Ein Meilenstein für unsere Bergkinder: Die ersten neuen Schulmöbel sind angekommen!
19. Februar | Insel Negros, Philippinen Erinnert ihr euch an unseren Bericht über den Besuch unserer abgelegenen Partnerschule tief in den Bergen von Negros? Wir erzählten von den staubigen Pisten, dem herzlichen „Mabuhay!“ der Kinder und leider auch von der traurigen Gewissheit: Lernen ohne festen Halt war dort bittere Realität. Die Stühle und Tische waren nach Jahren in der tropischen Feuchtigkeit so marode, dass konzentriertes Lernen kaum noch möglich war. Versprochen – Gehalten! Doch heute haben wir gute Nachrichten, die zeigen, was eure Solidarität bewirkt: Gestern konnten wir den ersten Teil der Spenden für die Renovierung der Klassenausstattung offiziell übergeben! Dank der schnellen Hilfe der Spender aus Deutschland und Österreich stehen in den Klassenzimmern nun die ersten brandneuen Stühle und Tische. Die Freude bei der Schulleitung und vor allem bei den Kindern war riesig. Wo zuvor wackelige und kaputte Möbel das konzentrierte Lernen fast unmöglich machten, finden die Schüler nun ein würdevolles Lernumfeld vor, das ihnen den Rücken für ihre Bildung stärkt. Ein Blick hinter die Kulissen: Der Beitrag der Schule Wie stolz die Gemeinschaft vor Ort über diesen Fortschritt ist, zeigt der Bericht der Schule selbst. Die Schulleitung hat gestern einen wunderbaren Beitrag mit Fotos der Übergabe auf ihrer Facebook-Seite geteilt. Es ist schön zu sehen, wie die Dankbarkeit direkt aus dem Herzen des Dschungels zu uns herüberschwappt. Hier geht es zum Beitrag der Schule auf Facebook: LINK Wie es weitergeht Dies war erst der erste Schritt. Unsere Spendenaktion läuft weiter, denn wir möchten sicherstellen, dass jedes Kind in dieser Schule einen sicheren Platz zum Lernen erhält. Jeder Euro hilft dabei, das marode Mobiliar Stück für Stück komplett zu ersetzen. Wir brauchen Sie: Helfen Sie uns, den Rest der Schule auszustatten! Dieser erste Erfolg ist ein wunderbarer Anfang, doch viele Klassenzimmer warten noch auf ihre Erneuerung. Um allen Kindern in unserer Partnerschule einen stabilen Arbeitsplatz zu ermöglichen, sind wir weiterhin auf Ihre Unterstützung angewiesen. Jede Spende fließt direkt in die Beschaffung von lokal gefertigten Möbeln und fördert so die Bildungschancen vor Ort. Bitte unterstützen Sie unsere Aktion mit einer Spende über die Betterplace-Plattform: LINK Ein starkes Fundament für die Zukunft Dieser Besuch und die gestrige Übergabe waren weit mehr als eine reine Sachspende. Es war eine Bestätigung, dass die Hilfe aus Pfaffenhofen direkt dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird. Inmitten des Waldes, den die Familien und maninoy gemeinschaftlich im Rahmen unseres Aufforstungsprojekts schützen, wächst nun auch in den Klassenzimmern eine nachhaltige Zukunft heran. Die Zusammenarbeit zwischen maninoy und dieser engagierten Gemeinschaft zeigt: Wir bauen eine Perspektive auf – Baum für Baum und Kind für Kind. Herzliche Grüße, Euer Team von...
MehrRegenwald, Büffel & Bildung: Der Bericht zur Projektreise 2025 ist da!
5. Februar 2025 | Pfaffenhofen Liebe Maninoy-Freunde und Unterstützer, Die Eindrücke unserer Projektreise vom vergangenen Jahr wirken noch immer stark nach. Heute (05.02.2026) hat der Pfaffenhofener Kurier unsere Erlebnisse noch einmal aufgegriffen und berichtet ausführlich darüber, wie die Hilfe aus Deutschland auf der Insel Negros und in Manila nachhaltig Früchte trägt. Clarita und Mario Dietrich konnten vor Ort dokumentieren, wie aus den Visionen des letzten Jahres – insbesondere durch den großen Baumlauf – mittlerweile konkrete Fortschritte für Mensch und Natur geworden sind. Vom „Baumlauf“-Versprechen in die Tat: Wir konnten dokumentieren, wie die gesammelten Spenden bereits Wurzeln schlagen. Ob beim Workshop mit dem Wasserbüffel gegen Bodenerosion, dem Besuch unserer abgelegenen Partnerschule im Dschungel oder den bunten Talentnachmittagen unserer Patenkinder – die Hilfe aus Deutschland kommt an! Save the Date: Der große Bildvortrag am 21. April Wie versprochen möchten wir Ihnen diese Eindrücke nicht nur in der Zeitung, sondern persönlich und in Farbe präsentieren. Mario Dietrich lädt zu einem besonderen Abend ein, um das Versprechen gegenüber den Läufern und Spendern des letzten Jahres einzulösen. Thema: Die doppelte Herausforderung: Regenwald aufforsten und damit Lebensgrundlagen sichern Wann: Montag, 21. April 2026; 19:30 Uhr Wo: Hofbergsaal Pfaffenhofen Freuen Sie sich auf spannende Einblicke und Fotos aus den Philippinen. Wir berichten direkt von unseren Projekten und erklären, wie die Symbiose aus Ökologie und Sozialarbeit vor Ort funktioniert. Hier geht es zu den Details für den Vortrag am 21.04. Aktueller Spendenaufruf: Stabilität für die Klassenzimmer Während der Reise wurde deutlich: In den Bergregionen ist das Mobiliar vieler Schulen nach Jahren der Feuchtigkeit in einem desolaten Zustand. Wir haben eine spontane Hilfsaktion ins Leben gerufen, um marode Tische und Stühle zu ersetzen. Möchten Sie uns dabei helfen, den Kindern wieder einen würdevollen Platz zum Lernen zu geben? Hier geht es zur Spendenseite Hier finden Sie den vollständigen Bericht des Donaukuriers zum Nachlesen. Salamat – Vielen Dank für Ihre...
