philippinen hat bereits mehrere Briefe nach Deutschland geschickt und den Kindern voller Freude von seinem Alltag berichtet. So konnten beide Seiten schon jetzt einen ersten Blick über den Tellerrand werfen und das Leben auf der jeweils anderen Seite der Erde besser verstehen. Anlässlich der anstehenden maninoy-Projektreise haben die Kinder in den vergangenen Wochen an einer ganz besonderen Antwort gearbeitet. Sie gestalteten ein kleines, liebevolles Bilderbuch, in dem sie ihre eigene Schule beschreiben und zeigen, wie ihr Leben hierzulande aussieht. Damit die Nachricht auf den fernen Philippinen auch problemlos verstanden wird, erhielten die Kinder tatkräftige Unterstützung von einer Englischlehrerin, die beim Übersetzen der Texte half. Am vergangenen Dienstag fand schließlich der feierliche Höhepunkt dieses Projektabschnitts statt: Die Kinder übergaben ihr selbstgemachtes Bilderbuch persönlich an Mario Dietrich. Das Vorstandsmitglied nimmt die Post nun persönlich mit auf die Philippinen – ein schönes Symbol für eine Freundschaft, die trotz großer Distanz durch gemeinsames Engagement und gegenseitiges Interesse wächst. Wir von maninoy bedanken uns herzlich beim Förderverein und allen Kindern für dieses großartige Zeichen der...
MehrBäume als Brücke: 20 Jahre Herzensarbeit für die Philippinen
21. April 2026 | Pfaffenhofen Ein Abend voller Emotionen im Hofbergsaal: Mario Dietrich nimmt uns mit auf eine Reise durch zwei Jahrzehnte Maninoy und sammelt Spenden für 150 neue Bäume. Seit 20 Jahren schlagen wir mit unserem Verein eine Brücke zwischen Mensch und Natur. Am 21. April war es dann so weit: Vorstand Mario Dietrich lud zu einer besonderen Bilderreise in den Pfaffenhofener Hofbergsaal ein. Vor rund 30 interessierten Gästen berichtete er authentisch und leidenschaftlich von der Arbeit, die uns alle so am Herzen liegt. Ein Versprechen wird eingelöst Dieser Abend war für uns ein besonderer Meilenstein, denn Mario löste ein wichtiges Versprechen ein: Den Unterstützerinnen und Unterstützern unseres Baumlaufs vom September 2025 zu zeigen, was ihre Spenden bewirkt haben. Anhand aktueller Aufnahmen konnten die Besucher sehen, wie prächtig die damals finanzierten Setzlinge gewachsen sind und wie sie heute das lokale Ökosystem auf den Philippinen stärken. Authentische Einblicke und gelebte Hilfe Unter dem Titel „Regenwald aufforsten und Lebensgrundlagen sichern“ gab Mario tiefe Einblicke in eine Welt voller Kontraste. Neben lebendiger Landeskunde standen unsere Kernprojekte im Fokus: Bildung & Patenschaften: Wie wir bedürftigen Kindern nachhaltig eine Perspektive schenken. Wiederaufforstung: Warum Bäume die lebensnotwendige Verbindung zwischen Umweltschutz und der Existenzsicherung der Menschen vor Ort sind. „Nun sind wir auf den Philippinen daheim!“ Die Resonanz war überwältigend. Eine Teilnehmerin fasste den Abend berührt zusammen: „Du hast gezeigt, wie sehr die Kinder Hilfe brauchen. Ich bin stolz auf euch!“ Ein anderer Gast ergänzte passend: „Nun sind wir auf den Philippinen daheim!“ Besonders stolz macht uns das Ergebnis des Abends: Dank eurer großzügigen Spenden können wir nun weitere 150 neue Bäume pflanzen! Das zeigt uns einmal mehr, dass die Vision von Maninoy auch nach 20 Jahren kraftvoller ist denn je. Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren und uns...
