Gepostet vonMario

Lasst uns Bäume pflanzen und das Klima retten!

Gepostet am Jul 7, 2019

Pünktlich zum Pfaffenhofener Klimaschutz- und Nachhaltigkeitstag wird eine Studie veröffentlicht, der zufolge der Klimawandel durch nichts so effektiv bekämpft werden kann, wie durch Aufforstung. Bäume zu pflanzen habe das Potenzial, zwei Drittel der bislang von Menschen gemachten klimaschädlichen CO2-Emissionen aufzunehmen, schreiben Forscherinnen und Forscher der Technischen Hochschule (ETH) Zürich im Fachmagazin Science. Demnach könne die Erde ein Drittel mehr Wälder vertragen, ohne dass Städte oder Agrarflächen beeinträchtigt würden. Der Pfaffenhofener Entwicklungshilfeverein Maninoy begleitet seit über 10 Jahren Aufforstungsprojekte auf den Philippinen. Dabei wurden mittlerweile über 35.000 Bäume gepflanzt und steile Berghänge bewaldet. Erst im vergangenen Jahr konnte sich eine Delegation der Vereins-Vorstandschaft vor Ort bei einem Besuch ein Bild davon machen und waren überrascht, wie gut die Bäume angewachsen sind und wie schnell sie im ganzjährig feucht-warmem Klima der südostasiatischen Inselwelt groß werden. Bäume zu pflanzen ist das eine, sie zu pflegen, bis sie groß werden sind und positive Effekte für das Klima zu haben, ist aber genauso wichtig. Am 13. Juli, am Pfaffenhofener Klimaschutz- und Nachhaltigkeitstag, informieren Maninoy-Mitglieder an ihrem Stand über ihre Klimaschutzaktivitäten auf den Philippinen. Auch wenn die Philippinen sehr weit entfernt sind, haben bereits viele Bürger eine Patenschaft für ein Philippinisches Kind übernommen und helfen damit gleichzeitig, das Klima zu...

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Über den Tellerrand hinausschaun – Bildervortrag am Schyren-Gymnasium

Gepostet am Nov 24, 2018

15. November 2018; Pfaffenhofen a. d. Ilm; „Spaß haben und dabei Gutes tun“, heißt das Thema einer Projektseminargruppe am Schyren-Gymnasium in Pfaffenhofen. Über ein Jahr beschäftigen sich die Schüler der 11. Klasse im sogenannte P-Seminar mit Entwicklungshilfe und kirchlichen Hilfswerken. Heute hatte maninoy-Vorstand Mario Dietrich einen exotischen Vortrag im Gepäck und erzählte den 15 Projektmitgliedern von den Vereinsaktivitäten und ließ die Schüler der Kollegstufe dabei über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Das Thema das Vortrags lautete „Entwicklungszusammenarbeit mit den Philippinen“. Dietrich zeigte, wie maninoy „Hilfe zur Selbsthilfe“ und Schulkinder unterstützt, Schuldächer repariert, Wiederaufforstungen organisiert und nach Naturkatastrophen Betroffenen vor Ort hilft. Die Bildpräsentation aus dem fernen Osten machte den jungen Pfaffenhofenern bewusst, dass man auch mit ehrenamtlichem Engagement viele Dinge in Bewegung setzen kann. So stieß der Vortrag auch auf reges Interesse. Die Schüler stellten Fragen zur Projektarbeit und wollten wissen, wie man eine Patenschaft für ein philippinisches Schulkind übernehmen kann. Bereits vor drei Jahren begleitete maninoy ein P-Seminar des Schyren-Gymnasiums in Folge dessen die Schulausbildung von drei Patenkinder vermittelt wurde. Gerade in der globalisierten Welt rücken Menschen aus verschiedenen Erdteilen immer näher zusammen. Dabei werden interkultureller Austausch und das Verständnis füreinander immer wichtiger. Ein gelungenes Beispiel dafür, dass eine Patenschaft für ein Kind aus einem Entwicklungsland nicht einseitig sein muss, beweist die Montessori Schule Pfaffenhofen. Vor acht Jahren entschloss sich die Schule, eine Ausbildungspatenschaft für Christian von der philippinischen Insel Negros zu übernehmen. Seither bekommen die Grundschüler regelmäßig Briefe und Fotos von Christian, deren Inhalte anschließend im Unterricht behandelt werden. Der Unterschied zu erfundenen Beispielen in Schulbüchern ist aber, dass Christian real ist. Oftmals steckt er in der gleichen Situation, wie seine Pfaffenhofener Schulkollegen, aber manchmal hat er auch Herausforderungen zu meistern, die für Grundschüler in Deutschland äußerst fremd sind. Im Rahmen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist maninoy-Vorstand Mario Dietrich unterwegs, um seine Erfahrungen zu teilen und von Menschen aus der Ferne zu berichten. Der Blick über den Tellerrand hinaus wird besonders für die junge Generation immer wichtiger, um sich eine objektive Meinung zu bilden und zu verstehen, warum sich Dinge auf der Welt so entwickeln, wie sie es tun. Teilnehmer des P-Seminars am Schyren-Gymnasium luden den maninoy-Vorstand ein, von den Philippinen zu berichten. Schüler der Bais City Grundschule. Durch Schulpartnerschaften unterstützt maninoy die Bildungsinfrastruktur auf den Philippinen. Straßenkinden in Manila. Die Förderung der Bildung ist der effizienteste Weg aus der Armut in ein besseres Leben. Bergbauern vor ihrer Bambushütte. In den entlegenen Bergregionen der Philippinen ist die Förderung der Bildung besonders schwierig. Im November 2013 verwüstete der Taifun Haiyan die Häuser von maninoy-Patenfamilien auf der Insel Leyte. Er erreichte Windgeschwindigkeiten von über 300 km/h. Taifun Haiyan 2013. Dank zahlreicher Spenden aus Deutschland konnte das maninoy-Soforthilfeteam kurzfristig reagieren und vor Ort Nahrungsmittel an die Opfer verteilen. Gerodete Hänge und tropische Regenfälle führen in den Bergen zu massivem Verlust von fruchtbarem Boden und Erosion. Das Regenwasser kann nun nicht mehr gespeichert werden und führt im Tiefland zu Überschwemmungen. Vor 10 Jahren begann maninoy mit Wiederaufforstungen in den Bergen der Insel Negros. Mittlerweile haben die Bergbauern über 40.000 Bäume gepflanzt. Das Zirkusprojekt "Circus de Bais" hat sich zur Aufgabe gemacht, die kulturelle Bildung und Persönlichkeitsentwicklung philippinischer Kinder zu fördern. Post aus Übersee. Regelmäßig bekommen deutsche Paten Post von ihren Patenkindern aus den Philippinen. Das maninoy-Team beim Eintüten von Briefen und...

