Gepostet vonMario

Wenn Kinder Bäume pflanzen …

Gepostet am Feb. 25, 2018

Die Welt liegt in den Händen der Kinder. Das würde wohl niemand bestreiten? In Balagtas auf der philippinischen Insel Leyte führte maninoy e.V. letzte Woche eine Wiederaufforstungsaktion mit 60 SchülerInnen der örtlichen Paten-Grundschule durch. 120 flinke Kinderhände setzten 60 Mahagoni-Schösslinge in die fruchtbare Erde und begannen damit, auch ein Stück ihrer eigenen Zukunft zu gestalten. Jedes der 60 Schulkinder durfte einen Baum pflanzen. Aber mit der Pflanzung ist es nicht getan. Jedes Kind kümmert sich nun um seinen Baum, gießt und pflegt ihn, bis er groß ist. Die Idee zu dieser nachhaltigen Aktion hatte eine unserer philippinischen Koordinatorinnen. Wir begeisterten uns gleich und setzten mit Hilfe von Sponsoren aus Deutschland die Aktion um. Gespendet wurden die Bäume übrigens von der Baumpflegefirma Whittaker aus Pfaffenhofen und dem Eine Welt Laden Pfaffenhofen. Seit dem katastrophalen Taifun Haiyan, der 2013 über die Ortschaft Balagtas fegte und etliche Häuser dem Erdboden gleichmachte, hat maninoy eine Patenschaft für die Grundschule von Balagtas übernommen. Damals haben wir mit Hilfe zahlreicher Spenden das zerstörte Dach der Grundschule repariert. Bei den maninoy-Schulpatenschaften geht es darum, die Infrastruktur philippinischer Schulen zu verbessern, marode Klassenzimmer zu renovieren oder fehlende Schulbänke zu zimmern. Eine fundierte Schulausbildung ist das ‘A & O’ der Entwicklung und der effizienteste Weg für den einzelnen aus der Armut in ein besseres Leben. Mit der Aufforstungsaktion von Regenwaldbäumen auf dem entwaldeten Schulgelände, bringen wir den Kindern praktisch und spielerisch das Verständnis für einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt nahe. Während der kontinuierlichen Pflege für den einzelnen Mahagonibaum lernen die Kinder Verantwortung zu übernehmen und zu beobachten, wie der Baum sich entwickelt. In wenigen Jahren, wenn die Bäume größer geworden sind, werden sie den Schülern Schatten spenden, Lebensraum für bedrohte Tierarten schaffen und der Umgebung noch auf vielerlei andere Weise nutzen. Die dann schon zu Jugendlichen herangewachsenen Schulkinder werden sehen, wie sich ihr Baum entwickelt hat und wie er das Umfeld positiv beeinflußt. Unsere Koordinatorin hat vor vielen Jahren, als sie noch ein Schulkind war, bei einer ähnlichen Aktion an ihrer philippinischen Grundschule teilgenommen. Bis heute hat sie „ihren“ Baum nicht vergessen und einen ganz besonderen Bezug zu den Bäumen und dem Schutz der Umwelt entwickelt. Weitere Aufforstungsaktionen an den maninoy-Patenschulen sind geplant. Besonders freute es mich, dass ich gestern über die gerade durchgeführte Aufforstungsaktion der Schulkinder Fotos zeigen konnte, die ich erst letzte Woche aus den Philippinen bekommen hatte. Gestern war ich als Referent beim Regionaltreffen der Weltläden in Pfaffenhofen vor Netzwerkmitgliedern aus Augsburg, Aichach, Petershausen und Pfaffenhofen eingeladen und berichtete während des Vortrags und der anschließenden Diskussion über das Engagement von maninoy auf den Philippinen. Seit 2004 sind wir bei www.engagement-global.de, einer Nachfolgeorganisation des Deutschen Entwicklungsdienstes DED im Rahmen der entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit aktiv. Wir geben durch unsere persönliche Erfahrung authentische Einblicke in weltweite Zusammenhänge und ermöglichen so einen Perspektivenwechsel auf die Themen und Probleme der Globalisierung. maninoy-Baumpflanzaktion an der Balagtas Elementary School auf der Insel Leyte. maninoy-Baumpflanzaktion an der Balagtas Elementary School auf der Insel Leyte. maninoy-Baumpflanzaktion an der Balagtas Elementary School auf der Insel Leyte. maninoy-Baumpflanzaktion an der Balagtas Elementary School auf der Insel...