MehrAbenteuer Umweltschutz: Warum unsere Patenkinder die Natur unter die Lupe nehmen
24. August 2025 | Insel Negros, Philippinen „Am Ende werden wir nur schützen, was wir lieben; wir werden nur lieben, was wir verstehen; und wir werden nur verstehen, was man uns beigebracht hat.“ – Mit diesem Leitgedanken von Baba Dioum im Hinterkopf haben wir das Thema Umweltbildung fest in unserer Projektarbeit auf den Philippinen verankert. Für unsere Patenkinder auf Negros ist die Natur nicht nur eine schöne Kulisse – sie ist ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlage. Doch um diese Heimat langfristig zu bewahren, braucht es Wissen. Warum wird der Boden unfruchtbar? Wie hängen Bäume mit dem Trinkwasser zusammen? Umweltbildung gibt den Kindern die Antworten und macht sie zu aktiven Gestaltern ihrer eigenen Zukunft. Expedition in die Unterwelt: Unsere Patenkinder als Höhlenforscher Nachdem wir uns bereits intensiv mit dem Schutz unserer Berghänge beschäftigt haben (siehe Bericht zum Pflanzworkshop), ging es bei unserer zweiten Aktion tief unter die Erde. Gemeinsam mit 15 Patenkindern und 20 Erwachsenen haben wir eine private Tropfsteinhöhle in der Bergregion erkundet. In einer Gegend, die fast vollständig aus Kalkstein besteht, sind Höhlen ein faszinierender, aber oft verborgener Teil der Umwelt. Was wir gelernt haben: Geologie zum Anfassen: In einer riesigen Halle konnten die Kinder unzählige Stalaktiten und Stalagmiten bewundern. Wir haben gelernt, wie Wassertropfen über Jahrtausende diese beeindruckenden Gebilde formen. Ein sensibles Ökosystem: Die Höhle ist das Zuhause unzähliger Fledermäuse. Zu sehen, wie diese Tiere um unsere Köpfe schwirrten, war für viele ein echtes Highlight – und eine Lektion in Sachen Artenvielfalt. Respekt vor der Natur: Der Einstieg war steil und eng, die Gänge teilweise mit Wasser gefüllt. Hier lernten die Kinder, wie wichtig Vorsicht und der richtige Umgang mit der unberührten Natur sind. Ein Tag, der im Gedächtnis bleibt Trotz nasser Kleidung und kleiner Kletterpartien kehrten alle Teilnehmer wohlbehalten und mit einem breiten Lächeln aus der Höhle zurück. Es war die perfekte Mischung aus Abenteuer, Spaß und echtem Lernen. Diese Erlebnisse schweißen die Gemeinschaft zusammen und zeigen den Kindern, wie faszinierend und schützenswert ihre Insel ist. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Umweltaktionen, bei denen wir gemeinsam mit den Kindern die Natur entdecken werden! Gemeinsam für eine grüne Zukunft Diese Erlebnisse zeigen: Bildung findet nicht nur im Klassenzimmer statt. Wenn unsere Patenkinder die Natur mit eigenen Augen entdecken, wächst der Wille, sie für kommende Generationen zu bewahren. Damit wir auch im kommenden Jahr spannende Umweltbildungsmaßnahmen – vom Baumschul-Projekt bis hin zu neuen Entdeckungsreisen – durchführen können, sind wir auf eure Unterstützung angewiesen. Mit eurer Spende helft ihr uns, die Kosten für Material, Transport und Experten zu decken und den Kindern eine Ausbildung zu ermöglichen, die über die Schulbank hinausgeht. Möchtet ihr uns dabei unterstützen? Jeder Beitrag hilft, die Philippinen für unsere Patenkinder ein Stück grüner und sicherer zu machen. Hier geht es direkt zu unserer Spendenseite: www.maninoy.de/spenden/ Herzlichen Dank für eure Hilfe und euer Vertrauen in unsere Arbeit!...
MehrTaifun „Kalmaegi“ auf den Philippinen: Alle Patenfamilien sind wohlauf!
6. November 2025 | Cebu, Philippinen Nach dem schweren Taifun „Kalmaegi“ auf den Philippinen herrscht beim maninoy-Team große Erleichterung: Alle maninoy-Patenfamilien auf den Inseln Leyte, Cebu, Negros und Palawan sind wohlauf, obwohl der Taifun direkt über diese Gebiete zog. Die Wetterkatastrophe forderte leider mindestens 66 Todesopfer und hinterließ in Regionen wie der Provinz Cebu verheerende Schäden. Die Hauptgefahr ging dabei nicht von den erwarteten Sturmböen aus, sondern von den immensen Niederschlagsmengen und der daraus folgenden Flutkatastrophe. Aufgrund entwaldeter Berghänge konnte das Regenwasser im Hinterland nicht zurückgehalten werden, floss schnell ab und führte zum Übertreten der Flussufer. Dieses Phänomen resultierte in großflächigen, zerstörerischen Überschwemmungen in den tiefer gelegenen Siedlungen. maninoy forstet seit über 15 Jahren auf den Inseln Palawan und Negros Berghänge auf, damit mehr Niederschlagswasser im Boden in den Bergen versickert, anstatt direkt ins Tiefland abzufließen. Wie das genau funktioniert, kann man hier nachlesen. Der Taifun zieht inzwischen weiter in Richtung...
MehrRaus aus dem Großstadtdschungel: Manilas Patenkinder zeigen ihre Sterne!