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Brücken bauen und Bildung fördern …

Gepostet am Nov 3, 2018

Oktober 2018; Puerto Princesa; Palawan; Philippinen. Palawan ist eine abgelegene Insel im Westen der Philippinen und liegt langgestreckt zwischen Südchinesischem Meer im Nordwesten und der Sulusee im Südosten. Mit einer Fläche von knapp 15000 km² ist Palawan die größte Provinz der Philippinen und ist geprägt von immerfeuchtem tropischem Klima. Wegen seiner Abgeschiedenheit hat Palawan eine hohen Grad an Biodiversität, die jedoch durch die zunehmende Umwandlung großer Flächen in Palmöl-Plantagen stark gefährdet ist. Wie auch in anderen Landesteilen der Philippinen hängt die Qualität der Schulausbildung sehr vom Einkommen der Eltern ab. Haben die Eltern nur ein geringes Einkommen, können sie sich höchstens die Schulausbildung auf einer öffentlichen Schule leisten. Viele öffentliche Schulen sind jedoch marode und schlecht ausgestattet, die Lehrmittel sind entweder alt oder garnicht vorhanden. maninoy steht den Schulen als Partner zur Seite und hilft ihnen dabei, ihre Schulausbildung zu verbessern, denn nur mit dem richtigen Werkzeug und im entsprechenden Umfeld können philippinische Mädchen und Jungs eine gute Ausbildung erhalten. Vor sechs Monaten hat die Conception Elementary School in Palawans Hauptstadt Puerto Princesa eine Schulpartnerschaft mit maninoy begonnen. An der Conception Grundschule läuft ein Graben vorbei, den die Schulkinder jeden Morgen durchqueren müssen. Nach Regenfällen ist dieser mit schlammigem Wasser gefüllt und die Grundschüler kommen kaum mit sauberer Schuluniform in der Schule an. Besonders in der Regenzeit, die in den Tropen besonders ausgeprägt ist, können auch Abwasserkanäle überlaufen. Das ungeklärte Abwasser kann dann nur noch oberflächlich oder in offenen Gräben abfließen. In dieser Zeit ist der Graben vor der Schule ein besonderes Ärgernis für die Schulleitung. Mit finanzieller Hilfe unserer Paten und Spender konnte nun eine kleine Fußbrücke über den Graben errichtet werden. Nun erreichen die Grundschüler ihre Schule trockenen Fußes und laufen auch nicht mehr Gefahr, sich im schlammigen Abwasser an scharfen Gegenständen zu verletzen oder mit Hautkrankheiten zu infizieren. www.maninoy.de/projekte/lernmittel/ Die Schüler der Grundschule können nun auch nach Regenfällen ihre Klassenzimmer problemlos über die Brücke erreichen. Die Bodenplatte der Brücke besteht aus stabilem Stahlbeton. Die Handwerker setzen das Fundament für die Brücke über den Graben. Für die Unterkonstruktion wird eine Schalung...