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Vorstand Mario Dietrich besucht maninoy-Koordinatoren auf den Philippinen

Gepostet am Apr. 12, 2017

Manila, 08. April 2017, Philippinen. Im Mittelpunkt des 10-tägigen Kurzbesuchs von maninoy-Vorstand Mario Dietrich steht die Abstimmung mit den drei philippinischen Projektkoordinatoren und die Klärung von Abläufen zukünftiger Projekte. Mittlerweile ist das Koordinatoren-Team und die Vorstandschaft in Deutschland so gut eingespielt und die sozialen Medien soweit entwickelt, dass ein Besuch alle paar Jahre ausreicht. 12 Jahre ist es her, als maninoy die erste Ausbildungspatenschaft vermittelt hat. Am Anfang war die Patenschaft noch eine rein persönliche Sache und wurde per Handschlag unter Freunden besiegelt. Im Laufe der Jahre wurden die Paten immer mehr und die Vermittlung offizieller, bis 2008 der Verein maninoy gegründet wurde. Mittlerweile zählen 67 Kinder und Jugendliche zu maninoys Patenkindern und viele Projekte wurden unterstützt oder laufen noch immer. Mit der Zeit änderte sich die Art der Unterstützung und wurde auf die Bedürfnisse des Vereins und seiner Paten angepasst. Die Zielsetzung ist immer noch dieselbe: Die ökologische und nachhaltige Entwicklung auf den Philippinen fördern, den Umweltschutz stärken und Bildung, Bildung, Bildung! Denn mit Bildungsprojekten kann man selbst mit wenig Einsatz deutliche Erfolge und Veränderungen herbeiführen. Jeder kennt die Geschichte vom Hungernden und dem Fisch: Gib einem Hungernden einen Fisch, und er wird einmal satt, lehre ihn Fischen, und er wird nie wieder hungern. maninoy handelt nach dieser Weisheit und möchte nicht nur die ‚Richtigen‘ Projekte fördern, sondern die ‚Richtigen‘ Projekte richtig fördern. Jeder gespendete Euro soll am Ende des Tages den größtmöglichen Effekt erzielen. maninoy verbessert die Bildungssituation auf den Philippinen nicht nur durch die Vermittlung von Ausbildungspatenschaften, sondern auch durch gezielte Unterstützung der Schulen, die oftmals renovierungsbedürftig sind oder denen es an Lehrmitteln...

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P-Seminar abgeschlossen – 3 Patenschaften vermittelt!

Gepostet am Jan. 17, 2016

17.1.2016; Pfaffenhofen an der Ilm; Nun ist es schon über ein Jahr her, dass unser P-Seminar Entwicklungshilfe das erste Mal zusammengetreten ist und es ist nicht übertrieben zu sagen, es ist viel seither geschehen. Sicherlich haben wir viel erlebt, Interessantes wie das Affenkostüm in welches wir am Corso Leopold schlüpften, um Kinderherzen zu gewinnen. Aber auch eher Unangenehmes wie die Erfahrung, dass der von uns geplante Spendenlauf nicht im Rahmen eines P-Seminares zu organisieren war. Seit dem letzten Bericht hat sich dennoch viel bewegt. So haben wir in den fünften Klassen unseres Schyren Gymnasiums Vorträge über maninoy und die Situation auf den Philippinen gehalten und versucht unsere Mitschüler und deren Eltern von der Übernahme einer Klassenpatenschaft zu überzeugen, quasi ein Klassenprojekt. Als letztes Einzelprojekt wurde im Oktober letzten Jahres am Hauptplatz unserer Heimatstadt Pfaffenhofen an der Ilm ein Kuchenverkauf auf die Beine gestellt, der über 200 € an Spendengeldern für maninoy einbrachte. Durch diese zwei Aktionen konnten über 1100 € gesammelt werden. Damit wird nun die schulische Ausbildung von drei philippinischen Kindern für ein Schuljahr unterstützt. Die drei Patenschaften für die philippinischen Kinder Kent, Michelle und Reggielyn beginnen im Januar 2016. maninoy versucht in Zusammenarbeit mit dem Schyren Gymnasium Pfaffenhofen, die finanziellen Mittel für die Patenschaften auch für die kommenden Jahre zu sichern. Als krönender Abschluss konnten die Beteiligten des P-Seminars des Schyren Gymnasium in Pfaffenhofen maninoy-Vorstand Mario Dietrich die gesammelten Spenden für die Schulausbildung der drei philippinischen Kinder am 7. Januar übergeben. [Von P-Seminargruppe des Schyren-Gymnasiums Pfaffenhofen und Mario...