31. August 2025 | Manila, Philippinen Der letzte Tag im August ist für die Kinder in Manila in diesem Jahr ein wahres Highlight im Kalender. Es ist der Tag, an dem der graue Großstadtdschungel gegen ein kleines Naturparadies getauscht wird: Der maninoy-Talentnachmittag! Die Kulisse ist jedes Jahr aufs Neue eine Oase: Ein von majestätischen Bäumen umschlossener Pool am Stadtrand, weit entfernt vom engen, lärmenden Gewirr der Millionenmetropole, den Wellblech- und Betonbauten, in denen die Kinder sonst leben. Schon die Anfahrt dorthin ist ein Abenteuer: Zwei traditionelle, bunte Jeepneys – diese zu Sammeltaxis umgebauten, langgezogenen Jeeps mit offenem Fenster und niedrigem Dach, die das philippinische Straßenbild prägen – rumpeln mit der aufgeregten Kinderschar los. Eng aneinandergedrängt auf den Längsbänken wird schon eifrig getuschelt und gelacht. Angekommen, gibt es nur ein Ziel: Rein ins kühle Nass! Die sofortige Pool-Party dient zur optimalen Einstimmung, bevor der Ernstfall ruft. Denn das Besondere an diesem Treffen ist der große Auftritt: Jedes Patenkind hat wochenlang im Geheimen geübt, um auf der kleinen Bühne – allein oder in der Gruppe – sein besonderes Können zu präsentieren. Ob mit Gesang, Instrument oder einer Tanzeinlage – hinter den Bäumen werden noch schnell die Kostüme gerichtet und letzte Proben absolviert, bevor es vor Patenfamilien und einer kritischen, aber wohlwollenden Jury ernst wird. Der Spaß steht dabei natürlich im Vordergrund, und die Belohnung in Form von Preisen macht die Aufregung schnell vergessen! Auch ein plötzlicher, heftiger Wolkenbruch konnte die gute Laune nicht trüben! Später, beim gemeinsamen Abendessen, wird dann nicht nur geschlemmt. Jetzt ist Zeit für die Erwachsenen: Pateneltern und maninoy-Team tauschen sich über Alltagsherausforderungen, zukünftige Projekte und die Organisation der Patenfamilien vor Ort aus. Die meisten Kids sind da aber schon wieder im Pool versunken und genießen die ungewohnte Freiheit. Ein besonderer Höhepunkt, den alle lieben: Eine der Mütter wirft mit einem lauten Jubelschrei ihre über das Jahr gesammelten 1-Peso-Münzen ins Wasser. Ein großes Tauchvergnügen beginnt, und wer eine Münze erbeutet, darf sie stolz als Trophäe mit nach Hause nehmen. Am Abend geht es dann wieder in die Stadtviertel zurück. Die gemeinsame Fahrt im Jeepney, Schulter an Schulter, mit dem Schwung dieses tollen Tages, bildet den perfekten und unvergesslichen Abschluss. Bis zum nächsten...
MehrSchulflohmarkt in Pfaffenhofen spendet 400 € für Manilas Brennpunktviertel
30. August 2025 | Pasig City, Manila, Philippinen Eine tolle Aktion mit großer Wirkung: Die Schülerinnen und Schüler der Joseph-Maria-Lutz-Grundschule in Pfaffenhofen an der Ilm verkauften selbst Gebasteltes auf einem Schulflohmarkt und spendeten den gesamten Erlös von 400 Euro an maninoy Patenschaft Philippinen e.V. Mehr als nur Geld: Hefte und Stifte für über 100 Kinder Die Spende konnte nun direkt im Herzen unserer Arbeit, einem sozialen Brennpunktviertel in Manila, übergeben werden. Konkret haben wir damit Schulhefte, Stifte und Zahnbürsten für über 100 Kinder denen es oft am Nötigsten mangelt, gekauft und verteilt. Ein Leben in der Enge Die Bedingungen in diesem Viertel sind extrem hart. Wenn ich das Leben dort beschreiben müsste, wäre das Wort wohl „Enge“. Enge in den schmalen Gassen, der ständige Lärm des Verkehrs, der beißende Geruch der Abwasserkanäle und die flirrende tropische Hitze bestimmen den Alltag. Seit über 15 Jahren ist maninoy in diesem Viertel aktiv und unterstützt dort aktuell 22 Patenkinder. Ich bin regelmäßig vor Ort und erlebe diese Bedingungen hautnah mit. Es ist ein hartes Leben, doch ich bin jedes Mal erstaunt, mit welcher Resilienz die Menschen diese schwierigen Umstände meistern und versuchen, aus jeder Situation das Beste zu machen. Vielen Dank an die fleißigen Schülerinnen und Schüler der Joseph-Maria-Lutz-Grundschule aus Pfaffenhofen! Hier ein Link zum Video von der Aktion: ...
MehrErdbeben auf den Philippinen: Erleichterung in Balagtas
Balagtas, Leyte, Philippinen – 1. Oktober 2025 Ein Schreckmoment in der Nacht Am 30. September 2025 gegen 22:00 Uhr wurde die Region der Zentralphilippinen von einem schweren Erdbeben der Stärke 6,9 heimgesucht. Das Epizentrum lag unweit der Inseln Cebu und Leyte. Alle Familien wohlauf! In der nur 50 km vom Zentrum entfernten Ortschaft Balagtas (Leyte) leben 15 Familien, die wir unterstützen. Die Sorge war groß, doch wir können Entwarnung geben: Nach ersten Rückmeldungen sind alle unsere Patenfamilien unversehrt und wohlauf. Auch über Schäden in der Ortschaft wurde uns glücklicherweise nichts gemeldet. Wir sind erleichtert, dass die Familien, die bereits 2013 den verheerenden Taifun Haiyan durchlebten, dieses Mal verschont geblieben sind. Wichtige Links: Informationen zum aktuellen Beben (Tagesschau) Unser Bericht zur Taifun-Katastrophe 2013 in Balagtas (interner...