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Alle Patenfamilien sind nach Taifun Mangkhut wohlauf.

Gepostet am Sep 16, 2018

16.09.2018; Manila; Philippinen: Über die Philippinen ist am Wochenende ein starker Taifun mit dem Namen Ompong (Internationaler Name Mangkhut) gezogen. Dies ist mittlerweile der 15. Taifun in diesem Jahr und war dazu der stärkste. Vor allem im Norden der Inselgruppe hat er weite Landstriche verwüstet. Es kam auch zu Toten durch Erdrutsche, die aufgrund der heftigen Regenfälle abgingen. Allen maninoy-Patenkindern und ihren Familien geht es gut. Vor allem die Patenkinder in Manila waren betroffen, aber außergewöhnliche Zerstörungen blieben in der Hauptstadt glücklicherweise aus. Weitere Infos erhalten sie hier...

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Station 7: Mit Kindern in Manila ein Straßenfest feiern

Gepostet am Aug 28, 2018

26. August 2018; Manila; Philippinen. Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen. – Aus Pakistan Zum Abschluss unserer Projektreise auf den Philippinen besuchten wir die maninoy Patenkinder in Manila. Für drei Tage wohnten wir im Haus der maninoy-Koordinatorin in einem Viertel, in dem viele arme Familien leben. So spürten wir am eigenen Leibe, wie man in einer Millionenstadt unter Umständen lebt, in denen selbstverständliche Dinge wie fließendes Wasser, eine funktionierende Kanalisation, eine gute Schulausbildung oder eine ausgewogene Ernährung etwas Besonderes sind. Wie beim letzten Besuch vor fünf Jahren war für mich auch diesmal die größte Herausforderung die Enge, in der die Familien leben. Das Viertel ist von einer schmalen Gasse durchzogen, in die ein Auto nicht fahren kann. Die Häuschen und Hütten stehen auf engstem Raum. Hier leben sechsköpfige Familien in einem Zimmer von 20 Quadratmetern. Bad, Toilette und Küche mitgerechnet. Für Tische und Stühle ist dort kein Platz mehr. Gekocht und gegessen wird auf dem Boden oder der Schlafmatratze. In dieser Enge machen die Kinder auch ihre Hausaufgaben, die Eltern waschen die Wäsche und kochen. Auf 20 Quadratmetern spielt sich das gesamte Familienleben ab, die einzige Rückzugsmöglichkeiten gibt es nicht. Selbst wenn durch Kochen keine zusätzliche Wärme in den engen Zimmern entsteht, klebt im feucht-heißen Klima Manilas die Kleidung nach kürzester Zeit am Körper. Kühlende Luftzüge gibt es nicht und Fenster haben die Hütten nur auf der Gassenseite. Hinzu kommen unzählige Kakerlaken und Denguefieber übertragende Moskitos. An eine Lebenssituation, in der ein Durchschnittsdeutscher es schnell mit Platzangst zu tun bekommen würde, haben sich die Bewohner des Viertels, wie auch die Menschen in ähnlichen Elendsvierteln anderer Großstädte in bewundernswerter Weise angepasst. Da aber unter solchen Bedingungen der Geduldsfaden der Eltern schnell überstrapaziert werden kann, halten sich die Kinder vorzugsweise in der Gasse auf. Einmal im Monat an einem Sonntag lädt maninoy alle Kinder des Viertels zu einem Mittagessen ein und unterstützt damit das ‚Feeding Program‘ der örtlichen Schulen zur Nahrungsergänzung bedürftiger Kinder im Viertel. Um den Kindern außerdem eine bessere Schulausbildung zu ermöglichen, sucht maninoy für diese Kinder Paten. Wer Interesse an einer Patenschaft hat, kann sich auf unserer Webseite informieren oder eine E-Mail an maninoy@email.de schreiben. Zum 10-jährigen Jubiläum von maninoy wurden die über 100 Kinder, die in dieser Gasse wohnen, zum Haus der Koordinatorin eingeladen. Es gab Spiele, Spaghetti aus großen Töpfen und als Geschenk für jedes Kind Schulhefte und Schreibstifte. Ein besonderer Tag und eine besondere Reise, die mit strahlenden Gesichtern und Kinderlachen zu Ende...

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