MehrOsteraktion in Pfaffenhofen: Kinder setzen Zeichen für Bildung und freie Meinung
21. März 2026 | Pfaffenhofen Am 21. März wurde der Marktplatz in Pfaffenhofen zum Schauplatz für gelebte Solidarität und Meinungsfreiheit. Die Kinder rund um den Förderverein der Joseph-Maria-Lutz Schule tauschten das Klassenzimmer gegen den Marktstand, um ein Projekt zu unterstützen, das uns allen am Herzen liegt: die Bildungschancen von Kindern auf den Philippinen Basteln für den guten Zweck Bereits Wochen vor dem Aktionstag waren die Kinder fleißig. Mit Schere, Kleber und viel Fantasie entstanden wunderschöne Osterkarten und farbenfrohe Osterdekorationen. Diese handgemachten Unikate warteten am Aktionstag gegen eine freiwillige Spende auf neue Besitzer. Die Resonanz der Passanten war überwältigend – für jede Gabe durften sich die Spender ein Stück „Osterfreude“ mit nach Hause nehmen. Demokratie zum Anfassen: Artikel 5 im Einsatz Bei der Aktion ging es jedoch um mehr als nur das Sammeln von Geldern. Ein zentrales Anliegen war es, dass die Kinder sich in der freien Meinungsäußerung üben. Gemäß Artikel 5 des Grundgesetzes hat jeder das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern. Genau das setzten die kleinen Botschafter in die Tat um: Mutig und engagiert erklärten sie den Marktbesuchern, wofür sie sich einsetzen und warum Bildungsgerechtigkeit für sie so wichtig ist. Viele Passanten zeigten sich beeindruckt von der Überzeugungskraft der Kinder und spendeten daraufhin besonders großzügig. Eine neue Patenschaft beginnt Dank des großartigen Erfolgs kann der Förderverein nun eine Ausbildungspatenschaft für ein Kind auf den Philippinen übernehmen. Damit unterstütze er einen jungen Menschen bei der Schulausbildung und gibt ihm damit die Chance auf eine bessere Zukunft. maninoy betreut die Patenschaft und unterstützt beim Austausch zwischen Deutschland und den Philippinen. Blick über den Tellerrand: Der Austausch startet Die Aktion endet nicht am Marktstand. Als nächsten Schritt bereiten die Kinder bereits Post vor: Briefe & Fotos: Sie schreiben ihrem neuen Partnerkind, wie ihr Alltag als Schulkind hier in Deutschland aussieht. Interkultureller Austausch: Nun soll ein reger Dialog beginnen, damit beide Seiten lernen, wie das Leben auf der jeweils anderen Seite der Welt funktioniert. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, Vorurteile abzubauen und den eigenen Horizont zu erweitern. Wir sind stolz auf die Kinder und den Fördervereins der Joseph-Maria-Lutz Schule, der das ermöglichte und danken allen Spendern in Pfaffenhofen für ihre Unterstützung!...
MehrEine bunte Reise auf die Philippinen: Bäume als Brücke zwischen Mensch und Natur
29. März 2026 | Pfaffenhofen Erleben Sie eine Geschichte, die von tiefer Verbundenheit und Hoffnung erzählt. Seit über 20 Jahren begleitet der Verein maninoy ein Projekt auf den Philippinen, das zeigt, wie Bäume zur lebenswichtigen Brücke zwischen Mensch und Natur werden können. Es ist eine Reise, die nicht nur von einem fernen Land berichtet, sondern von zwei Jahrzehnten Engagement, das Früchte trägt und Mut macht. Seien Sie unser Gast Begleiten Sie uns auf dieser bunten Bilderreise und erfahren Sie aus erster Hand, wie aus einer Vision eine beständige Verbindung gewachsen ist. Wann? 21. April 2026, 19.30 Uhr Wo? Hofbergsaal, Hofberg 7, 85276 Pfaffenhofen an der Ilm Eintritt: frei / Spenden sind willkommen Warum Sie dabei sein sollten: Über 20 Jahre Maninoy: Einblicke in ein beständiges Projekt, das Hoffnung schenkt. Mensch & Natur: Erfahren Sie, warum Bäume für die Gemeinschaft vor Ort so wertvoll sind. Live-Bericht: Authentische Geschichten direkt von den...
MehrEin Meilenstein für unsere Bergkinder: Die ersten neuen Schulmöbel sind angekommen!