MehrLaufschritt für den Wald: 1.220 Bäume für die Philippinen
21. September 2025, Pfaffenhofen Gestern hat die ÖDP Pfaffenhofen einen Baumlauf zugunsten des Vereins maninoy veranstaltet, der die beeindruckende Spendensumme von 2.440 EUR einbrachte, mit der 1.220 neue Bäume auf der philippinischen Insel Negros gepflanzt werden. Das Besondere: Die Pflanzung der Bäume erfolgen im Rahmen des Aufforstungs-Projekts „Lasang“, das die Zukunft der Wälder mit der Bildung von Kindern verknüpft. „Lasang“, das lokale Wort für „Wald“, ist der Name eines Konzepts, das bereits seit 2008 erfolgreich ist. Statt die Bäume einfach nur zu pflanzen, erhalten Bauernfamilien auf der Insel Negros eine finanzielle Unterstützung für die Schulausbildung ihrer Kinder. Im Gegenzug verpflichten sie sich, die gespendeten Bäume sorgfältig zu pflegen und großzuziehen. Diese Baumpatenschaften schaffen einen direkten Anreiz, die oft mühsame Pflege der jungen Setzlinge über Jahre hinweg zu gewährleisten. Während die Familien durch den Anbau von schnellwachsenden Feldfrüchten wie Zuckerrohr ein kurzfristiges Einkommen sichern müssen, bietet die Patenschaft eine langfristige Perspektive, die sich erst in Jahren auszahlt, wenn die Bäume zu wertvollem Holz herangewachsen sind. Dieser Ansatz stellt sicher, dass die Aufforstung nachhaltig ist und die Bäume nicht nur gepflanzt, sondern auch zu stattlichen Bäumen heranwachsen. Bisher wurden so bereits über 40.000 Bäume gepflanzt, die dazu beitragen, die Bodenerosion zu stoppen und die zerstörten Berghänge wieder zu begrünen. Dieses Modell ist entscheidend, denn die Philippinen leiden stark unter den Folgen der Entwaldung: Nur noch 3 Prozent des Waldes sind auf Negros übrig. Die Abholzung für Monokulturen führt zu massiver Bodenerosion und einem Verlust der Schwammwirkung des Bodens, was wiederum Taifune und heftige Regenfälle noch verheerender macht. Durch die enge Verknüpfung von Aufforstung und Bildung schafft das Projekt „Lasang“ eine Zukunft für Mensch und Natur. Hier erfahrt ihr, wie das ganz genau funktioniert! SAVE THE DATE! Ankündigung Bildvortrag: Die doppelte Herausforderung! Regenwald aufforsten und damit Lebensgrundlagen sichern Eine bunte Reise auf die Philippinen, die von der Bedeutung der Bäume als Brücke zwischen Mensch und Natur erzählt. Seit 20 Jahren begleitet der Pfaffenhofener Verein Maninoy ein Projekt, das Hoffnung macht. Wo: Hofbergsaal Pfaffenhofen. Wann: 21.04.2026 um 19:30 Uhr. In folgendem Video sehr ihr, wie es am Projektstandort...
MehrEin Herz für den Wald: Der Besuch einer Partnerschule in den Bergen
20. August 2025; Insel Negros; Philippinen Manchmal muss man tief in den Dschungel der Philippinen eintauchen, um wahre Schätze zu finden. Und genau das taten wir kürzlich, als wir uns aufmachten, um eine unserer 20 Partnerschulen in den Bergen der Insel Negros zu besuchen und Spenden zu überbringen. Es war keine einfache Fahrt, sondern ein kleines Abenteuer, das uns über holprige Wege und durch eine atemberaubende Landschaft mit dichter üppiger Vegetation führte. Nach einer langen, staubigen, aber auch wunderschönen Reise tauchten wir aus dem Dickicht auf – und standen mitten im Paradies. Denn so fühlte es sich an, als uns die Kinder mit strahlenden Augen und einem lauten „Mabuhay!“ (Willkommen!) begrüßten. Ihr Lachen war ansteckend und man vergaß sofort die Strapazen der Anreise. Die Schule selbst ist mehr als nur ein Gebäude. Sie ist ein Dreh- und Angelpunkt einer Gemeinschaft, die maninoy seit Jahren mit Hingabe unterstützt. Einige der jungen Gesichter, die uns so herzlich empfingen, sind Patenkindern des Vereins und weitere Patenkinder, die mittlerweile auf eine High School oder ein College gehen, haben hier ihre ersten Schuljahre verbracht. Es war ein besonderer Moment, die Kinder in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen, umgeben von dem Wald, den ihre Familien und maninoy gemeinschaftlich aufforsten. Die Bäume, die in dieser Gegend Stück für Stück gepflanzt werden, sind nicht nur ökologisch wichtig, sondern symbolisieren auch die Hoffnung und das Wachstum, das maninoy hier sät. Der Besuch war weit mehr als die Übergabe von Spenden. Es war ein Wiedersehen mit alten Freunden, eine Bestätigung, dass die Hilfe direkt ankommt, und eine Erinnerung daran, dass hier, mitten im Herzen des Waldes, ein großer Schatz zu finden ist. Wir reisten ab mit erfüllten Herzen und dem Wissen, dass die Zusammenarbeit zwischen maninoy und dieser engagierten Gemeinschaft eine nachhaltige Zukunft aufbaut – Baum für Baum und Kind für...
