Gepostet vonMario

Über 1000 Euro Spenden für maninoy-Aufforstungsprogramm beim Benefizlauf

Gepostet am Sep 19, 2022

11. September; Pfaffenhofen an der Ilm Das Wetter passte zum Thema. Es regnete wie im Regenwald, als die Läufer und Läuferinnen beim Benefizlauf der ÖDP am Sonntag, 11.9.2022 ihre Runden drehten und dadurch für das Aufforstungsprojekt maninoy spendeten. Hier der LINK zum vollständigen Bericht.  

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Zeitungbericht erschienen: Bäume pflanzen und Müll sammeln auf den Philippinen

Gepostet am Sep 9, 2022

9. September; Pfaffenhofen Unter folgendem Link ist heute ein Zeitungbericht in der Regionalpresse erschienen.

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Station 4: Blöcke und Hefte zum Schulbeginn

Gepostet am Aug 30, 2022

24. August 2022; Manila; Philippinen Auf den Philippinen begann am 22. August nach über zwei Jahren Homeschooling wieder der Präsentunterricht in der Schule.     Viele Erst- und Zweitklässler haben noch keinen Schulalltag erlebt, und noch nicht erfahren, wie es ist, in die Schule zu gehen und die Schulbank zu drücken.     In den vergangenen zwei Jahren wurde der Online-Schulunterricht bei Kindern aus ärmeren Familien aufs Handy verlegt. Entsprechend schwierig war es für diese Schulkinder, dem Unterricht auf einem kleinen Display zu folgen, speziell wenn die Geschwister daneben saßen und ebenfalls Unterricht hatten. Kinder aus ärmeren Familien haben auf den Philippinen kein eigenes Zimmer, bei dem man die Türe schließen könnten, um dem Unterricht ungestört zu folgen. Im besten Fall gibt es ein Kinderzimmer für alle Geschwister. Meist kocht, isst und schläft aber die ganze Familie in einem einzigen kleinen Raum. Dort lief während des Lockdowns auch der Onlineunterricht ab. Umso mehr freute es uns und auch die Schulkinder, dass die philippinische Regierung vergangene Woche ab dem 22. August den Präsenzunterricht wieder erlaubte.     Zu diesem Anlass schenkte maninoy 160 Kindern aus einem Armenviertel in Pasig City, einem Stadtteil der 25-Millionen-Einwohner-Metropole Manila, die Schulausrüstung bestehend aus mehreren Schreibblöcken und Heften, Bleistiften, Malkreide, Kugelschreiber und obendrauf eine Zahnbürste...

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Station 3: Müllsammelaktion mit Kindern am Strand

Gepostet am Aug 27, 2022

15. August 2022; Bohol; Philippinen Bunte Plastiktüten, Wasserflaschen, Styropor. Gerade in der Regenzeit, die aktuell auf den Philippinen herrscht, werden diese Dinge vom nun oftmals stürmischen Meer in Massen an die Traumstrände des Inselarchipels gespült. Das sieht nicht nur hässlich aus, sondern ist auch gefährlich für die Lebensgrundlage vieler Filipinos, den Meeresfisch und letztendlich auch für die Menschen am Ende der Nahrungskette selbst. Die ständige Reibung im Korallensand und das UV-Licht der Sonne zersetzen die Plastikteile schnell in kleine und winzigste Teilchen, die später wieder im Meer und in den Mägen der Fische landen. Eines Tages liegt dieser dann vielleicht auf dem Teller. Vielen Kindern und Erwachsenen in Entwicklungsländern, aber nicht nur dort, ist dies oft nicht bewusst. Chipstüten und Plastikflaschen werden häufig von den Kindern an Ort und Stelle fallen gelassen, wenn sie leergegessen sind oder nicht mehr benötigt werden. Auf Bohol haben wir dieses Problem mit Kindern, die in unmittelbarer Nähe des Strandes leben thematisiert, um sie dafür zu sensibilisieren. An einem sonnigen Tag trommelten wir 30 Kinder aus der Umgebung zusammen und verpackten eine Müllsammelaktion in einen Sammelwettbewerb. Die Kinder waren sofort Feuer und Flamme, sammelten den Müll, der am und im Meer herumlag in 10 Reissäcken zusammen und hatten mächtig Spaß dabei.     Beim Frage-Antwort-Spiel zum Thema Umgang mit Abfall machten alle mit und anschließend wurde noch der beste Budots-Tänzer aus ihren Reihen gekührt.       Die Reissäcke wurden anschließend der Müllabfuhr übergeben....