19. Februar | Insel Negros, Philippinen Erinnert ihr euch an unseren Bericht über den Besuch unserer abgelegenen Partnerschule tief in den Bergen von Negros? Wir erzählten von den staubigen Pisten, dem herzlichen „Mabuhay!“ der Kinder und leider auch von der traurigen Gewissheit: Lernen ohne festen Halt war dort bittere Realität. Die Stühle und Tische waren nach Jahren in der tropischen Feuchtigkeit so marode, dass konzentriertes Lernen kaum noch möglich war. Versprochen – Gehalten! Doch heute haben wir gute Nachrichten, die zeigen, was eure Solidarität bewirkt: Gestern konnten wir den ersten Teil der Spenden für die Renovierung der Klassenausstattung offiziell übergeben! Dank der schnellen Hilfe der Spender aus Deutschland und Österreich stehen in den Klassenzimmern nun die ersten brandneuen Stühle und Tische. Die Freude bei der Schulleitung und vor allem bei den Kindern war riesig. Wo zuvor wackelige und kaputte Möbel das konzentrierte Lernen fast unmöglich machten, finden die Schüler nun ein würdevolles Lernumfeld vor, das ihnen den Rücken für ihre Bildung stärkt. Ein Blick hinter die Kulissen: Der Beitrag der Schule Wie stolz die Gemeinschaft vor Ort über diesen Fortschritt ist, zeigt der Bericht der Schule selbst. Die Schulleitung hat gestern einen wunderbaren Beitrag mit Fotos der Übergabe auf ihrer Facebook-Seite geteilt. Es ist schön zu sehen, wie die Dankbarkeit direkt aus dem Herzen des Dschungels zu uns herüberschwappt. Hier geht es zum Beitrag der Schule auf Facebook: LINK Wie es weitergeht Dies war erst der erste Schritt. Unsere Spendenaktion läuft weiter, denn wir möchten sicherstellen, dass jedes Kind in dieser Schule einen sicheren Platz zum Lernen erhält. Jeder Euro hilft dabei, das marode Mobiliar Stück für Stück komplett zu ersetzen. Wir brauchen Sie: Helfen Sie uns, den Rest der Schule auszustatten! Dieser erste Erfolg ist ein wunderbarer Anfang, doch viele Klassenzimmer warten noch auf ihre Erneuerung. Um allen Kindern in unserer Partnerschule einen stabilen Arbeitsplatz zu ermöglichen, sind wir weiterhin auf Ihre Unterstützung angewiesen. Jede Spende fließt direkt in die Beschaffung von lokal gefertigten Möbeln und fördert so die Bildungschancen vor Ort. Bitte unterstützen Sie unsere Aktion mit einer Spende über die Betterplace-Plattform: LINK Ein starkes Fundament für die Zukunft Dieser Besuch und die gestrige Übergabe waren weit mehr als eine reine Sachspende. Es war eine Bestätigung, dass die Hilfe aus Pfaffenhofen direkt dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird. Inmitten des Waldes, den die Familien und maninoy gemeinschaftlich im Rahmen unseres Aufforstungsprojekts schützen, wächst nun auch in den Klassenzimmern eine nachhaltige Zukunft heran. Die Zusammenarbeit zwischen maninoy und dieser engagierten Gemeinschaft zeigt: Wir bauen eine Perspektive auf – Baum für Baum und Kind für Kind. Herzliche Grüße, Euer Team von...
MehrRegenwald, Büffel & Bildung: Der Bericht zur Projektreise 2025 ist da!
5. Februar 2025 | Pfaffenhofen Liebe Maninoy-Freunde und Unterstützer, Die Eindrücke unserer Projektreise vom vergangenen Jahr wirken noch immer stark nach. Heute (05.02.2026) hat der Pfaffenhofener Kurier unsere Erlebnisse noch einmal aufgegriffen und berichtet ausführlich darüber, wie die Hilfe aus Deutschland auf der Insel Negros und in Manila nachhaltig Früchte trägt. Clarita und Mario Dietrich konnten vor Ort dokumentieren, wie aus den Visionen des letzten Jahres – insbesondere durch den großen Baumlauf – mittlerweile konkrete Fortschritte für Mensch und Natur geworden sind. Vom „Baumlauf“-Versprechen in die Tat: Wir konnten dokumentieren, wie die gesammelten Spenden bereits Wurzeln schlagen. Ob beim Workshop mit dem Wasserbüffel gegen Bodenerosion, dem Besuch unserer abgelegenen Partnerschule im Dschungel oder den bunten Talentnachmittagen unserer Patenkinder – die Hilfe aus Deutschland kommt an! Save the Date: Der große Bildvortrag am 21. April Wie versprochen möchten wir Ihnen diese Eindrücke nicht nur in der Zeitung, sondern persönlich und in Farbe präsentieren. Mario Dietrich lädt zu einem besonderen Abend ein, um das Versprechen gegenüber den Läufern und Spendern des letzten Jahres einzulösen. Thema: Die doppelte Herausforderung: Regenwald aufforsten und damit Lebensgrundlagen sichern Wann: Montag, 21. April 2026; 19:30 Uhr Wo: Hofbergsaal Pfaffenhofen Freuen Sie sich auf spannende Einblicke und Fotos aus den Philippinen. Wir berichten direkt von unseren Projekten und erklären, wie die Symbiose aus Ökologie und Sozialarbeit vor Ort funktioniert. Hier geht es zu den Details für den Vortrag am 21.04. Aktueller Spendenaufruf: Stabilität für die Klassenzimmer Während der Reise wurde deutlich: In den Bergregionen ist das Mobiliar vieler Schulen nach Jahren der Feuchtigkeit in einem desolaten Zustand. Wir haben eine spontane Hilfsaktion ins Leben gerufen, um marode Tische und Stühle zu ersetzen. Möchten Sie uns dabei helfen, den Kindern wieder einen würdevollen Platz zum Lernen zu geben? Hier geht es zur Spendenseite Hier finden Sie den vollständigen Bericht des Donaukuriers zum Nachlesen. Salamat – Vielen Dank für Ihre...