MehrPflanz-Workshop mit den Patenkindern in den Bergen: Erosionsschutzhecken für besseren Boden und höhere Ernten
10. August 2025; Insel Negros; Philippinen Auch heuer fand wieder ein Pflanzworkshop mit den Patenkindern in den Bergen der Insel Negros statt. Dieses Jahr lernten die Kinder, wie man durch das Pflanzen von Hecken den Boden an Hängen vor Erosion schützen und verbessern kann. Die Pflanztechnik beruht auf Heckenpflanzungen entlang der Kontur- oder Höhenlinien. Warum sind Konturlinien in den Tropen so wichtig? In den humiden Tropen regnet es oft heftig und anhaltend. Der Boden kann nicht die gesamte Wassermenge aufnehmen, was zu Oberflächenabfluss führt. Wenn dieser Abfluss an einem Hang stattfindet, spült das Wasser nährstoffreiche Erde weg. Dies macht den Boden unfruchtbar. Um das zu verhindern, kann man Hecken entlang der Konturlinien pflanzen. Sie werden parallel zur Geländeneigung, also in einer konstanten Höhe angelegt. Das ist eine effektive Methode, um Erosion an Hängen in den feuchten Tropen zu verhindern. Die bepflanzten Konturlinien bilden eine Art Barriere, die den Wasserfluss verlangsamt und das Wasser in den Boden sickern lässt, bevor es fortfließt. Wie wirken Konturlinien gegen Erosion? Stellen Sie sich vor, Sie gießen eine Pflanze an einem Hang. Wenn Sie zu schnell gießen, läuft das Wasser einfach weg und nimmt die Erde mit. Jetzt stellen Sie sich kleine, terrassenförmige Treppen vor, die Sie auf dem Weg nach unten gebaut haben. Jede dieser Stufen fängt einen Teil des Wassers auf, hält es zurück und lässt es langsam versickern. Das ist genau die Funktion von Konturlinien. Sie dienen als Mini-Dämme, die den Wasserfluss unterbrechen und verlangsamen, was die Erosion verhindert. Außerdem tragen sie dazu bei, dass mehr Wasser in den Boden eindringt. Dadurch werden die Pflanzen konstanter mit Wasser versorgt und wertvolle Trinkwasserquellen werden gespeist. Wie werden die Konturlinien bepflanzt? Um die Konturlinien zu finden, wird eine A-förmige Rahmenkonstruktion, ein sogenannter A-Frame verwendet, an dem eine Wasserwaage waagrecht befestigt ist. Die Punkte gleicher Höhe werden mit den Füßen des A-Frames gesucht und mit Holzstöcken markiert. Der Wasserbüffel pflügt anschließend entlang dieser markierten Konturlinie und lockert die Erde, in die dann die Hecken doppelreihig gepflanzt werden. Als Heckenarten verwendet man häufig Leguminosen, die Madre de Kakao, Ipil-Ipil, Flemingia oder Renzonii heißen. Sie können Stickstoff, den wichtigste Pflanzennährstoff, bilden und verbessern so von selbst den Boden. Die Konturhecken schaffen Terrassen an den Hängen. Im Laufen der Jahre entwickeln sich die Flächen oberhalb der Hecken zu kleinen flachen Terrassen, die das Abfließen von Wasser verlangsamen. Dadurch wird die Bodenqualität erhalten und durch die nährstofferzeugenden Hecken noch verbessert. Auf den Terrassen werden Feldfrüchte wie Mais, Maniok, Jamswurzel oder verschiedene tropische Gemüsesorten angebaut. Die Konturlinien schaffen oft auch kleine Mikroklimata und Lebensräume für Tiere, was die Artenvielfalt in der Region erhöht. Wie werden die Konturhecken gepflegt? Sobald die Hecken lange Äste ausgebildet haben, werden sie auf Kniehöhe heruntergeschnitten. Die Äste und Blätter sind sehr proteinreich und werden entweder als Futter für Ziegen oder Kühe verwendet oder entlang der Konturlinien aufgeschichtet, um die Barriere weiter zu verstärken. Alternativ kann man damit auch auf den Terrassen um die Feldfrüchte herum mulchen. Die kompostierenden Blätter versorgen den Boden zusätzlich mit Nährstoffen, verbessern die Bodenfruchtbarkeit und lassen die Feldfrüchte besser wachsen. Gesunder Boden und ausreichende Wasserversorgung führen zu stabileren Erträgen, was für die selbstversorgenden Bergbauern von entscheidender Bedeutung ist. Hier ein Link zu einem Video vom...
MehrTalentnachmittag mit den Patenkindern von der Insel Negros
10. August 2025; Insel Negros; Philippinen Beim großen Patenkindertreffen am Strand fand, wie jedes Jahr, ein Theaterwettbewerb statt. Die Patenkindergruppen aus den Städten Tanjay City, Bais City und aus den Bergen präsentierten jeweils ihr einstudiertes Theaterstück und traten gegeneinander an. In diesem Jahr haben wir den Patenkindern das Thema: „Mein Leben als maninoy-Patenkind“ vorgegeben, das sie in unterhaltsamer Weise umsetzen sollten. Hier ein Link vom Talentnachmittag am...
MehrJetzt zum Baumlauf am 20.9.2025 anmelden und maninoy beim Bäumepflanzen helfen!
2.August 2025; Pfaffenhofen Jetzt zum Baumlauf am 20.9.2025 anmelden und maninoy beim Bäumepflanzen helfen! Die ÖDP Pfaffenhofen und alle teilnehmenden Läufer unterstützen maninoy heuer wieder bei der Aufforstung von Regenwäldern: Link zur Anmeldung! Laufend Bäume pflanzen – Gemeinsam für eine grünere Zukunft: Jede Runde spendet einen Baum. Der Familienlauf für das Regenwaldprojekt von Maninoy. Treffpunkt am Freibad-Eingang. Link zum Programm So läuft es ab: Du läufst/gehst/walkst so viele Runden, wie du magst. Kinder bis 14 Jahren laufen die kleine Runde mit 350 m. Jugendliche (ab 15) und Erwachsene laufen/gehen die große Runde mit circa 850 m. Nach jeder Runde erhältst du ein Gummiband fürs Handgelenk. Wenn du fertig bist, werden die Ringe gezählt und du oder dein Sponsor spenden pro Runde 2 Euro in die Baumkasse. Du bekommst eine Urkunde. Wer mindestens acht Runden gelaufen/gegangen ist, erhält eine Medaille. Wer die meisten Runden geschafft hat, erhält einen Pokal. Bei gleicher Anzahl Runden entscheidet das Los. Anmeldung erwünscht bis 17.9.2025. Spontane Teilnahme möglich. Verpflegung: Wasser und Tee wird kostenlos angeboten. Um mehrere Teilnehmer anzumelden, füllen Sie das Formular bitte mehrfach aus. Bei Kindern oder Jugendlichen geben Sie bitte die Kontaktdaten eines Elternteils...