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Station 2: Aufforstungen – Der Wald wächst von selbst nach, die Artenvielfalt steigt!

Gepostet am Aug 22, 2022

10. August 2022; Sab-Ahan, Bais City; Negros; Philippinen. Unsere zweite Station führte uns an Regenwald-Aufforstungen vorbei, die maninoy seit 15 Jahren unterstützt. Über 40.000 Bäume haben die maninoy-Patenfamilien seither wiederaufgeforstet, um die entwaldeten Berge im Hinterland von Bais zu begrünen und der zunehmenden Erosion entgegenzuwirken. Unser letzter Besuch liegt bereits vier Jahre zurück und nach dem verheerenden Taifun Rai vom vergangenen Dezember liefen wir mit einem mulmigen Gefühl den Bergweg hinauf. Von Fotos wußten wir, dass die starken Windböen des Taifuns viele Bäume umgeworfen oder auf halber Höhe umgeknickt hatten. Nun waren wir gespannt, was uns die Patenfamilien zu berichten hatten, wie der Wald sich in den vergangenen acht Monaten erholt hat und was die Menschen vor Ort benötigen, um die Verluste möglichst schnell auszugleichen.     Zum Glück halten sich die Aufforstungen, auf denen mehr als 50% der Bäume komplett geschädigt wurden, in Grenzen. In bestehenden älteren Waldstücken werden die geschaffenen Lücken durch den natürlichen Aufwuchs ausgeglichen. Am meisten freute uns aber, dass auch die jungen Aufforstungen, die vor 10 bis 15 Jahren auf dem ausgelaugten Boden gepflanzt wurden, mittlerweile schon Samen entwickelt haben, die seit dem Taifun an vielen Stellen bereits aufgegangen sind. Das ist für die Patenfamilien und uns ein großer Erfolg! Es ist schön zu sehen, dass die Aufforstungen ihre eigene Dynamik entwickeln und die entstandenen Lücken selbst wieder schließen.   An vielen Stellen helfen wir dennoch nach, um die Bodenbedeckung möglichst schnell wieder herzustellen. Viele Patenfamilien haben uns um Unterstützung bei der Beschaffung von Setzlingen gebeten. Schon vorab konnten wir Kontakte zum Landwirtschaftsamt hergestellt, um günstig große Mengen an Baumsetzlingen zu erhalten, um diese an die Patenfamilien weitergeben zu können. Die große Vielfalt an verschiedenen Baumarten ist uns hierbei sehr wichtig. Nicht nur Waldbäume sollen gepflanzt werden, sondern auch Obst- und Gemüsebäume wie Mango oder Jackfrucht, die die Familien zur Nahrungsversorgung nutzen können.   Die hohe Vielfalt und Dichte an Bäumen bietet mittlerweile auch ein Angebot an Nahrung und Lebensraum für die Tiere in den Bergen. Eine Zunahme der Insekten und Vögel in den vergangenen Jahren haben nicht nur die Bauernfamilien festgestellt. Auch wir haben während unseres Besuchs mehrmals Wildbienen- und Wespenvölker beobachtet, die sich ihre Behausungen in die Bäume oder unter die Dächer der Hütten bauten. Diese waren uns in der Vergangenheit dort nicht aufgefallen.   Den Abschluss unseres dreitägigen Besuchs in den Bergen machte eine Baumpflanzaktion zusammen mit den Patenkindern. Wir hatten keine Setzlinge dabei, aber das war auch nicht nötig, da so viele kleine Bäume von selbst zwischen den Baumstümpfen aufgegangen waren.  Eltern und Kinder haben die Setzlinge dort ausgegraben, wo sie zu dicht beieinander wuchsen und sie weiter auseinander gepflanzt, so dass nun jeder Jungbaum genug Platz zum Wachsen hat.     So verließen wir die Berge mit einem lachenden und einem weinenden Auge, wobei das lachende bei weitem überwog. Die Bauernfamilien und wir haben wieder einmal gelernt, dass die wichtigste Phase bei Aufforstungen die ersten Jahre sind, in denen man sich intensiv um die Bäume kümmern muss. Wenn die Bäume so groß sind, dass sie selbst Samen tragen, verselbständigt sich die Aufforstung und auch ein Taifun wie der vom vergangenen Dezember kann ihnen nicht mehr so sehr zusetzen. In den feuchten Tropen werden öfter Bäume von Stürmen umgeworfen, wenn der Wald aber ein gewisses Alter erreicht hat, erholt es sich im ganzjährig feuchten und warmen Klima sehr...

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