MehrAbenteuer Umweltschutz: Warum unsere Patenkinder die Natur unter die Lupe nehmen
24. August 2025 | Insel Negros, Philippinen „Am Ende werden wir nur schützen, was wir lieben; wir werden nur lieben, was wir verstehen; und wir werden nur verstehen, was man uns beigebracht hat.“ – Mit diesem Leitgedanken von Baba Dioum im Hinterkopf haben wir das Thema Umweltbildung fest in unserer Projektarbeit auf den Philippinen verankert. Für unsere Patenkinder auf Negros ist die Natur nicht nur eine schöne Kulisse – sie ist ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlage. Doch um diese Heimat langfristig zu bewahren, braucht es Wissen. Warum wird der Boden unfruchtbar? Wie hängen Bäume mit dem Trinkwasser zusammen? Umweltbildung gibt den Kindern die Antworten und macht sie zu aktiven Gestaltern ihrer eigenen Zukunft. Expedition in die Unterwelt: Unsere Patenkinder als Höhlenforscher Nachdem wir uns bereits intensiv mit dem Schutz unserer Berghänge beschäftigt haben (siehe Bericht zum Pflanzworkshop), ging es bei unserer zweiten Aktion tief unter die Erde. Gemeinsam mit 15 Patenkindern und 20 Erwachsenen haben wir eine private Tropfsteinhöhle in der Bergregion erkundet. In einer Gegend, die fast vollständig aus Kalkstein besteht, sind Höhlen ein faszinierender, aber oft verborgener Teil der Umwelt. Was wir gelernt haben: Geologie zum Anfassen: In einer riesigen Halle konnten die Kinder unzählige Stalaktiten und Stalagmiten bewundern. Wir haben gelernt, wie Wassertropfen über Jahrtausende diese beeindruckenden Gebilde formen. Ein sensibles Ökosystem: Die Höhle ist das Zuhause unzähliger Fledermäuse. Zu sehen, wie diese Tiere um unsere Köpfe schwirrten, war für viele ein echtes Highlight – und eine Lektion in Sachen Artenvielfalt. Respekt vor der Natur: Der Einstieg war steil und eng, die Gänge teilweise mit Wasser gefüllt. Hier lernten die Kinder, wie wichtig Vorsicht und der richtige Umgang mit der unberührten Natur sind. Ein Tag, der im Gedächtnis bleibt Trotz nasser Kleidung und kleiner Kletterpartien kehrten alle Teilnehmer wohlbehalten und mit einem breiten Lächeln aus der Höhle zurück. Es war die perfekte Mischung aus Abenteuer, Spaß und echtem Lernen. Diese Erlebnisse schweißen die Gemeinschaft zusammen und zeigen den Kindern, wie faszinierend und schützenswert ihre Insel ist. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Umweltaktionen, bei denen wir gemeinsam mit den Kindern die Natur entdecken werden! Gemeinsam für eine grüne Zukunft Diese Erlebnisse zeigen: Bildung findet nicht nur im Klassenzimmer statt. Wenn unsere Patenkinder die Natur mit eigenen Augen entdecken, wächst der Wille, sie für kommende Generationen zu bewahren. Damit wir auch im kommenden Jahr spannende Umweltbildungsmaßnahmen – vom Baumschul-Projekt bis hin zu neuen Entdeckungsreisen – durchführen können, sind wir auf eure Unterstützung angewiesen. Mit eurer Spende helft ihr uns, die Kosten für Material, Transport und Experten zu decken und den Kindern eine Ausbildung zu ermöglichen, die über die Schulbank hinausgeht. Möchtet ihr uns dabei unterstützen? Jeder Beitrag hilft, die Philippinen für unsere Patenkinder ein Stück grüner und sicherer zu machen. Hier geht es direkt zu unserer Spendenseite: www.maninoy.de/spenden/ Herzlichen Dank für eure Hilfe und euer Vertrauen in unsere Arbeit!...