MehrKinder helfen Kindern – Schülerkonferenz spendet 400 Euro für arme Kinder auf den Philippinen
25. Juli 2025; Pfaffenhofen Unter dem Motto „Kinder helfen Kindern“, verkaufte die Schülerkonferenz der Joseph-Maria-Lutz Grundschule aus Pfaffenhofen auf einem Schulmarkt selbstgebastelte Gegenstände und spendete den Erlös von 400 Euro an maninoy. Mit der Spende unterstützen wir nun die Schulausbildung von 100 Kindern aus einem Armenviertel in Manila mit Schulheften, Stiften und Blöcken. Den SchülerInnen der Schülerkonferenz war es wichtig, dass möglichst vielen Kindern mit der Spende geholfen wird. Die Schülerkonferenz bestehend aus 2 Vertretern jeder Klasse und wurde 2022 gegründet. Sie zielt darauf ab, demokratische Prozesse einzuüben. In diesem Jahr sind die Kinderrechte das Schwerpunktthema der Grundschule. Dazu hatte sich die Schülerkonferenz bereits im vergangenen Februar Mario Dietrich von maninoy eingeladen, um ihnen in einem Bildvortrag den Schulalltag von Kindern auf den Philippinen näher zu bringen. Auch am 13. Juli 2025 werden die SchülerInnen der Schülerkonferenz und maninoy wieder zusammenarbeiten. Auf dem Pfaffenhofener Klimaschutz- und Nachhaltigkeitstag bieten wir eine Kinder-Mitmach-Aktion an und werden den ganzen Nachmittag Zirkusspiele mit jungen BesucherInnen der Veranstaltung machen. Mit dabei werden am 13. Juli auch drei Clowns sein, die erst im vergangenen Januar mit dem maninoy-Zirkusprojekt „Circus de Bais“ auf den Philippinen unterwegs waren und dort Schulen und soziale Einrichtungen besucht haben. Link zur Zeitungsbericht. Zirkusspiele, die maninoy seit Jahren auf den Philippinen unter dem Namen Circus de Bais durchführt, machen nicht nur Spaß, sondern sind auch ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Bildungsprogramms von maninoy. Ziel ist es beim „Circus de Bais“, Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken und sie dabei zu unterstützen, selbstbewusste, verantwortungsvolle und resiliente Menschen zu werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Kinder auf den Philippinen sind oder im Pfaffenhofener Bürgerpark. Schau’n Sie doch am 13. Juli an unserem bunten Stand...
MehrZeitungsbericht erschienen: 3000 Kinder dabei: Verein Maninoy aus Pfaffenhofen organisiert Zirkusprojekt auf den Philippinen
12. März 2025; Pfaffenhofen a.d. Ilm Unter diesem Link ist heute ein Zeitungsbericht in der Regionalpresse Donaukurier zum Zirkusprojekt vom vergangenen Januar erschienen.
MehrZeitungsbericht erschienen: Schülerkonferenz lädt maninoy als Referenten zum Thema Kinderrechte ein
7. Februar 2025; Pfaffenhofen a.d. Ilm Ein Bildvortrag über den Schulalltag auf den Philippinen lässt die Schüler und Schülerinnen der Joseph-Maria-Lutz Grundschule einmal über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Die Kinderrechte sind in diesem Jahr das Schwerpunktthema der Schule. Dazu hat sich die Schülerkonferenz Mario Dietrich vom Verein Maninoy als Referenten eingeladen. Die Schülerkonferenz bestehend aus 2 Vertretern jeder Klasse wurde 2022 gegründet und zielt darauf ab, demokratische Prozesse einzuüben. Am Montag, den 3. Februar, war Mario Dietrich vom Pfaffenhofener Entwicklungshilfeverein Maninoy zu Gast bei der Schülerkonferenz. Er brachte den Schülern und Schülerinnen in einem bunten Bildvortrag die Lebenssituation der Kinder auf den Philippinen nahe und ließ sie einmal über den Tellerrand hinausblicken. Die Kinder waren sehr berührt und zeigten großes Interesse sowie Betroffenheit angesichts der schwierigen Lebensumstände vieler philippinischer Kinder. „Wir schämen uns schon ein bisschen dafür, wie gut es uns hier in Deutschland geht, wenn man so sieht, wie schwer es die Kinder auf den Philippinen im Schulalltag haben.“, sagte eine Teilnehmerin nach dem Vortrag. Die Schüler und Schülerinnen diskutierten anschließend, mit welchen Aktionen sie den Kindern auf den Philippinen helfen könnten, damit diese ihr Ziel, eine abgeschlossene Schulausbildung zu erhalten, erreichen können. Sowohl die Ideensammlung zur Unterstützung der philippinischen Kinder als auch die Kinderechte werden die Schüler und Schülerinnen der Joseph-Maria-Lutz Grundschule in diesem Schuljahr weiterhin begleiten. Der Verein Maninoy e.V. kümmert sich seit über 20 Jahren um die Verbesserung der Schulausbildung philippinischer Kinder. Außerdem hilft er bei der Wiederaufforstung von Regenwäldern und der Schaffung von Arbeitsplätzen für die arme Bevölkerung des asiatischen Inselstaates. Unter diesem Link ist heute ein Zeitungsbericht in der Regionalpresse Donau Kurier über den Bildvortrat an der Joseph-Maria-Lutz-Schule erschienen. Der Zeitungsbericht kann aber leider nur über ein Abo gelesen...
MehrDas war der Circus de Bais 2025
3.000 nachhaltige Begegnungen mit maninoy Patenschaft Philippinen e.V. und Clowns ohne Grenzen Deutschland e.V. Nachhaltig beeindruckt von mehr als 3.000 Begegnungen in 15 Shows und 12 Workshops an 10 Spieltagen auf 3 Inseln der Philippinen sind wir wieder zurück in Deutschland und erinnern uns an eine intensiv verspielte Reisezeit als Circus de Bais mit maninoy Patenschaft Philippinen e.V. und Clowns ohne Grenzen Deutschland e.V. Mit unserem roten Materialkoffer für Clown-Shows und Zirkus-Spiele, den wir über Schotterstraße gezerrt, auf Tricycles gewuchtet und mehrmals täglich aus- und eingeräumt haben, konnten wir spontan und situationsabhängig abwechslungsreiche Momente für uns und unsere Gastgeber*innen allen Alters schaffen. Von der Straßenshow auf dem Stadtplatz, die jeden Schrittzähler erfreut hätte, bis zur kleinen feinen Inszenierung im Therapiezentrum für Kinder mit Autismus. Dann wieder großes Gewusel auf dem örtlichen Sportplatz und später intensives Eins-zu-eins-Spiel mit den Bewegungen eines Jongliertuchs als Sprache. Somit bleiben bunte und laute, fokussierte und leise Erinnerungen voller Emotionen, von Neugier bis Respekt über Freude und Wehmut bis zu herzhaftem Lachen und selbstbewusstem Stolz! Unterwegs auf teilweise bereits bespielten Pfaden durch den Circus de Bais wurden wir über die allgemeine herzliche Gastfreundschaft hinaus an vielen Orten mit großer Wiedersehensfreude empfangen. Wir teilten gemeinsame Erfahrungen verbunden mit glücklichen Erinnerungen vor und nach dem großen Taifun Haiyan, einer weltweiten Pandemie und diversen persönlichen Herausforderungen, in denen maninoy den Patenfamilien, -kindern und -schulen ebenfalls als treuer und verantwortungsvoller Unterstützer zur Seite stand. Mit der kooperativen Projektreise 2025 konnten wir erneut individuell bereichernde Erfahrungen schaffen und nachhaltig zur Entwicklung optimistischer, selbstbewusster und verantwortungsvoller resilienter Menschen beitragen. Der rote Koffer und seine Freund*innen Mia, Gittl, Clara und Michi gehen – die Erinnerungen an das Lachen und Leuchten bleiben – und kehren zurück … Vielen herzlichen Dank allen Beteiligten, Kooperationspartner*innen und Organisator*innen hier und vor Ort, Spender*innen und Unterstütz*innen, dem Projektteam und vor allem den neugierigen spielfreudigen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf den Inseln Negros, Cebu und Leyte auf den Philippinen! Pictures by Clara...