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P-Seminar: Das dritte Treffen

Gepostet am Juni 14, 2015

17.5.2015; München-Schwabing; Ein anderes, nicht minder spannendes Erlebnis bot sich unserer P-Seminar- Gruppe Entwicklungshilfe/ maninoy am 16.5.15, an dem wir –nach Kräften-versuchten Herrn Dietrich und anderen engagierten Helfern auf einem von maninoy e.V aufgebauten Stand am Corso Leopold unter die Arme zu greifen. Der Corso Leopold ist eine regelmäßig stattfindende Veranstaltung in München bei welcher die Leopoldstraße ein Wochenende lang gesperrt wird, um jene in eine Fußgängerzone mit vielen, abwechslungsreichen Ständen und einem reichen Kulturangebot zu verwandeln. Nachdem der Stand zusammen schnell aufgebaut worden war, waren wir überrascht, was es alles zu bestaunen gab. Von stabilen und modischen Umhängetaschen, noch dazu Fair-trade gehandelt und aus leeren Capri-Sonnen Verpackungen recycelt, bis hin zu kunstvoll und mit viel Liebe gefertigten Anhängern aus Kokosnussschalen, erregte vieles nicht nur unsere Aufmerksamkeit , sondern auch die zahlreicher interessierter Besucher. Nachdem der Stand am Laufen war, begann unsere eigentliche Arbeit. Für maninoy zu werben und die Passanten von unserer Sache zu überzeugen. Um uns die Sache etwas zu vereinfachen und da wir auch gezielt am jüngeren Publikum festsetzen wollten, schlüpfte einer von uns in ein Affenkostüm und dann ging es auch schon unter die Leute. Die Erfahrungen, die wir sammeln konnten, beim Ansprechen von wildfremden Menschen, um sie von unserer Sache zu überzeugen, werden wohl eine der wertvollsten sein, die wir aus diesem P-Seminar mitnehmen. Das Affenkostüm war wie erwartet eine Blickfang bei den jüngeren, welche -in der Regel- hell auf begeistert waren, von ein paar anfangs noch mit Berührungsängsten kämpfenden abgesehen. Die Rückmeldungen der Eltern und die anderer waren jedoch eher zwiespältig. Man muss sagen, dass uns viel Verständnis und positives Interesse, sowie unerwartete Spendenbereitschafft entgegenschlug, jedoch blieben wir auch von den unangenehmen Seiten wie Ablehnung oder gänzliches Ignorieren nicht verschont. Wir zogen letztlich auch selbst unsere Lehren daraus, nämlich das man auch nett und freundlich ablehnen kann etwas zu spenden, denn der Gegenüber „belästigst“ einen ja nicht aus Spaß sondern weil es in der Regel um eine ernste Sache geht. Insgesamt war es für uns eines der ersten praktischen Erlebnisse, die wir konkret sammeln durften in unserer Zusammenarbeit mit maninoy e.V. Es war für uns ein sehr schöner Tag denn schließlich hat auch das Wetter –wider Erwartens- uns einen sonnigen Tag mit Temperaturen um die 25 Grad beschert. [Von P-Seminargruppe des Schyren-Gymnasiums...