MehrTaifun „Kalmaegi“ auf den Philippinen: Alle Patenfamilien sind wohlauf!
6. November 2025 | Cebu, Philippinen Nach dem schweren Taifun „Kalmaegi“ auf den Philippinen herrscht beim maninoy-Team große Erleichterung: Alle maninoy-Patenfamilien auf den Inseln Leyte, Cebu, Negros und Palawan sind wohlauf, obwohl der Taifun direkt über diese Gebiete zog. Die Wetterkatastrophe forderte leider mindestens 66 Todesopfer und hinterließ in Regionen wie der Provinz Cebu verheerende Schäden. Die Hauptgefahr ging dabei nicht von den erwarteten Sturmböen aus, sondern von den immensen Niederschlagsmengen und der daraus folgenden Flutkatastrophe. Aufgrund entwaldeter Berghänge konnte das Regenwasser im Hinterland nicht zurückgehalten werden, floss schnell ab und führte zum Übertreten der Flussufer. Dieses Phänomen resultierte in großflächigen, zerstörerischen Überschwemmungen in den tiefer gelegenen Siedlungen. maninoy forstet seit über 15 Jahren auf den Inseln Palawan und Negros Berghänge auf, damit mehr Niederschlagswasser im Boden in den Bergen versickert, anstatt direkt ins Tiefland abzufließen. Wie das genau funktioniert, kann man hier nachlesen. Der Taifun zieht inzwischen weiter in Richtung...
MehrRaus aus dem Großstadtdschungel: Manilas Patenkinder zeigen ihre Sterne!
31. August 2025 | Manila, Philippinen Der letzte Tag im August ist für die Kinder in Manila in diesem Jahr ein wahres Highlight im Kalender. Es ist der Tag, an dem der graue Großstadtdschungel gegen ein kleines Naturparadies getauscht wird: Der maninoy-Talentnachmittag! Die Kulisse ist jedes Jahr aufs Neue eine Oase: Ein von majestätischen Bäumen umschlossener Pool am Stadtrand, weit entfernt vom engen, lärmenden Gewirr der Millionenmetropole, den Wellblech- und Betonbauten, in denen die Kinder sonst leben. Schon die Anfahrt dorthin ist ein Abenteuer: Zwei traditionelle, bunte Jeepneys – diese zu Sammeltaxis umgebauten, langgezogenen Jeeps mit offenem Fenster und niedrigem Dach, die das philippinische Straßenbild prägen – rumpeln mit der aufgeregten Kinderschar los. Eng aneinandergedrängt auf den Längsbänken wird schon eifrig getuschelt und gelacht. Angekommen, gibt es nur ein Ziel: Rein ins kühle Nass! Die sofortige Pool-Party dient zur optimalen Einstimmung, bevor der Ernstfall ruft. Denn das Besondere an diesem Treffen ist der große Auftritt: Jedes Patenkind hat wochenlang im Geheimen geübt, um auf der kleinen Bühne – allein oder in der Gruppe – sein besonderes Können zu präsentieren. Ob mit Gesang, Instrument oder einer Tanzeinlage – hinter den Bäumen werden noch schnell die Kostüme gerichtet und letzte Proben absolviert, bevor es vor Patenfamilien und einer kritischen, aber wohlwollenden Jury ernst wird. Der Spaß steht dabei natürlich im Vordergrund, und die Belohnung in Form von Preisen macht die Aufregung schnell vergessen! Auch ein plötzlicher, heftiger Wolkenbruch konnte die gute Laune nicht trüben! Später, beim gemeinsamen Abendessen, wird dann nicht nur geschlemmt. Jetzt ist Zeit für die Erwachsenen: Pateneltern und maninoy-Team tauschen sich über Alltagsherausforderungen, zukünftige Projekte und die Organisation der Patenfamilien vor Ort aus. Die meisten Kids sind da aber schon wieder im Pool versunken und genießen die ungewohnte Freiheit. Ein besonderer Höhepunkt, den alle lieben: Eine der Mütter wirft mit einem lauten Jubelschrei ihre über das Jahr gesammelten 1-Peso-Münzen ins Wasser. Ein großes Tauchvergnügen beginnt, und wer eine Münze erbeutet, darf sie stolz als Trophäe mit nach Hause nehmen. Am Abend geht es dann wieder in die Stadtviertel zurück. Die gemeinsame Fahrt im Jeepney, Schulter an Schulter, mit dem Schwung dieses tollen Tages, bildet den perfekten und unvergesslichen Abschluss. Bis zum nächsten...