MehrSpieltag 10, Tacloban – auf ein letztes Spiel mit den J.E.S.U.S Kids
Die Zeit fliegt und so war heute unser letzter Tag auf den Philippinen angebrochen. Ein komisches Gefühl überkam uns bereits gestern Abend, als wir beim so lieb gewonnenen philippinischen Barbecue zusammensaßen. So vieles durften wir in den letzten Tagen erleben, so viele Orte besuchen, so vielen Menschen begegnen. Die Wehmut zur Seite gedrückt, machten wir uns auf zum letzten Auftritt. Mit kleiner Spiel- und Showtüte bepackt, machten wir uns morgens auf den Weg in das Therapiezentrum Tacloban. Fayree, die Gründerin der J.E.S.U.S Kids Therapiecentre (wir haben bereits im Blog Spieltag 6 von ihr berichtet), holte uns ab, denn alle Kinder und Mitarbeiter*innen waren bereits vor Ort und warteten auf Don Kalo, Marites und Chismosa. Der kleine Raum brodelte förmlich, die Kinder sprangen, tanzten und wirbelten herum und auch im Hof konnte man zwischen riesigen Seifenblasen glänzend leuchtende Augen entdecken. Das kleine ruhige Spiel war für das ein oder andere Kind die passendere Form des gemeinsamen Spiels, und so saß ich vor einem kleinen Mädchen und wir schwangen leise, zart und langsam die bunten Tücher vor uns hin und her. Ein großes Lächeln erfüllte das Gesicht des Mädchens, einfach nur schön. Da der Tunnel hier auf große Freude stieß, beschloßen wir kurzerhand diesen als Geschenk in der Einrichtung zu lassen. Es ist einfach schön zu wissen, dass die Kinder daran noch hoffentlich lange Freude haben werden. Eine Reise geht zu Ende, die Zeit der Reflexion ist gekommen. Ich weiß, dass all die kleinen und großen Augenblicke bei mir noch lange nachwirken werden und ich voller Demut und Dankbarkeit über jeden erlebten Moment nach Hause fahren kann. Die geschaffenen Erinnerungen bei all den Menschen war jede Strapaze wert. Dankbare und glückliche Grüße, Gittl 🤝 Eine Kooperation von maninoy Patenschaft Philippinen e.V. und Clowns ohne Grenzen Deutschland e.V. 📸 Pictures by Clara...
MehrCircus de Bais, Spieltag 9, Tacloban, Fachtagung der J.E.S.U.S Kids Therapiezentren
Painting smiles with colors of diversity Heute hatten wir eine besondere Ehre. Wir waren auf einer Fachtagung im Rahmen des Autism Awareness Month zu Gast. Wir folgten der Einladung von Fayree (der Gründerin der J.E.S.U.S Kids) und durften einen Teil zum Thema freies Spiel und Zirkuspädagogik gestalten, sowie unsere Show spielen. In Fachvorträgen wurden für Mitarbeitende, Eltern und Unterstützer*innen verschiedene Inhalte aufbereitet. Auch die Kinder des Therapiezentrums und der benachbarten Siedlung waren eingeladen. Sie saßen in der Reihe vor uns und waren ganz fasziniert von den vier komischen Tagungsgästen. Erst skeptisch, dann neugierig und schließlich hoch erfreut, dass wir so nah zusammensaßen – wir machten leise Späße. So waren wir zwar etwas abgelenkt, konnten aber doch einiges an Inhalten mitnehmen: „We are a puzzle of thousands of pieces, everyone is individual and important“, um nur eine Rednerin zu zitieren. Jedes Lächeln sei anders – und gerade deshalb so wunderschön. Wie schön, dass wir Clowns das direkt demonstrieren konnten: Wir begannen unsere Show und tatsächlich – die Gesichter zeigten uns viele unterschiedliche Arten zu lächeln, zu schmunzeln und herzhaft zu lachen. Ziel war es die Menschen in Kontakt zu bringen und zu zeigten, wie wir dabei vorgehen: Zirkuskoffer auf und los ging das Spiel. Es war wunderbar zu sehen, wie Kinder und Erwachsene es sichtlich genossen und unsere Spielangebote voll Freude annahmen. Der überdachte Basketballplatz an der kleinen Siedlung verwandelte sich in rasender Geschwindigkeit in einen kunterbunt wuselnden Zirkusspielplatz. Riesige Seifenblasen begeisterten Klein und Groß. Jede*n anders, jede*n auf seine*ihre Weise und trotzdem alle zusammen. Die anschließenden interessierten Fragen der Mitarbeitenden zeigten uns, dass wir mit unserer Art, freies Spiel zu initiieren, Impulse setzen konnten. Ein gutes Gefühl. Kunterbunte, circensische Grüße Mia Eine Kooperation von Maninoy Patenschaft Philippinen e.V. und Clowns ohne Grenzen e.V. Pictures by Clara...