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P-Seminar: Das zweite Treffen

Gepostet am Mai 3, 2015

21.4.2015; Pfaffenhofen an der Ilm; Am Dienstag den 21.4. war es nun soweit und das zweite Treffen zwischen der P-Seminargruppe maninoy des Schyren-Gymnasiums Pfaffenhofens und Herrn Dietrich von maninoy e.V. fand, wie im ersten Treffen vereinbart, in den Räumlichkeiten des Pfaffenhofener Gymnasiums statt, nun auch mit Unterstützung der zweiten Gruppe des selben P-Seminars Entwicklungshilfe, die sich jedoch hauptsächlich einem anderen Projekt widmen. Trotz der fortgeschrittenen Tageszeit, das Treffen fand dieses Mal am Abend statt, war die Stimmung genauso ausgelassen und locker wie beim ersten Treffen ein paar Wochen zuvor. Nichts desto trotz ging es um ein ernstes Thema, das uns nicht egal ist. Die Umstände und Zustände des Lebens auf den Philippinen. An diesem Abend stellte Herr Dietrich uns in Form eines Vortrags, gespickt mit zahlreichen Videos und Bildern, die Lebenswirklichkeit vieler Filipinos vor und wie der Verein maninoy versucht, diese zu verbessern. Begonnen wurde der Vortrag mit einem Filmbeitrag über das Zirkusprojekt „Circus de Bais“ das sich der Förderung der kulturellen Bildung von Kindern verschrieben hat und eines der vielen Vorzeigeprojekte des Vereins darstellt. Es war offensichtlich, wie viel Spaß es den Kindern bereitete, sich selbst auszuprobieren und weiter zu entwickeln. Das Video ist auf YouTube öffentlich zugänglich und wartet darauf angesehen zu werden (https://www.youtube.com/watch?v=b0gI9aGDTKs). Doch das war erst der Anfang und so wurden uns Schülern die zahlreichen Facetten der Projekte von maninoy vorgestellt, deren Hintergründe, deren Wirkung und auch deren Entstehungsgeschichte. Durch die Bilder und die professionellen Ausführungen von Herrn Dietrich, der die immer wieder aufkommenden Fragen problemlos, ausführlich und gut verständlich beantwortete, wurde uns Schülern vor allem eins klar: Erstens wie gut es uns doch eigentlich geht angesichts der ärmlichen Verhältnisse in vielen Teilen des Landes und zweitens wie sehr die Philippinen doch zwei Gesichter besitzen. Da wären die schönen, ausgedehnten Sandstrände an denen man unter Palmen am Meer vorbeispazieren kann, die so gar nicht in ein gemeinsames Bild passen wollen mit den immer wieder besonders in Städten anzutreffenden Bergen an in der Gegend liegendem Müll für den sich keiner zuständig fühlt. Auch die SM Mall of Asia in der Hauptstadt Manila-eines der fünf größten Einkaufszentren der Welt-wirkt geradezu zynisch verglichen mit den Halbslums mancher Stadtteile Manilas. Gerade aus diesen tiefen Gegensätzen wird deutlich wie wichtig ein ganzheitliches Angehen gefordert ist, um die vielen noch bestehenden Probleme und Entwicklungsdefizite der Philippinen zu lösen. Genau dieses ganzheitliche Herangehen an die Probleme sehen wir durch das ganzheitliche Konzept von maninoy e.V, das sich von Wiederaufforstungsmaßnahmen, über Genderprojekte durch welche beispielsweise unter anderem Alleinerziehende oder Witwen unterstützt werden, bis hin zu den klassischen Patenschaften für Kinder erstreckt, erfüllt. Wie sehr Herrn Dietrich und den vielen anderen Helfern maninoy am Herzen liegt, war und ist für alle klar ersichtlich geworden. An diesem Abend wurden uns Schülern in gewisser Weise erneut die Augen geöffnet und dabei in unserem Tun bestärkt. Insgesamt war es ein sowohl spannender Abend als auch ein sehr lehrreicher, der trotzdem nachdenklich stimmte. Das nächste Treffen wird Mitte Mai auf einem Künstlermarkt in München sein, auf welchen maninoy e.V mit einem Stand vertreten sein wird. [Von P-Seminargruppe des Schyren-Gymnasiums...

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