MehrSchulflohmarkt in Pfaffenhofen spendet 400 € für Manilas Brennpunktviertel
30. August 2025 | Pasig City, Manila, Philippinen Eine tolle Aktion mit großer Wirkung: Die Schülerinnen und Schüler der Joseph-Maria-Lutz-Grundschule in Pfaffenhofen an der Ilm verkauften selbst Gebasteltes auf einem Schulflohmarkt und spendeten den gesamten Erlös von 400 Euro an maninoy Patenschaft Philippinen e.V. Mehr als nur Geld: Hefte und Stifte für über 100 Kinder Die Spende konnte nun direkt im Herzen unserer Arbeit, einem sozialen Brennpunktviertel in Manila, übergeben werden. Konkret haben wir damit Schulhefte, Stifte und Zahnbürsten für über 100 Kinder denen es oft am Nötigsten mangelt, gekauft und verteilt. Ein Leben in der Enge Die Bedingungen in diesem Viertel sind extrem hart. Wenn ich das Leben dort beschreiben müsste, wäre das Wort wohl „Enge“. Enge in den schmalen Gassen, der ständige Lärm des Verkehrs, der beißende Geruch der Abwasserkanäle und die flirrende tropische Hitze bestimmen den Alltag. Seit über 15 Jahren ist maninoy in diesem Viertel aktiv und unterstützt dort aktuell 22 Patenkinder. Ich bin regelmäßig vor Ort und erlebe diese Bedingungen hautnah mit. Es ist ein hartes Leben, doch ich bin jedes Mal erstaunt, mit welcher Resilienz die Menschen diese schwierigen Umstände meistern und versuchen, aus jeder Situation das Beste zu machen. Vielen Dank an die fleißigen Schülerinnen und Schüler der Joseph-Maria-Lutz-Grundschule aus Pfaffenhofen! Hier ein Link zum Video von der Aktion: ...
MehrErdbeben auf den Philippinen: Erleichterung in Balagtas
Balagtas, Leyte, Philippinen – 1. Oktober 2025 Ein Schreckmoment in der Nacht Am 30. September 2025 gegen 22:00 Uhr wurde die Region der Zentralphilippinen von einem schweren Erdbeben der Stärke 6,9 heimgesucht. Das Epizentrum lag unweit der Inseln Cebu und Leyte. Alle Familien wohlauf! In der nur 50 km vom Zentrum entfernten Ortschaft Balagtas (Leyte) leben 15 Familien, die wir unterstützen. Die Sorge war groß, doch wir können Entwarnung geben: Nach ersten Rückmeldungen sind alle unsere Patenfamilien unversehrt und wohlauf. Auch über Schäden in der Ortschaft wurde uns glücklicherweise nichts gemeldet. Wir sind erleichtert, dass die Familien, die bereits 2013 den verheerenden Taifun Haiyan durchlebten, dieses Mal verschont geblieben sind. Wichtige Links: Informationen zum aktuellen Beben (Tagesschau) Unser Bericht zur Taifun-Katastrophe 2013 in Balagtas (interner...