MehrCircus de Bais – Spieltag 8, Balagtas
Philippinen 2025, Spieltag 8, Balagtas Schatten-Spiele mit der glühenden Kamera einfangen Frühmorgens ging es bei Sonnenschein und blauem Himmel mit dem gesamten Gepäck via Tricycle und Minivan noch einmal nach Balagtas. Bei der 30-minütigen Fahrt rauschten wir an grünen Landschaften vorbei und waren dann umgeben von Reisefeldern – soweit das Auge reicht. Antonia, ortsansässige Organisatorin aus der maninoy-Familie, empfing uns wieder und gemeinsam sammelten wir im Dorf die neugierigen Kinder ein, um den Basketballplatz in eine Spielfläche zu verwandeln. Nach kurzer Zeit wurde die Schüchternheit überwunden und schon flogen die Jonglierbälle durch die Luft, die bunten Tücher tanzten im Wind und die Schlange beim Kinderschminken wurde immer länger. Es wurde aber auch immer heißer und bereits am frühen Vormittag wurden die Schattenplätze immer weniger und meine Kamera dafür immer heißer. Das große Gewusel war kaum zu bändigen. Einige schauten ganz schüchtern zu. Viele der Dorf-Bewohner*innen sprechen kein Englisch und wir waren dankbar, dass die älteren maninoy-Patenkinder als Übersetzer*innen halfen oder auch Spiele anleiteten. Die Sonne wanderte weiter und heizte den Betonboden auf. Jeder Schattenplatz der sich bot wurde genutzt, sei es ein Mauer- oder Dachvorsprung oder Regenschirme, die als Sonnenschirme umfunktioniert wurden, um das bunte Treiben zu verfolgen. Nach den Zirkusspielen stand noch eine Clowns-Show auf dem Programm. Hierfür drängten sich die Kinder und Erwachsenen noch weiter dicht an dicht in den Schatten, manche holten kleine Hocker aus ihren Häusern, um zu beobachten was die Clowns hier treiben. Durch die unermüdliche Energie der Clowns wurde der Platz zu einem Show-Spektakel und laute Lacher hallten durch die Luft – vor allem als Chismosa den örtlichen Polizisten zu einem Tänzchen aufforderte. Gemeinsam wurde gelacht und die Welt war für einen Moment ganz einfach und unbeschwert. Mit diesen Glücksgefühlen ging unsere Reise weiter und meine Kamera war froh über eine kurze Pause in dem für uns wieder viel zu kühl klimatisierten Minivan. Die Fahrt war ein schwungvolles Abenteuer. Überall erstreckten sich dichte, grüne Palmenwälder, die in der Sonne glänzen. Der Minivan schoss mit einer wilden Geschwindigkeit die kurvigen Bergstraßen hinauf, die Reifen surrten auf dem staubigen Asphalt. Immer wieder beschleunigte der Fahrer, als ob er die Strecke in Rekordzeit überwinden möchte. Das Gute ist, dass wir schneller als geplant – aber auch etwas mit flauen Magen – am Ziel, in der Hauptstadt der Provinz Leyte, Tacloban ankamen und ich bin gespannt, welche vielen Momente ich hier mit der Kamera einfangen darf. … and „smile“-Grüße, Clara Eine Kooperation von maninoy Patenschaft Philippinen e.V. und Clowns ohne Grenzen Deutschland e.V. Pictures by Clara...
MehrCircus de Bais – Spieltag 7, Ormoc und Balagtas
Philippinen 2025 – Spieltag 7, Ormoc und Balagtas Freundschaft und Landschaft Die Aufmerksamkeit und das Bewusstsein für Kinder mit besonderen Bedürfnissen steht jedes Jahr im Januar im Mittelpunkt der Arbeit von Fayree und ihrem Team von J.E.S.U.S. Kids. Unser Besuch war heute der Anlass dafür, mit den Kindern aus dem Therapiezentrum einen Ausflug in die Ormoc City SPED Integrated School, eine der wenigen integrativen Schulen auf den Philippinen für Schüler*innen mit und ohne Behinderungen, zu organisieren. Für eine bunt gemischte Gruppe beider Einrichtungen spielten wir eine besonders interaktive Vorstellung. Denn die erste Zurückhaltung hatten wir bei einigen Zuschauenden schon am Vortag abgebaut. So ist der Spieltunnel selbstverständlich längst kein Showrequisit mehr, sondern eine willkommene Einladung für alle von beiden Seiten hindurch zu krabbeln. Das gemeinsame Spiel aller Kinder mit uns und miteinander war genau so gewünscht und gipfelte wieder in ein buntes Zirkus-Treiben von jungen und erwachsenen Menschen in einem gut ventilierten Kindergartenraum. Dabei konnten die Kinder auch eine Schülerin kennenlernen, die dank der individuellen Therapie bei den J.E.S.U.S. Kids mittlerweile diese Regelschule besuchen kann. Mit einer Lunchtüte in der Hand saßen wir kurze Zeit später in einem kleinen Bus ins Landesinnere. Im kleinem Ort Balagtas hat sich der Circus de Bais als kreativer Mitspielzirkus schon seit 2012 einen Namen gemacht. Als wir aus dem Bus stiegen, wurden wir sofort herzlich begrüßt und in Richtung Grundschule begleitet. Die Organisation dieser Vorstellung im digitalen Raum von Weilheim und Pfaffenhofen aus über Manila bis auf die Insel Leyte wurde heute ganz real und sorgte bei 160 aufgeregten Kindern und Lehrkräften für große Begeisterung. Ganz nah in den schattigen Spielbereich rückten die neugierigen Zuschauer*innen, die teilweise lange Schulwege, manchmal balancierend zwischen den umliegenden Reisfeldern, auf sich nehmen, um gemeinsam zu lernen. Während der Vorstellung erfüllte der Wechsel von neugieriger Stille und haltlosem Gelächter den Schulhof – und verklang nur langsam – denn auch der Blick durch Tür und Fenster unseres Pausenraums war aufregend. Hast du schonmal einen Clown Wasser trinken gesehen? Sogar eine Lehrkraft konnte nicht umhin, dieses Ereignis filmisch zu dokumentieren. Die gute Nachricht: Wir kommen morgen schon wieder in euren schönen Ort! Freundschaftliche Grüße von Michi Eine Kooperation von Clowns ohne Grenzen Deutschland e.V. und maninoy Patenschaft Philippinen e.V. Pictures by Clara...
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