MehrLaufschritt für den Wald: 1.220 Bäume für die Philippinen
21. September 2025, Pfaffenhofen Gestern hat die ÖDP Pfaffenhofen einen Baumlauf zugunsten des Vereins maninoy veranstaltet, der die beeindruckende Spendensumme von 2.440 EUR einbrachte, mit der 1.220 neue Bäume auf der philippinischen Insel Negros gepflanzt werden. Das Besondere: Die Pflanzung der Bäume erfolgen im Rahmen des Aufforstungs-Projekts „Lasang“, das die Zukunft der Wälder mit der Bildung von Kindern verknüpft. „Lasang“, das lokale Wort für „Wald“, ist der Name eines Konzepts, das bereits seit 2008 erfolgreich ist. Statt die Bäume einfach nur zu pflanzen, erhalten Bauernfamilien auf der Insel Negros eine finanzielle Unterstützung für die Schulausbildung ihrer Kinder. Im Gegenzug verpflichten sie sich, die gespendeten Bäume sorgfältig zu pflegen und großzuziehen. Diese Baumpatenschaften schaffen einen direkten Anreiz, die oft mühsame Pflege der jungen Setzlinge über Jahre hinweg zu gewährleisten. Während die Familien durch den Anbau von schnellwachsenden Feldfrüchten wie Zuckerrohr ein kurzfristiges Einkommen sichern müssen, bietet die Patenschaft eine langfristige Perspektive, die sich erst in Jahren auszahlt, wenn die Bäume zu wertvollem Holz herangewachsen sind. Dieser Ansatz stellt sicher, dass die Aufforstung nachhaltig ist und die Bäume nicht nur gepflanzt, sondern auch zu stattlichen Bäumen heranwachsen. Bisher wurden so bereits über 40.000 Bäume gepflanzt, die dazu beitragen, die Bodenerosion zu stoppen und die zerstörten Berghänge wieder zu begrünen. Dieses Modell ist entscheidend, denn die Philippinen leiden stark unter den Folgen der Entwaldung: Nur noch 3 Prozent des Waldes sind auf Negros übrig. Die Abholzung für Monokulturen führt zu massiver Bodenerosion und einem Verlust der Schwammwirkung des Bodens, was wiederum Taifune und heftige Regenfälle noch verheerender macht. Durch die enge Verknüpfung von Aufforstung und Bildung schafft das Projekt „Lasang“ eine Zukunft für Mensch und Natur. Hier erfahrt ihr, wie das ganz genau funktioniert! SAVE THE DATE! Ankündigung Bildvortrag: Die doppelte Herausforderung! Regenwald aufforsten und damit Lebensgrundlagen sichern Eine bunte Reise auf die Philippinen, die von der Bedeutung der Bäume als Brücke zwischen Mensch und Natur erzählt. Seit 20 Jahren begleitet der Pfaffenhofener Verein Maninoy ein Projekt, das Hoffnung macht. Wo: Hofbergsaal Pfaffenhofen. Wann: 21.04.2026 um 19:30 Uhr. In folgendem Video sehr ihr, wie es am Projektstandort...
MehrEin Herz für den Wald: Der Besuch einer Partnerschule in den Bergen
20. August 2025; Insel Negros; Philippinen Manchmal muss man tief in den Dschungel der Philippinen eintauchen, um wahre Schätze zu finden. Und genau das taten wir kürzlich, als wir uns aufmachten, um eine unserer 20 Partnerschulen in den Bergen der Insel Negros zu besuchen und Spenden zu überbringen. Es war keine einfache Fahrt, sondern ein kleines Abenteuer, das uns über holprige Wege und durch eine atemberaubende Landschaft mit dichter üppiger Vegetation führte. Nach einer langen, staubigen, aber auch wunderschönen Reise tauchten wir aus dem Dickicht auf – und standen mitten im Paradies. Denn so fühlte es sich an, als uns die Kinder mit strahlenden Augen und einem lauten „Mabuhay!“ (Willkommen!) begrüßten. Ihr Lachen war ansteckend und man vergaß sofort die Strapazen der Anreise. Die Schule selbst ist mehr als nur ein Gebäude. Sie ist ein Dreh- und Angelpunkt einer Gemeinschaft, die maninoy seit Jahren mit Hingabe unterstützt. Einige der jungen Gesichter, die uns so herzlich empfingen, sind Patenkindern des Vereins und weitere Patenkinder, die mittlerweile auf eine High School oder ein College gehen, haben hier ihre ersten Schuljahre verbracht. Es war ein besonderer Moment, die Kinder in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen, umgeben von dem Wald, den ihre Familien und maninoy gemeinschaftlich aufforsten. Die Bäume, die in dieser Gegend Stück für Stück gepflanzt werden, sind nicht nur ökologisch wichtig, sondern symbolisieren auch die Hoffnung und das Wachstum, das maninoy hier sät. Der Besuch war weit mehr als die Übergabe von Spenden. Es war ein Wiedersehen mit alten Freunden, eine Bestätigung, dass die Hilfe direkt ankommt, und eine Erinnerung daran, dass hier, mitten im Herzen des Waldes, ein großer Schatz zu finden ist. Wir reisten ab mit erfüllten Herzen und dem Wissen, dass die Zusammenarbeit zwischen maninoy und dieser engagierten Gemeinschaft eine nachhaltige Zukunft aufbaut – Baum für Baum und Kind für...
MehrPflanz-Workshop mit den Patenkindern in den Bergen: Erosionsschutzhecken für besseren Boden und höhere Ernten
10. August 2025; Insel Negros; Philippinen Auch heuer fand wieder ein Pflanzworkshop mit den Patenkindern in den Bergen der Insel Negros statt. Dieses Jahr lernten die Kinder, wie man durch das Pflanzen von Hecken den Boden an Hängen vor Erosion schützen und verbessern kann. Die Pflanztechnik beruht auf Heckenpflanzungen entlang der Kontur- oder Höhenlinien. Warum sind Konturlinien in den Tropen so wichtig? In den humiden Tropen regnet es oft heftig und anhaltend. Der Boden kann nicht die gesamte Wassermenge aufnehmen, was zu Oberflächenabfluss führt. Wenn dieser Abfluss an einem Hang stattfindet, spült das Wasser nährstoffreiche Erde weg. Dies macht den Boden unfruchtbar. Um das zu verhindern, kann man Hecken entlang der Konturlinien pflanzen. Sie werden parallel zur Geländeneigung, also in einer konstanten Höhe angelegt. Das ist eine effektive Methode, um Erosion an Hängen in den feuchten Tropen zu verhindern. Die bepflanzten Konturlinien bilden eine Art Barriere, die den Wasserfluss verlangsamt und das Wasser in den Boden sickern lässt, bevor es fortfließt. Wie wirken Konturlinien gegen Erosion? Stellen Sie sich vor, Sie gießen eine Pflanze an einem Hang. Wenn Sie zu schnell gießen, läuft das Wasser einfach weg und nimmt die Erde mit. Jetzt stellen Sie sich kleine, terrassenförmige Treppen vor, die Sie auf dem Weg nach unten gebaut haben. Jede dieser Stufen fängt einen Teil des Wassers auf, hält es zurück und lässt es langsam versickern. Das ist genau die Funktion von Konturlinien. Sie dienen als Mini-Dämme, die den Wasserfluss unterbrechen und verlangsamen, was die Erosion verhindert. Außerdem tragen sie dazu bei, dass mehr Wasser in den Boden eindringt. Dadurch werden die Pflanzen konstanter mit Wasser versorgt und wertvolle Trinkwasserquellen werden gespeist. Wie werden die Konturlinien bepflanzt? Um die Konturlinien zu finden, wird eine A-förmige Rahmenkonstruktion, ein sogenannter A-Frame verwendet, an dem eine Wasserwaage waagrecht befestigt ist. Die Punkte gleicher Höhe werden mit den Füßen des A-Frames gesucht und mit Holzstöcken markiert. Der Wasserbüffel pflügt anschließend entlang dieser markierten Konturlinie und lockert die Erde, in die dann die Hecken doppelreihig gepflanzt werden. Als Heckenarten verwendet man häufig Leguminosen, die Madre de Kakao, Ipil-Ipil, Flemingia oder Renzonii heißen. Sie können Stickstoff, den wichtigste Pflanzennährstoff, bilden und verbessern so von selbst den Boden. Die Konturhecken schaffen Terrassen an den Hängen. Im Laufen der Jahre entwickeln sich die Flächen oberhalb der Hecken zu kleinen flachen Terrassen, die das Abfließen von Wasser verlangsamen. Dadurch wird die Bodenqualität erhalten und durch die nährstofferzeugenden Hecken noch verbessert. Auf den Terrassen werden Feldfrüchte wie Mais, Maniok, Jamswurzel oder verschiedene tropische Gemüsesorten angebaut. Die Konturlinien schaffen oft auch kleine Mikroklimata und Lebensräume für Tiere, was die Artenvielfalt in der Region erhöht. Wie werden die Konturhecken gepflegt? Sobald die Hecken lange Äste ausgebildet haben, werden sie auf Kniehöhe heruntergeschnitten. Die Äste und Blätter sind sehr proteinreich und werden entweder als Futter für Ziegen oder Kühe verwendet oder entlang der Konturlinien aufgeschichtet, um die Barriere weiter zu verstärken. Alternativ kann man damit auch auf den Terrassen um die Feldfrüchte herum mulchen. Die kompostierenden Blätter versorgen den Boden zusätzlich mit Nährstoffen, verbessern die Bodenfruchtbarkeit und lassen die Feldfrüchte besser wachsen. Gesunder Boden und ausreichende Wasserversorgung führen zu stabileren Erträgen, was für die selbstversorgenden Bergbauern von entscheidender Bedeutung ist. Hier ein Link zu einem Video vom...
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